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Von Klinsi, Loddar und Kloppo

Der BVB weilt im spanischen Marbella, nach der Lehmann-Absage ist wieder Ruhe eingekehrt, das erste Testspiel des Jahres im Freien wurde gegen den SC Paderborn mit 3:1 gewonnen, neue Spieler sollen nun nicht mehr kommen (abgesehen von einem Torwart für die zweite Mannschaft), mit Thomas Doll steht man angeblich kurz vor einer Vertragsverlängerung, mit Sebastian Kehl werden die Gespräche wohl schwieriger.

Normale Rückrundenvorbereitung also, deshalb schauen wir doch nochmal zum FC Klinsiwood, wie es Oliver von Breitnigge.de formuliert. Wobei es eigentlich mehr Soap als großes Kino ist, was da wieder abgeht. Verantwortlich dafür ist allerdings in erster Linie Lothar Matthäus, der entgegen meiner letzten Eindrücke von ihm wohl doch nichts dazugelernt hat. Offensichtlich enttäuscht darüber, übergangen worden zu sein, verkündete er nun lauthals, auch im Gespräch gewesen zu sein und mit Rummenigge geredet zu haben. Dieser dementierte nun entschieden, dass es dabei um den Trainerposten gegangen sei (würde ich allerdings auch in jedem Fall tun, da das Gespräch schon im November, also vor Hitzfelds Rücktritt, stattgefunden hat). Die Zeichen stehen also wieder mal auf Eiszeit zwischen den Bayern und ihrem verlorenen Sohn, da dieser auch noch Klinsmanns fehlende Erfahrung kritisiert hatte.

Wirklich im Gespräch war an der Säbener Straße nach Uli Hoeneß Aussage dagegen Jürgen Klopp. Er wäre die Ersatzlösung gewesen, wenn Klinsmann abgesagt hätte – ebenfalls eine mutige Wahl; ganz offensichtlich wollten die Bayern bewusst einen jungen, dynamischen Trainer holen, um etwas zu bewegen, Erstarrtes zu lockern. Ob sie dazu letztendlich die nötige Geduld aufbringen, werden wir in der nächsten Spielzeit sehen. Erwartungsgemäß wird Kloppo allerdings nicht als Co-Trainer zur Verfügung stehen.

Jürgen Klinsmann ist zwar inzwischen wieder in Kalifornien, aber seine Person sorgt diesseits des Atlantiks ebenfalls weiter für Aufregung…beim FC Liverpool. Dort ist von Tom Hicks, einem der beiden neuen amerikanischen Besitzer des Klubs, ausgeplaudert worden, dass er zusammen mit Kollege George Gillett im November an Klinsmann herangetreten sei, um mit ihm über ein mögliches Engagement als Trainer zu sprechen, heimlich und auf Kosten des momentanen Amtsinhabers Rafa Benitez. Nun ist natürlich die Aufregung bei Medien und Fans groß und selbst zwischen den beiden Geschäftspartnern kriselt es, denn Gillett hätte das Ganze lieber geheim gehalten (Quelle: The Guardian, 16.1.2008, S.39). Klinsi worldwide also!

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