Freitagabend

Bei den Freitagspielen in der Bundesliga tut sich ja ein Graben auf zwischen den Fans, die ins Stadion wollen und eventuell Probleme haben, rechtzeitig von der Arbeit dort hinzukommen und denen, die aufgrund ihres Wohnorts ohnehin nicht in der Lage sind, mehr als ein paar Spiele vor Ort zu erleben und deshalb normalerweise in die Kneipe um die Ecke gehen – so wie ich. Und für uns ‘Kneipenfans’ ist Fußball am Freitagabend eigentlich der perfekte Start ins Wochenende (zumindest vor den Spielen bin ich meistens sehr gut gelaunt).

Morgen geht es also gegen Bielefeld, angeblich ein Angstgegner von uns. In dieser Saison allerdings verbreiten die Arminen nach einem guten Start keinen Schrecken mehr. Trotzdem sollten die Schwarz-Gelben morgen voll konzentriert ins Spiel gehen: Immerhin konnten die Ostwestfalen gegen Bayern 20 Minuten gut mithalten. Aus diesem Spiel kann man aber auch lernen, dass ein Rückstand den Bielefeldern nicht so gut bekommt (Ausnahme war die Partie gegen Nürnberg).

Personell wird sich beim BVB morgen vermutlich nichts ändern, zumindest was die Startelf angeht. Dede und Kuba, die gegen Stuttgart leichte Blessuren erlitten hatten, können sehr wahrscheinlich spielen. Klimowicz, Wörns und Brzenska, zuletzt gesperrt bzw. verletzt, könnten dies zwar auch, werden aber wohl nur in den Kader zurückkehren. Es gibt auch wirklich keinen Grund, die Innenverteidigung erneut zu ändern, nachdem Amedick in Stuttgart gezeigt hat, dass man sich auf ihn verlassen kann – anscheinend hat das nun auch Thomas Doll erkannt. Beim Gegner wird sich gegenüber dem Bayern-Spiel vermutlich nur eins ändern: Im Tor steht der südafrikanische Nationalkeeper Rowen Fernandez und nicht der verletzte Matthias Hain. Ob das ein Vorteil ist, bleibt abzuwarten; vor der Saison hab ich von dem noch nichts gehört.

Keine Frage, in diesem Spiel muss für den BVB auch die ‘Heimwende’ her, sprich 3 Punkte – egal wie…