Zeit für drei Punkte
Irgendwann sollte der BVB nochmal gewinnen vor dem Pokalfinale, um es nicht zu verlernen. Warum nicht am Sonntag gegen die angeschlagenen Leverkusener? Ja ja, ich weiß, angeschossene Löwen sind… aber so wie sich die Werkself am Donnerstag präsentiert hat, halte ich eine 180°-Wende bis Sonntag für nicht so wahrscheinlich – wenn der BVB nicht wieder eine Tiefschlafphase einlegt wie zu Beginn in Bochum.
Den letzten schwarz-gelben Sieg in der Liga gabs am 21. Spieltag gegen Rostock, den letzten gegen unseren ‘Ex’ Skibbe vor ziemlich genau drei Jahren, aber ein gewisser Aufwärtstrend ist erkennbar. Es gibt wieder einige personelle Fragezeichen am Sonntag. Zum einen die Besetzung der Innenverteidigung. Wörns fällt gelbgesperrt aus. Mats Hummels dürfte seinen Platz erstmal sicher haben; über den Mann neben ihm darf aber spekuliert werden – Kovac, Amedick oder sogar Brzenska, offiziell ist noch nichts entschieden. Die Schweizer Alex Frei und Philipp Degen könnten wieder auf der Bank sitzen; bleibt die Frage, wer neben Petric im Sturm spielt. Eigentlich hätte Diego Klimowicz mal wieder einen Platz in der Startelf verdient, wenn er fit ist. Noch nicht ganz gesichert ist der Einsatz von Sebastian Kehl.
Aus Leistungs- und vielleicht auch Fitnessgründen müsste Michael Skibbe eigentlich heftig rotieren lassen am Sonntag. Prinzipiell stehen aber alle Spieler zur Verfügung und wenn einige bei Bayer den Hebel tatsächlich wieder umlegen können, steht den Schwarz-Gelben eine schwere Aufgabe bevor. Auf der Website der Gäste werden wir als der (mögliche) „richtige Aufbaugegner“ bezeichnet – das wäre doch noch was für die Kabinenrede von Thomas Doll vor dem Spiel
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