Nein, es geht hier (noch?) nicht um den Trainer
. Aber heftig diskutiert wurde diese Personalie in den letzten Tagen trotzdem im BVB-Umfeld. Nach den letzten Patzern von Marc Ziegler und der Genesung von Roman Weidenfeller war die Torwartfrage, natürlich insbesondere im Hinblick auf das Pokalendspiel, heiß umstritten. Anscheinend tendierte Doll zu einem erneuten Wechsel, nachdem er ja auch in der Hinrunde immer an Weidenfeller festgehalten hatte. Diese Überlegungen sind jetzt passé, denn ‘Weide’ fällt mit einem Innenband-Teilriss im rechten Knie bis Saisonende aus. Ziegler, der beim gestrigen Debakel ‘nur’ beim fünften Gegentor schlecht aussah, wird die Saison aller Voraussicht nach zu Ende spielen. Macht das einen Unterschied? Ich denke, trotz des einen Fehlers gestern dürfte die Frage nach der ‘Nr.1′ gerade unser geringstes Problem sein.
Werfen wir einen Blick in die nahe Zukunft des BVB, sprich die nächste Saison. Da hat sich eine m.E. interessante personelle Alternative aufgetan. Jan Schlaudraff hat von den Bayern-Bossen auf seine Frage hin angeblich gesagt gekriegt, dass es für ihn keine Perspektive beim FCB gäbe (zumindest nicht für die Startelf). Deshalb will er nun im Sommer weg von der Säbener Straße und darf das wohl auch. Der BVB war schon vor der Saison an Schlaudraff interessiert und hatte angeblich sogar bessere Chancen als die mitbietenden Bremer, aber wenig überraschend machten damals die Bayern das Rennen. Nun sollen auch Hannover, Hertha und der VFB an ihm dran sein, aber ein neuer Vorstoß von Michael Zorc kann nicht schaden. Wenn Schlaudraff richtig fit ist, könnte er mit Sicherheit das schwarz-gelbe Offensivspiel beleben – zu Aachener Zeiten hat er das zu Genüge gezeigt, woran sich sicher auch die Bayern noch erinnern können…
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Oh Gott, bloß nicht der.
(Dieser Kommentar hat, ganz mädchenmäßig, nichts mit den fußballerischen Qualitäten von Herrn Schaudraff zu tun.
)
Hmm, welche Qualitäten meinst du denn?
Vielleicht, dass Schlaudraff als schwieriger Egozentriker gilt? Ich könnte mir vorstellen, dass die Zeit bei den Bayern da ein heilsamer Schock für ihn war.
Kann sein, dass ihn Bayner wieder auf den Boden geholt hat. Allerdings hab ich ihn nie als schwierigen Egozentriker gesehen, sondern als unglaubliches Dummbrot.
aber doch nicht den bvb! da muss ich meinen vorredner beipflichten: hohle frucht (fußballerisch ausgedrückt: der bringt keine neuen impulse).
Naja, er redet jetzt anscheinend sowieso erstmal mit Hannover.