In einem recht unspektakulären Finale, das ich über weite Strecken nur mit einem Auge verfolgt habe, setzte sich Zenit St. Petersburg verdient mit 2:0 gegen die Glasgow Rangers durch. Und wenn man den bisherigen Verlauf des Wettbewerbs miteinbezieht, sogar hochverdient. Denn die Rangers setzten ob ihrer spielerischen Limitiertheit meist auf sehr defensives Auftreten. Im Gegensatz zu ihren Fans: Als in den “Piccadilly Gardens” von Manchester beim Public Viewing nach 15 Minuten die Riesen-Leinwand versagte, kam es zu schweren Ausschreitungen einer Minderheit von Rangers-Anhängern, die sich nach dem Spiel fortsetzten. Ein russischer Fan wurde niedergestochen. Es gab weitere verletzte Fans und Polizisten. Bei den schottischen Vereinsfans ist es mit der Friedlichkeit leider nicht so weit her wie bei der ‘Tartan Army’ der Nationalmannschaft.
Zurück zum Fußball: Man sollte den ganzen Gazprom-Quatsch jetzt mal vergessen und zugestehen, dass diese absolut integre Mannschaft von St. Petersburg absolut verdient den Cup geholt hat.
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