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Jetzt ist wieder Liga

Am Samstag ist der KSC zu Gast im Westfalenstadion. Bisher sind die Badener die positive Überraschung der Saison, und nicht umsonst hat sich der BVB für nächste Saison die Dienste von Spielmacher Tamas Hajnal gesichert. Trotzdem erwartet man immer noch, dass die Karlsruher einbrechen – ein bisschen zumindest. Aus den letzten fünf Spielen haben sie tatsächlich auch nur vier Punkte geholt; allerdings waren da Gegner wie die Bayern und der VFB auswärts und Leverkusen zuhause dabei.

Insofern sollten sich die Schwarz-Gelben nicht darauf verlassen, dass der KSC sein Pulver schon verschossen hat. Diese Mannschaft scheint immer sehr engagiert und man muss als Gegner stets hellwach sein, um nicht in einen ihrer schnellen Gegenzüge zu laufen. Klingt jetzt nicht nach einem BVB-Wunschgegner, aber wer ist das schon zur Zeit? Trotzdem müsste man die Karlsruher von der Qualität her zuhause schlagen können. Bei den Gästen fehlen der im Winter aus Nürnberg gekommene und zuletzt starke Joshua Kennedy sowie Massimilian Porcello, der vor kurzem seinen Vertrag bis 2011 verlängert hat.

Der BVB dürfte nach heutigem Stand mit einer ähnlichen Formation auflaufen wie gegen Jena. Mit Sicherheit wieder ein Kandidat für die Startelf ist Florian Kringe, der nach seinem Assist im Pokalspiel für Buckley ins Team rücken könnte. Ist das Pokalfinale schon in den Köpfen der Spieler? Ich traue den meisten zu, dass sie das einen Monat vorher noch verdrängen und sich auf den Ligaalltag konzentrieren können. Zumal man die Liga auch als einen einzigen Testlauf für Berlin ansehen könnte…

Die Begegnung wird übrigens Michael Weiner pfeifen, der Schiedsrichter, der für die meisten BVB-Fans aus gutem Grund ein rotes Tuch ist.

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