Fußball schauen
Man hätte als Fußballblogger vieles schreiben können in den letzten zwei Wochen. Von der Trauerfeier für Robert Enke, Händen für Frankreich und von Geld für verschobene Spiele. Mir fehlte jedoch die Muße und andere haben die Themen inzwischen erschöpfend behandelt. Ich bin dafür wieder dabei, wenn es um das Hauptthema dieses Blogs geht: Fußball schauen. Viele werden sich wieder auf den ganz normalen Bundesliga-Fußball umstellen müssen, vielleicht mehr als nach anderen Länderspielpausen, aber es wird gelingen. Dafür sorgen schon die Interviews von Uli Hoeneß.
Das „Topspiel“ an diesem Samstag heißt Borussia Dortmund v FSV Mainz und ich freue mich darauf. Es sollte ein offensives Spiel werden, möglicherweise mit vielen Toren. Das Spiel der Mainzer in Wolfsburg könnte ein Fingerzeig sein – das Ergebnis darf gerne anders lauten. In der möglichen Aufstellung des BVB gibt es unterdessen noch viele Fragezeichen, besonders im Mittelfeld. Neben den sicheren Ausfällen von Kehl, Hajnal und dem wahrscheinlichen von Tinga wird es knapp für Nuri Sahin, Kuba und vor allem Sven Bender. So könnte sich die Besetzung am Samstag quasi von alleine ergeben.
Unser (scheinbar) einziger Rechtsverteidiger Patrick Owomoyela soll nach einem Infekt wie Kuba erst morgen wieder trainieren. Jürgen Klopp könnte unter Umständen also gezwungen sein, hinten rechts jemand ganz neuen, sprich einen Nachwuchsmann wie etwa Julian Koch, zu testen. Links wird Marcel Schmelzer für den verletzten Dede spielen. Wer auch immer auflaufen wird, gegen einen Aufsteiger sind zu Hause drei Punkte nicht zu viel verlangt. Die Gäste müssen allerdings nur auf den gesperrten Linksverteidiger Zsolt Löw verzichten – und scheinen somit bessere Möglichkeiten zu haben, trotz Pause ein eingespieltes Team aufs Feld zu schicken.
Trotzdem: Das Ziel übermorgen kann nur lauten, zu den Mainzern punktemäßig halbwegs aufzuschließen. Ich freue mich auf packenden Fußball!

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