Same procedure: Transfer von Marko Basa wohl geplatzt
Es lief wie befürchtet: Mit dem Spieler war sich der BVB einig, aber der abgebende französische Verein bewegte sich bei der Ablösesumme „null Cent“, wie es Michael Zorc formuliert. Die Verpflichtung des serbischen Innenverteidigers Marko Basa vom UC Le Mans wird (vorerst?) zu den Akten gelegt, jetzt soll jemand anderes kommen. Die Einigung mit dem Spieler zu verkünden, brachte nichts. Alles wie letzten Sommer bei David Rozehnal.
Sicher ist es vernünftig, bei einem geschätzten Investitionsrahmen von 15 Mio. € für Neuzugänge nicht über die Hälfte davon (Le Mans forderte acht Millionen) für einen Abwehrspieler auszugeben. Klar ist aber auch, dass die IV die wichtigste ‘Baustelle’ beim BVB ist. Im Idealfall sollte ein gestandener Spieler Mitte 20 kommen, der sich anderswo schon ausgezeichnet hat – eigentlich müssten sechs Millionen dafür reichen. Ansonsten werden noch Verstärkungen für die Außenverteidiger-Positionen gesucht, wobei links ein Backup für Dede ausreichen dürfte. Und im Mittelfeld soll die Konkurrenz angeheizt werden…es bleibt viel zu tun, und Michael Zorc ist erst am Anfang. Der ein oder andere Abgang könnte ebenfalls noch sinnvoll sein.
Wollen wir hoffen, dass in Zusammenarbeit mit Jürgen Klopp in diesem Sommer eine höhere ‘Trefferquote’ bei der Einkaufstour gelingt. Zumindest mache ich mir keine Sorgen, dass irgendjemand an Niko Kovac denkt…
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