Jetzt haben wir den Salat. Der “Dorfverein” spielt künftig in der höchsten deutschen Spielklasse. Mit einem glatten 5:0 gegen einen Verein, der nie aufsteigen wird, ließ ‘1899′ Hoffenheim keine Zweifel aufkommen und die Mainzer nur knapp 40 Minuten hoffen. Ich denke, Vergleiche mit Asterix sind jetzt genauso unangebracht wie Weltuntergangs-Szenarien. Immerhin spielte mit den Vorstadtkickern aus Unterhaching schon mal ein Verein in der ersten Liga, dessen Zuschauerschnitt selbst die Dörfler aus BaWü erreichen könnten. Zunächst wird Hoffenheim seine Heimspiele ja im Mannheimer Carl-Benz-Stadion austragen – ob sich das jetzt positiv oder negativ auf den Schnitt auswirken wird, muss sich noch zeigen. Richtig anfreunden mit dem Gedanken an diesen Erstligisten kann ich mich aber auch noch nicht.
Obwohl… Was wird jetzt eigentlich mit Jürgen Klopp? Bricht heute am Bruchweg das Handynetz zusammen? In Dortmund jedenfalls werden sich heute die ‘handelnden Personen’ (des BVB) zusammensetzen, um die “sportlich unbefriedigende Saison (…) genau [zu] analysieren” (O-Ton Michael Zorc). Die nächsten Tage dürften richtig spannend werden…
Unterdessen hat sich der FCK tatsächlich noch gerettet. Letztlich nicht auf Kosten der von der DFL bestraften Koblenzer, sondern auf die der Offenbacher. Sportlich kann man daran nicht rummäkeln, auch wenn die gerade aufgestiegenen Kölner wohl nur in der ersten Hälfte richtig mithielten. Schicksal; der OFC hatte es selbst in der Hand; wären die Kölner noch nicht aufgestiegen gewesen, wäre es um so schwerer geworden für Lautern. Nach der Partie auf dem Betzenberg gab es dann im Stadion Auseinandersetzungen zwischen Fans beider Seiten; möglich gemacht durch das am Saisonende ja durchaus übliche Öffnen der Tore zum Innenraum. Es gab einige Verletzte. Ein Vorfall, der neben einigen anderen aus dieser Saison zeigt, dass das Gewaltproblem eben noch nicht ganz aus den Bundesliga-Stadien verschwunden ist.
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