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Lars Ricken ist wieder da

Der ‘Held von München’ und einiger anderer spannender Europapokalabende wird nach Susi Zorc der zweite BVB-Star der jüngeren Vergangenheit, der auf hoher Ebene in die Vereinsarbeit eingebunden wird. Ricken absolvierte ja in den letzten Monaten schon ein Trainee-Programm in der Geschäftsstelle, nun wird er neuer Nachwuchskoordinator in Dortmund. Die Stelle war frei geworden, da Edwin Boekamp als Co-Trainer von Michael Skibbe zu Galatasaray gewechselt ist.

Ricken soll vorerst auch weiter als Spieler für die zweite Mannschaft auflaufen; selbst ein Comeback in der ersten ist nicht völlig ausgeschlossen (wenn auch eher unwahrscheinlich), nachdem ihm letzten Sommer von Thomas Doll gesagt worden war, dass er unter ihm nicht mehr spielen werde. Als Koordinator für den Jugendbereich wird Lars aber ebenfalls genug zu tun haben; zu seinen Aufgaben werden u.a. die Planung von Projekten, die Talentsichtung und der Kontakt zu Eltern und Beratern des schwarz-gelben Nachwuchses gehören.

Das Ganze ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und es klappt nicht immer perfekt, wenn Ex-Spieler andere Posten im Verein übernehmen – das Verdikt über Michael Zorcs Arbeit steht noch aus bzw. ist umstritten. Aber es stimmt schon: Wer könnte eher für diesen Job prädestiniert sein als Ricken, der seine komplette Jugend in Dortmund gespielt hat? Der es geschafft hat, der ‘durchgekommen’ ist? Als Vorbild gibt es keinen Besseren – in seine Aufgaben muss er sich reinarbeiten, unterstützt wird Ricken dabei u.a. vom Trainer der U17, Peter Wazinski. Dass er intelligent ist und was auf dem Kasten hat, kann man bei Lars, glaube ich, voraussetzen. Erster Gedanke von mir war jedenfalls: Tut gut, ihn weiter im Verein zu wissen!

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