Another dark horse
Manches hört sich im Englischen einfach besser an. Ich hätte auch schreiben können, Hannover sei eine ‘Wundertüte’. Auswärts in Hannover, da weiß man wirklich nicht, was einen erwartet. Die Mannschaft steht einerseits mehr als ordentlich da, auf dem 6.Tabellenplatz, der zur UI Cup-Teilnahme berechtigt – da, wo wir hin wollen. Andererseits haben die Hannoveraner zuletzt selten begeisternden Fußball gespielt, vor einer Woche gabs das vom Ergebnis her akzeptable, aber spielerisch wohl sehr schwache 0:0 in Frankfurt, am Dienstag im Pokal scheiterten sie in der Verlängerung beim S04. Interessant ist auch, dass 96 bisher auswärts stärker war als im eigenen Stadion; in Hannover holten sie aus fünf Spielen nur 7 Punkte.
Trotzdem, nach elf Spieltagen kann das Team von Dieter Hecking nicht zufällig auf Platz 6 stehen. Der BVB seinerseits hat sich in den letzten Spielen stabilisiert, muss aber an die Leistung aus dem Bayern-Spiel anknüpfen und nicht etwa an die erste Hälfte gegen Frankfurt. Zuzutrauen ist es dem Team mittlerweile wieder – die Tagesform einiger Schlüsselspieler dürfte entscheiden. Das momentane System, auf der BVB-Website als 4-1-4-1 bezeichnet, soll beibehalten werden, das Personal dürfte ebenso unverändert bleiben, mit der Ausnahme, dass Roman Weidenfeller wieder ins Tor zurückkehren wird.
Sebastian Kehl wird mit nach Hannover fahren und im Kader stehen, für Alex Frei dagegen ist die Hinrunde wohl endgültig beendet, da er sich wegen großer Probleme mit der Wadenmuskulatur einer Operation unterziehen muss. Das Sturmduo Petric / Frei wird es also frühestens im Januar geben. Da hat der Rest der Liga ja noch etwas Zeit…
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