Archiv

Archiv für März 2008

1. Bundesliga, 26. Spieltag / VFL Bochum 3 BVB 3

31. März 2008 Nick 1 Kommentar

Das Beste vorneweg: Das war doch mal ein richtig kurzweiliges, spannendes Spiel. Zwei Mannschaften, die sich nichts schenken. Nur schade, dass der BVB schon nach neun Minuten 0:2 zurücklag. Bei der Aufstellung gab es keine Überraschungen, dafür eben beim Spielverlauf: 15 Katastrophen-Minuten am Anfang, wo die Mannschaft so spielte wie beim letzten Auftritt im ehemaligen Ruhrstadion, der Jürgen Röber damals den Job kostete.

In der Hintermannschaft bleibt derzeit, abgesehen von Dede, niemand von richtigen ‘Böcken’ verschont. Diesmal wars zuerst Marc Ziegler, der nach drei Minuten einen harmlosen Freistoß nicht festhalten konnte und so Dabrowski das frühe 0:1 ermöglichte. Auch wenn er in die Sonne geschaut haben mag – darf nicht passieren. Wenige Minuten später lässt sich dann Sebastian Kehl links von Azaouagh austanzen, der passt in den Rückraum, wo Auer völlig freisteht: 0:2. Ein Anfängerfehler der Abwehr, wie er immer wieder vorkommt, wenn ein Team nervös ist; alle orientierten sich auf den ballführenden Spieler.

Aber die Schwarz-Gelben kämpften sich ins Spiel, waren nach einer Viertelstunde und für den größten Teil der restlichen Partie die dominierende Mannschaft. Spielerisch überzeugend war es jedoch bei weitem nicht immer, da fehlen weiterhin die Passgenauigkeit und die Ideen im Mittelfeld – Giovanni Federico nahm man zum ersten Mal bei seiner Auswechslung wahr. Zum Glück sind die Bochumer anfällig bei Standards und zum Glück durfte am Samstag Dede die meisten Freistöße treten. In der 37. Minute auf den Kopf von Kehl: 1:2, in der 39. auf den Kopf von Petric: 2:2. Wer hätte das nach 15 Minuten geglaubt? Der BVB schien drauf und dran, das Spiel komplett zu drehen, da passiert wieder ein ‘Missgeschick’: Dede schießt einen Bochumer an, der Ball fliegt vor die Füße von Auer (Wörns hebt das Abseits auf), der macht das 2:3. Letztendlich Dedes Fehler, Wörns konnte nicht so schnell reagieren, hätte aber vielleicht gleich schneller herauslaufen sollen.

Zur Halbzeit also wieder ein Rückstand, aber es war nicht hoffnungslos. Der BVB kam nach der Pause schnell wieder zu Chancen durch Petric und Valdez (auch mit dem Kopf klappt es bei Nelson nicht – es ist zum Verrücktwerden), aber wieder mal bedurfte es der Einwechslung von Diego Klimowicz, um Zählbares zu erreichen. Erst kurz auf dem Platz, köpfte der Argentinier über Lastuvka hinweg aufs Tor, Tinga setzte nach und drückte den Ball über die Linie. Danach schien noch alles drin, aber die Teams neutralisierten sich doch ein wenig in der Schlussphase. Es gab noch einen der berühmten Volleyschüsse von Florian Kringe, knapp über das Tor, aber auch einen Bochumer Pfostentreffer kurz vor Schluss.

Der Sieg war mit Sicherheit drin, wenn auch nicht zwingend; so bleibts bei einem Punkt und Platz 13. Es hilft ja nichts: Zumindest wir Fans können die Ligasaison abhaken und einfach noch auf ein paar überzeugende Auftritte hoffen. Die Abwehr bleibt das Sorgenkind, übrigens war auch Rukavina hinten rechts glücklos in Bochum. Dem Mittelfeld fehlt vor allem ein Offensiv-Regisseur, im Sturm momentan ein zweiter Torschütze, aber da mache ich mir am wenigsten Sorgen. So ähnlich sieht es auch Thomas Doll, der bei seinem gestrigen Auftritt im „Doppelpass“ übrigens nur zweimal etwas ins Phrasenschwein werfen musste ;-) .

Sie nennen es Derby

28. März 2008 Nick 3 Kommentare

In der Presse wird es gerne mal etwas ‘hochsterilisiert’ – einigen wir uns doch auf „Revierduell“. Denn obwohl der VFL Bochum und der BVB im absoluten Niemandsland der Tabelle stehen und die meisten schwarz-gelben Fans dieser Tage vor allem die Verlosung der Pokaltickets im Kopf haben (ich will mich da gar nicht ausschließen), ist das morgen eigentlich ein sehr interessantes Spielchen.

Der VFL spielt bis dato eine sehr ordentliche Saison, weitgehend jenseits der Abstiegszone. Mitverantwortlich dafür war sicher die glückliche oder gekonnte Einkaufspolitik von Manager Stefan Kuntz; ein Beispiel ist die Verpflichtung von Stanislav Sestak. Kuntz hat nun aber die gewagte Entscheidung getroffen, in Bochum hinzuschmeißen und voraussichtlich in Kaiserslautern, also beim abstiegsbedrohten Zweitligisten, als Vorstandsvorsitzender anzuheuern. Der Mann traut sich was zu! Dass durch diese Personalie nun übermäßig Unruhe in Kreisen der Bochumer Mannschaft aufkommt, ist aber wohl nicht zu erwarten und so ist das Duell gegen den ehemals ‘kleinen Nachbarn’ morgen ein echter Prüfstein für Schwarz-Gelb. Ein Prestigeduell halt.

Beim BVB wird Alex Frei wegen einer im Länderspiel gegen Deutschland erlittenen Bänderdehnung (Schweinsteiger?) nicht dabei sein, was Thomas Doll die Entscheidung im Sturm ziemlich erleichtert, da auch Diego Klimowicz noch nicht für 90 Minuten fit ist. Knapp wird es bei Tinga – ein Ausfall wäre bei der derzeitigen Form des Brasilianers ein erheblicher Verlust für das ohnehin mediokre Mittelfeld. Hinten gibt es wohl keine zwei Meinungen, dass sich Mats Hummels eine weitere Chance verdient hat – er soll ja schließlich auch fit fürs Pokalfinale werden, wo er dann das Siegtor macht…

184.000 Dortmunder

28. März 2008 Nick Kommentieren

…wollen zum Pokalfinale. Leider werden nicht alle reinkommen, aber Berlin dürfte trotzdem ziemlich schwarz-gelb werden am 19. April. Schön transparent hat gestern die BVB-Website über die Modalitäten der Ticket-Verlosung informiert. Demnach gab es knapp 93.000 Besteller, die natürlich fast alle zwei Tickets wollten. Zur Verfügung stehen genau 20.491 Karten, von denen etwa ein Drittel an eingetragene Fanclubs gehen sollen. Bleiben etwa 14.000 für die Auslosung; fast alle davon gehen an Dauerkarteninhaber und Vereinsmitglieder. Von ersteren gibt es etwa 55.000, von letzteren 30.000, wobei da eine große Schnittmenge existieren dürfte. Gehen wir mal von insgesamt 65.000 Bestellern aus diesem Spektrum aus, also knapp 130.000 Kartenwünschen – der Rest hat nur geringe Chancen.

Somit besteht für mich als Vereinsmitglied eine Chance von gut 10 % auf zwei Karten – nicht gerade überwältigend, aber durchaus eine faire Regelung, die der BVB da gefunden hat. Für irgendwas muss die Mitgliedschaft ja gut sein. Bis Mitte nächster Woche wird das Briefkastenöffnen zum Krimi ;-) .

1. Bundesliga, 25. Spieltag / BVB 1 Karlsruher SC 1

23. März 2008 Nick 3 Kommentare

Auch das passt zur Saison: Gegen zwei von drei Aufsteigern haben die Schwarz-Gelben nun eine negative Bilanz. Gestern reichte es gegen den KSC trotz ordentlicher Leistung nur zu einem Unentschieden. Schuld war nicht der Weiner, sondern der Miller. Ich finde ja schon länger, dass der Karlsruher Torwart auch ins Blickfeld der Nationalmannschaft gehört. Ausgerechnet im Westfalenstadion musste er das nun bestätigen…

Ich habe das Spiel gestern nur im Radio und der Sportschau verfolgen können. Es scheint ein spannendes, vom BVB dominiertes Spiel gewesen zu sein – nur etwa 20 Minuten in der zweiten Hälfte war der KSC am Drücker. Chancen gabs genug, aber eben auch Miller. Petric traf in der 24. Minute zum 1:0 – endlich mal wieder ein verwandelter Freistoß. Der Ausgleich in der 63. fiel durch einen abgefälschten Freis-Schuss; da war Pech dabei.

Ob gut gespielt oder nicht: Das Ergebnis bleibt dasselbe. Der BVB tritt weiterhin komplett auf der Stelle und das Ziel in der Liga kann jetzt eigentlich nur noch ein einstelliger Tabellenplatz sein – mehr ist realistisch nicht mehr drin. Noch ein Wort zur Aufstellung: Hummels kam gestern für Amedick in der IV zum Zug, rettete einmal auf der Linie. Neben ihm spielte Wörns, zu dem ich heute mal keinen Kommentar abgeben kann – da habe ich einfach zu wenig gesehen. Sein Tor in letzter Sekunde wegen Abseits nicht anzuerkennen, war aber korrekt von ‘Bad Boy’ Weiner – genauso aber, den Strafstoß für Karlsruhe nicht zu geben.

Nächsten Samstag gehts die B 1 runter nach Bochum, ein echter Prüfstein für den kleinen schwarz-gelben Aufschwung.

Jetzt ist wieder Liga

21. März 2008 Nick Kommentieren

Am Samstag ist der KSC zu Gast im Westfalenstadion. Bisher sind die Badener die positive Überraschung der Saison, und nicht umsonst hat sich der BVB für nächste Saison die Dienste von Spielmacher Tamas Hajnal gesichert. Trotzdem erwartet man immer noch, dass die Karlsruher einbrechen – ein bisschen zumindest. Aus den letzten fünf Spielen haben sie tatsächlich auch nur vier Punkte geholt; allerdings waren da Gegner wie die Bayern und der VFB auswärts und Leverkusen zuhause dabei.

Insofern sollten sich die Schwarz-Gelben nicht darauf verlassen, dass der KSC sein Pulver schon verschossen hat. Diese Mannschaft scheint immer sehr engagiert und man muss als Gegner stets hellwach sein, um nicht in einen ihrer schnellen Gegenzüge zu laufen. Klingt jetzt nicht nach einem BVB-Wunschgegner, aber wer ist das schon zur Zeit? Trotzdem müsste man die Karlsruher von der Qualität her zuhause schlagen können. Bei den Gästen fehlen der im Winter aus Nürnberg gekommene und zuletzt starke Joshua Kennedy sowie Massimilian Porcello, der vor kurzem seinen Vertrag bis 2011 verlängert hat.

Der BVB dürfte nach heutigem Stand mit einer ähnlichen Formation auflaufen wie gegen Jena. Mit Sicherheit wieder ein Kandidat für die Startelf ist Florian Kringe, der nach seinem Assist im Pokalspiel für Buckley ins Team rücken könnte. Ist das Pokalfinale schon in den Köpfen der Spieler? Ich traue den meisten zu, dass sie das einen Monat vorher noch verdrängen und sich auf den Ligaalltag konzentrieren können. Zumal man die Liga auch als einen einzigen Testlauf für Berlin ansehen könnte…

Die Begegnung wird übrigens Michael Weiner pfeifen, der Schiedsrichter, der für die meisten BVB-Fans aus gutem Grund ein rotes Tuch ist.

Der Gegner

20. März 2008 Nick Kommentieren

…im Pokalfinale heißt FC Bayern München. Nicht wirklich überraschend. Und damit spielt der BVB nächste Saison aller Voraussicht nach im UEFA Cup. Trotzdem konnte ich nicht mit den Bazis mitfiebern gestern – das wäre deutlich zu viel verlangt gewesen. Zusätzliche Unterstützung brauchten sie auch nicht wirklich in einem Spiel, das sie dominierten und in dem die Gäste aus Wolfsburg, wie Felix Magath nachher richtig erkannte, wohl zuviel Respekt hatten und sich eben doch hinten reindrängen ließen. Nicht, dass sie es nicht auch mal mit Angriffen versuchten, aber die größere Klasse der Bayern war doch immer ersichtlich.Der Grund dafür hieß (wieder einmal) Ribery. Er macht immer wieder den Unterschied aus und die größten Chancen hätten die Schwarz-Gelben im Finale, wenn er nicht dabei wäre. Kann ja viel passieren im Fußball…

Läuft bei den Bazis jetzt nicht gewaltig was schief, spielt der BVB also bald wieder international (die Bayern müssen unter den ersten drei bleiben). Vor der Saison hätte sicher kaum ein Fan damit gerechnet, dass wir das über den Pokal schaffen und in der Liga so weit hinten stehen. Sei’s drum. Wieder mal steht der Verein vor einer (hoffentlich) besseren Zukunft und sollten wir am 19. April den Pott in den Pott holen, sind die Misserfolge der letzten Jahre sowieso vergessen!

65, 89, 2008…

19. März 2008 Nick Kommentieren

They’ve done it! Mit 3:0 gewinnt der BVB gegen Jena (übrigens mein Tipp) und fährt mal wieder nach Berlin. Und was ich im Fernsehen von der Stimmung, sagen wir nach dem 2:0, gesehen habe, lässt auf einen versöhnlichen Saisonabschluss hoffen, auch wenn die Mannschaft in der Liga so oft enttäuscht hat. Sebastian Kehl und Alex Frei standen gestern erwartungsgemäß wieder in der Startaufstellung, Kringe saß dagegen zunächst nur auf der Bank, Buckley behielt seinen Platz im Mittelfeld, Wörns seinen in der IV.

Der Start war so, wie man es sich vorgestellt hatte. Der BVB übernahm das Kommando, obwohl sich Jena nicht versteckte und schon in der 13. Minute fiel das 1:0. Nach einer Flanke von Dede, gestern mit einer starken Leistung, köpfte Petric, der weißrussische Nationaltorwart im Kasten der Jenaer konnte nur nach vorne abklatschen und Tinga war zur Stelle. Auch unser zweiter Brasilianer übrigens allgemein wieder sehr überzeugend, wie meistens eigentlich. Viel passierte danach nicht mehr in der ersten Hälfte. Die Schwarz-Gelben waren manchmal nicht konsequent genug und oft fehlte der letzte Pass, aber richtig große Gefahr verströmte der Noch-Zweitligist auch nicht, bis auf einen Simak-Schuss kurz vor der Pause, den Ziegler zur Ecke klärte.

Aber der Tscheche wurde in der zweiten Hälfte mal wieder seinem gerade abgelegten Bad Boy-Image gerecht, als er sich durch Meckern und zwei Gesten (Augenwischen, Klatschen) innerhalb von einer Minute Gelb-Rot einhandelte. Vielleicht der Knackpunkt für Jena, auch wenn sie sich erstmal nicht einschüchtern ließen. Es bedurfte eines Doppelwechsels durch Thomas Doll, um alles klar zu machen. Kringe und Klimowicz kamen für Buckley und Frei – goldrichtige Entscheidung. Nur eine Minute später: Kringe wird von Tinga angespielt, bringt sich in eine gute Schussposition, zieht ab. Wieder kann Khamutovski nur abprallen lassen (diesmal jedoch nicht sein Fehler), diesmal ist, man ahnt es, Klimowicz zur Stelle: 2:0. Party!!! Denn dann wurde es doch noch ein bewegendes Spiel, die Stimmung beflügelte die Spieler nochmal richtig und nach einigen Fehlversuchen gelang das 3:0 durch unseren Mann für alle Fälle: Mladen Petric.

Der BVB war zwar über weite Strecken nicht viel besser als in der Liga, aber der Wille war da und der Gegner spielt bald in der neuen dritten Spielklasse. Für einen Lacher auch bei Thomas Doll sorgte dann im ZDF noch ‘JBK’, der mal mehr Kicker und weniger Kochrezepte lesen sollte: Von der Vertragsverlängerung von Kehl hatte er offensichtlich noch nichts gehört. Nach der Übertragung war ich dann, wie wohl alle, die zuhause geschaut haben, gleich auf der BVB-Website und schau an: Die haben einen imho sehr fairen Weg zur Vergabe der Finaltickets gewählt. Es wird gelost. Zuerst unter Mitgliedern und Dauerkarteninhabern, dann nochmal unter allen Interessenten. Bestellen kann man im Netz, per Fax oder schriftlich. Bessere Chancen als bei der EM wird man wohl haben – und in Berlin bin ich ja schon (bald wieder).

1. Bundesliga, 24. Spieltag / Hamburger SV 1 BVB 0

19. März 2008 Nick Kommentieren

Die Chronistenpflicht verlangt, dass ich noch einen kurzen Nachtrag zum Samstagsspiel schreibe, bevor ich zu Erfreulicherem komme ;-) . In einem spannenden Spiel, in dem Thomas Doll Kehl und Frei für das Pokalspiel schonte, hatte der BVB durchaus seine Möglichkeiten, nutzte diese aber nicht. Dass der HSV eine gute Mannschaft hat und zu Möglichkeiten kommen würde, war hingegen klar. Einige Male parierte Ziegler glänzend, einmal konnte aber auch er die Abwehrfehler nicht mehr ausbügeln. Nach einem Dortmunder Ballverlust im Mittelfeld konnte der herausgeeilte Amedick eine Flanke von links nicht verhindern, im Strafraum stand Guerrero alleine, Hummels zu weit weg und so fiel das einzige Tor des Spiels. Wenn es gestern anders ausgegangen wäre, hätte man sich sicher mehr Gedanken über die Aufstellung machen müssen… 

Wieder ein gutes Pflaster?

13. März 2008 Nick Kommentieren

(Updated) Nächste Station Hamburg. Für den BVB in den letzten Jahren oft eine Reise wert, allerdings nicht beim letzten Mal. In diesem Jahr für den HSV das erste Spiel nach dem UEFA Cup-Aus gegen Leverkusen und für die Schwarz-Gelben das letzte vor dem Pokal-Halbfinale gegen Jena. Was das bedeutet, bleibt Spekulation. Lassen sich die Hamburger aus Enttäuschung hängen oder wandeln sie den Frust auf dem Platz in Energie um? Wollen sich die Dortmunder eher warmspielen oder schonen für Dienstag?

Gegen einen HSV in Topform und Topbesetzung würde ich uns in dieser Saison wenig Chancen einräumen. Die wesentlichen Stützen der Hanseaten werden am Samstag nach jetzigem Stand auch spielen können. Allerdings hinkte das Team in den letzten Wochen seiner Form etwas hinterher. Weitere Hoffnung macht die Rückkehr von Dede und Kovac (vor allem ersterer) sowie eventuell Florian Kringe ins BVB-Team. Wenn die Mannschaft sich 100%ig auf dieses Spiel konzentriert, ist zumindest ein Punkt möglich. Und dann reden wir über Dienstag…

UPDATE: Soeben meldet die BVB-Website, dass Kringe und Diego Klimowicz nicht mit nach Hamburg fahren. Beide wegen noch nicht überstandener Verletzung, aber wohl auch „mit Blick auf das Pokalspiel“. Hoffen wir, dass das die richtige Entscheidung ist.

Geld durch Pokal

13. März 2008 Nick Kommentieren

Neue Transferspekulationen beim BVB: Der Kicker berichtet heute, dass die Schwarz-Gelben an dem 25-jährigen serbischen Innenverteidiger Marko Basa vom UC Le Mans (Ligue 1, Frankreich, z.Zt. auf Platz 5) interessiert sind – für den Fall, dass über den DFB-Pokal der Einzug in den UEFA Cup gelingt; d.h. im Idealfall nächste Woche, sollten der BVB und die Bayern ins Endpiel kommen. Dann sollen nach Kicker-Angaben die Mittel für eine geschätzte Ablösesumme von 7 Millionen € verfügbar sein.

Ein bisschen Skepsis ist angebracht. Eine Gelddruckmaschine wie die Champions League ist der UEFA-Pokal nicht; richtig Kohle machen lässt sich erst in späteren Phasen. Mehr Spielraum wäre sicher da, aber ob es für Basa reicht, der in Le Mans Stammspieler ist, zudem schnell und 1,90 m groß, durchweg gute Kritiken erhält und daher auch das Interesse von Klubs aus Spanien und England geweckt haben soll? Erst mal schwer zu glauben – allerdings immer noch eher als die von B++d lancierten Gerüchte um Boulahrouz und van Buyten.