Losglück
Großes Kino schon bei der Auslosung. Das haben die Herren von der UEFA zielsicher hingekriegt: Erst kommt der „FC S 04″ und dann, ja, wirklich, „Atletico Madrid“. Der vermutlich schwerstmögliche Gegner in der 3. CL-Qualirunde hat auch noch im Rückspiel Heimrecht. Atletico hat zur neuen Saison u.a. Gregory Coupet, Tomas Ujfalusi und Jonny Heitinga verpflichtet und zudem noch ein Supertalent wie Sergio Aguero in ihren Reihen. In der letzten Saison landete der zweite Hauptstadtklub mit drei Punkten Rückstand auf den FC Barcelona auf Platz 4. Nicht, dass sich die Gelsenkirchener mit ihren Neuzugängen verstecken müssten, aber die ultimative Bewährungsprobe kommt damit früher, als es ihnen lieb sein dürfte. Vielleicht sieht man sich ja viermal…
Um einiges einfachere Aufgaben haben die deutschen UEFA Cup-Qualifikanten erwischt. Allerdings war die Auslosung zur 2. Quali-Runde auch stark reglementiert, d.h. nach regionalen Gesichtspunkten eingeschränkt. Der VFB Stuttgart trifft auf FC ETA Györ aus Ungarn, einen Namen, den man vielleicht schon mal gehört hat, deren Leistungsstand aber die wenigsten einordnen können dürften. Letzte Saison Dritter in der Liga, zum ersten Mal seit 22 Jahren wieder international dabei, weiß der „Kicker“. Noch einfacher könnte es Hertha BSC haben, die auf den slowenischen Pokalsieger und Tabellenfünften der vergangenen Spielzeit, Interblock Ljubljana, treffen. Hertha darf zudem, im Gegensatz zum VFB, zuerst auswärts antreten.
Beide Gegner sollten von der Papierform her machbar sein, aber irgendwie ist das ja zunehmend schwierig einzuschätzen bei den osteuropäischen Mannschaften.
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