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Fish & Chips für Lehmann, Rotkäppchen für Marc Ziegler

A good time to bury bad news, würden sie jetzt in England vielleicht sagen. Im Trubel um die Münchener Klinsmann-Verpflichtung geht die Mitteilung, dass Jens Lehmann nicht zum BVB wechselt, natürlich unter. Aber das konnten DFB, BVB und Lehmann nicht wirklich geahnt haben. Jedenfalls hat sich der 38-jährige nun aus privaten Gründen gegen eine Rückkehr nach Dortmund entschieden, die Hauptrolle, so hört man, soll dabei seine Familie gespielt haben.

Tja, Pech für B++d und alle, die ihr am Mittwoch geglaubt haben, dass der Wechsel so gut wie perfekt sei. Ich war die ganze Zeit skeptisch und habe lieber abgewartet (Schulter klopf…). Eine Rolle hat dabei sicher gespielt, dass ich Sinn und Notwendigkeit dieser Hals über Kopf-Aktion der BVB-Führung sowieso nicht verstanden habe. Es war klar, Lehmann wäre wegen seiner Familie nur mit halbem Herzen gekommen, nur wegen der EM und nur für ein halbes Jahr. Und dafür hätten wir richtig viel Kohle lockermachen müssen.

Für den BVB sehe ich die Entscheidung also positiv (vor allem finanziell); Marc Ziegler wird über den Flirt mit Lehmann zwar nicht erfreut gewesen sein, aber wenn man ihm jetzt das Vertrauen ausspricht, wird er es in der Rückrunde allen Zweiflern beweisen wollen und imho auch können. Ob Jens Lehmann bei der EM im Tor steht, ist mir ehrlich gesagt egal, aus privaten Gründen kann ich seine Entscheidung jedenfalls nachvollziehen. Lange wird er ohnehin nicht mehr spielen, da kann man schon mal auf die Familie Rücksicht nehmen.

Ja, heute ist was los, was kommt als nächstes? Hauptsache aber, die Mannschaft hat jetzt mal ihre Ruhe in Marbella und trainiert schön fleißig ;-) .

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