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Archiv für die Kategorie ‘Marktplatz’

Zum Jubiläum Görlitz?

2. November 2009 Nick 3 Kommentare

Im Dezember 2009 wird Borussia Dortmund 100 Jahre alt. Das freudige Ereignis wird in der Westfalenhalle mit einer großen Gala gefeiert. Zu den Gästen gehören unter anderem Udo Jürgens, Sasha und Atze Schröder. Ich würde gerne tauschen und dem Publikum lieber einen guten Spieler als einen schlechten Komiker präsentieren: Andreas statt Atze!

Der „Kicker“ berichtet heute, dass nach Jose Ernesto Sosa auch Andreas Görlitz den FC Bayern verlassen will, und zwar noch im Winter. Louis van Gaal und Uli Hoeneß haben bereits erklärt, dass der Kader des Rekordmeisters verkleinert werden soll – natürlich nur, wenn Spieler „freiwillig“ gehen wollen. Görlitz ist gelernter Rechtsverteidiger, eine Position, auf der man beim BVB über Verstärkungen nachdenken sollte – wenn sich Gelegenheiten ergeben. Schon mit Mats Hummels, einem weiteren Spieler vom Abstellgleis der Bayern, hat der BVB einen Treffer gelandet. Zugegeben, Görlitz ist älter und ihm fehlt die Spielpraxis. Um eine Konkurrenzsituation für Patrick Owomoyela zu schaffen, wäre er aber genau der Richtige. Ein fairer Zweikampf, bei dem der Bessere gewinnen möge.

Das ist noch eine Fantasie, keine Frage. Aber nicht utopisch, wenn der soziale Uli Hoeneß dem BVB zum 100-jährigen eine kleine Freude machen möchte. Und außerdem sollen auch niemandem Steine in den Weg gelegt werden, oder?

Kuba gehört zu Dortmund

22. Oktober 2009 Nick Kommentieren

Bis Juni 2013 hat Jakub „Kuba“ Blaszczykowski seinen Vertrag bei Borussia Dortmund verlängert. Michael Zorc hat es geschafft, einen weiteren Spieler mit sehr guten Perspektiven langfristig an den Verein zu binden. Gute Arbeit vom Sportdirektor, der offenkundig den richtigen Zeitpunkt abgepasst hat:

Wir haben die letzten Wochen, in denen es etwas ruhiger um ihn herum war, dazu genutzt, die Gespräche zu einem guten Abschluss zu bringen.

Ist ja klar: Wenn Kuba in den letzten Monaten durchgehend sein volles Potenzial gezeigt hätte, wären die Verhandlungen schwierig bis unmöglich geworden. So konnten Zorc, Klopp etc. ihn überzeugen, dass es gut für ihn ist, noch eine Weile zu bleiben. Natürlich kann man bei Vertragsabschlüssen heute nie sicher sein, ob es nicht irgendwelche Klauseln gibt. Normalerweise gehört das aber nicht zur Vertragspolitik in Dortmund.

Nach zwei Siegen ist diese Nachricht ein weiteres positives Zeichen. Ein Zeichen dafür, dass die junge Mannschaft längerfristig zusammenbleiben und etwas heranwachsen könnte.


Jede Woche geht ein halber Trainer

29. September 2009 Nick Kommentieren

Genau genommen sogar noch etwas mehr als ein halber. Nach sieben Spieltagen sind in der 1. Bundesliga inzwischen vier Trainer entlassen worden. Gestern erwischte es Lucien Favre von Hertha BSC. Nach der erneuten hohen Niederlage am Sonntag nicht wirklich überraschend, aber an der Weisheit der Entscheidung darf man zweifeln.

Das Märchen konnte nicht wahr werden. Hertha hatte in der letzten Saison einen leicht überdurchschnittlichen Kader und hat dank Lucien Favre und eines veritablen Laufs fast das Optimum rausgeholt. Im Sommer wurden Leistungsträger abgegeben und aufgrund der wirtschaftlichen Lage kein adäquater Ersatz geholt. Das konnte nicht gut gehen. Favre ist kein Zauberkünstler mit einem Wundersystem. Was jedoch überrascht, ist die Heftigkeit des Absturzes.

Bis hierher hört sich diese Zustandsbeschreibung ein wenig nach BVB an? Ich habe gestern Szenen aus dem Spiel der Hertha in Hoffenheim gesehen, die erschreckende Leistungen der Abwehr zeigen. Fast schon teilnahmslos wirkten die zeitweise. So weit wird es in Dortmund nicht kommen, zumal auch das Potenzial höher einzuschätzen ist. Allenfalls die zweite Hälfte gegen Bayern wirkte bei Schwarz-Gelb ähnlich hilflos.

Es ist wie es ist, die Spieler kannst du nur bedingt bestrafen, das wird sonst teuer. Also suchen sie jetzt in Berlin einen neuen Mann für die Trainerbank. Vielleicht finden sie jemand wie Hans Meyer, der die Talfahrt stoppt und den Verein am Ende auf Platz 14 führt. Eine Lösung für die Zukunft ist jedoch nicht in Sicht. Oder gibt es da draußen noch einen großen Unbekannten?

Der Last Minute-Schock

31. August 2009 Nick 2 Kommentare

Gutted. Manchmal fallen mir zuerst englische Vokabeln für eine Situation oder ein Gefühl ein. Wie im Fall Florian Kringe. Dass es angesichts der fortdauernden Nichtberücksichtigung unseres Allrounders Wechselgerüchte gab, war mir bewusst. Dass Kringe jetzt für ein Jahr ausgerechnet an Hertha BSC ausgeliehen wird, gefällt mir ungefähr so sehr wie eine überlaufende Toilette. Die Gedankengänge unserer Vereinsverantwortlichen macht Hans-Joachim Watzke deutlich, der darauf hinweist, dass „für Borussia Dortmund die Ausleihe auch wirtschaftlich sinnvoll erscheine“.

Ich halte den Transfer für einen Fehler, auch wenn sich der BVB das üppige Gehalt spart und sogar noch eine geringe Ablöse kassiert. Florian Kringe war für uns immer ein vielfältig einsetzbarer Spieler, engagiert und ein guter Typ. Mag sein, dass er zuletzt mal wieder eine schwächere Phase hatte – oder es fehlte ihm die Spielpraxis. Die ersten Spiele der Saison, ohne Kringe, haben jedenfalls keinerlei Argumente dafür geliefert, einen solchen Spieler jetzt an die Konkurrenz auszuleihen. Wir brauchen Typen, wir erwarten sehnlichst die Rückkehr eines gesunden Sebastian Kehl, und wir hätten auch einen Kringe gebrauchen können.

Hoffentlich täusche ich mich in meiner Einschätzung. But right now I’m gutted. Indeed.

Schmelzer gefällt es doch

15. August 2009 Nick Kommentieren

Es ist noch nicht lange her, da dachte Marcel Schmelzer über einen vorzeitigen Vereinswechsel nach, oder zumindest nicht über eine Verlängerung seines bis 2010 laufenden Vertrags. Der BVB-Linksverteidiger hatte in der letzten Saison in Abwesenheit von Dede seine ersten 90 Minuten-Einsätze und kam auch bei der U 21-EM in Schweden zum Einsatz. Da fiel es naturgemäß schwer, nach der Rückkehr des dienstältesten Dortmunders wieder auf die Ersatzbank zu rücken.

Nun sind in den letzten Monaten offensichtlich einige Gespräche geführt worden und das dynamische Duo Klopp & Zorc hat es geschafft, Schmelzer davon zu überzeugen, dass die Sonne in Dortmund doch am gelbsten scheint. Sprich: Ihm wurden Perspektiven aufgezeigt. Hilfreich war dabei sicher der Wechsel von Young-Pyo Lee, einem weiteren Konkurrenten um den Platz links hinten. Ebenso dürften die beiden Pflichtspiel-Einsätze in dieser Saison geholfen haben. Schmelzer ist jetzt erster Vertreter des nicht mehr ganz jungen Dede. Und er hat seinen Vertrag bis 2012 verlängert. Sicher auch für etwas mehr Gehalt.

Michael Zorc sagt, dass „seiner positiven Entwicklung Rechnung“ getragen wird. Diese Entwicklung hat es in der Tat gegeben. In der Hinrunde der letzten Saison war ich noch nicht überzeugt von Schmelzer. Er spielte defensiv ordentlich, aber nicht perfekt. Offensiv kam von ihm jedoch zu wenig. Von einem modernen Außenverteidiger werden ein größerer Beitrag zum Spielaufbau einschließlich mehr Flankenläufen erwartet. In dieser Hinsicht scheint sich Schmelzer gesteigert zu haben.

An einen gesunden, eingespielten Dede kommt er noch nicht heran, aber die Ansätze sind da – wir können nun die weitere Entwicklung beobachten. Heute in Hamburg könnte es dazu kommen, dass Dede zum Vertreter seines Vertreters wird. Schmelzer hätte nach seiner sehr ordentlichen zweiten Halbzeit gegen Köln eigentlich gute Chancen gehabt, noch mal zu beginnen – vor allem wegen mangelnder Spielpraxis beim Brasilianer. Nun hat ersterer jedoch bei der U 21-Nationalmannschaft eine Innenbanddehnung erlitten; die Zeit könnte knapp werden. Sollte Schmelzer bis heute Mittag fit werden, hat Klopp dagegen eine schwere Wahl.

Verlängerung mit Ansage

10. August 2009 Nick 2 Kommentare

Dass diese Vertragsverlängerung nur eine Frage der Zeit war, eine Formsache, wusste man schon seit der Verlängerung mit Jürgen Klopp im Frühjahr. Nun hat der BVB auch mit Sportdirektor und Vereinsikone Michael Zorc bis 2012 verlängert. Eine logische Konsequenz der ruhigen, seriösen und guten Arbeit, die Zorc seit einigen Jahren in Dortmund macht.

Auch Zorc ist in seinen Job ‘hineingewachsen’, er ist besser geworden. Es lohnt sich, daran zu erinnern, dass ‘Susi’ noch vor knapp zwei Jahren stark in der Kritik stand. Ich fand diese Kritik damals schon überzogen. Viele der Kritiker berücksichtigten 2007 das knappe Budget zu wenig. Einige der damals beanstandeten Transfers haben sich inzwischen, unter dem neuen Trainer, als ordentliche bis gute Verpflichtungen herausgestellt: Nelson Valdez, Tinga und natürlich Kuba.

Um über die neuen Spieler dieser Saison zu urteilen, ist es noch zu früh. Nur Lucas Barrios kam schon auf genügend Einsatzzeit, um eine vorsichtig positive Prognose zu stellen. Überzeugend ist auf jeden Fall die ruhige Arbeitsweise von Zorc und die offensichtlich gute Zusammenarbeit mit Jürgen Klopp. Wenn dieses Duo bis 2012 in Dortmund zusammen bleibt, spricht nichts gegen eine rosige Zukunft für Schwarz-Gelb.

Noch ein Stürmer: Le Tallec kommt zum BVB

6. August 2009 Nick Kommentieren

Wie viele sind es jetzt eigentlich genau? Fünf oder doch acht? Kommt wohl auf die Zählweise und die Positionierung an. Jedenfalls erschließt sich einem nicht sofort, warum der BVB nun auch noch Damien Le Tallec von Stade Rennes verpflichtet hat, angeblich ablösefrei, jedoch wird Rennes an einem Weiterverkauf partizipieren. Mehr Sinn macht der Transfer, wenn man die weiteren Fakten hört: Le Tallec ist 19, französischer Junioren-Nationalspieler und wurde intensiv beobachtet. Scheinbar nicht nur von uns, sondern auch von Valencia, Hertha und dem VFB, wie der „Kicker“ berichtet.

Le Tallec soll langsam an Bundesliga-Niveau herangeführt werden. Was bedeutet, dass er erstmal in der zweiten Reihe stehen dürfte und vielleicht für die Zweite Mannschaft zum Einsatz kommt (wenn rechtlich möglich). Nichts, was einem jungen Mann, der frisch aus Frankreich kommt, lange Spaß macht. Wollen wir mal hoffen, dass das alles gut durchdacht und besprochen ist.

Möglich ist natürlich, dass noch der ein oder andere Spieler den BVB verlassen wird. Ein Stürmer oder vielleicht Florian Kringe? Sollte er übermorgen wieder nicht im Kader stehen, wird sich Kringe Gedanken machen, spekuliert der „Kicker“. Es wäre ein Abgang, der sich mir ebenfalls nicht sofort erschließen würde. Schmecken würde er mir auch nicht.

Mainz will Klopp zurück

4. August 2009 Nick 4 Kommentare

Kann sowas nur bei einem Karnevalsverein passieren und ist Mainz nicht mehr Mainz? Auch jenseits aller Klischees muss man feststellen, dass ein Trainerwechsel noch vor Bundesliga-Start sehr ungewöhnlich und für Deutschland sogar einzigartig ist. Mainz 05 hat gestern, drei Tage nach dem Pokal-Aus in Lübeck, Aufstiegstrainer Jörn Andersen entlassen und den 35-jährigen Thomas Tuchel zum Nachfolger bestimmt.

Tuchel ist dadurch aufgefallen, dass er in seinem ersten Jahr in Mainz die A-Junioren zur Deutschen Meisterschaft, ausgerechnet gegen den BVB, geführt hat. Er gilt zwar als sehr begabtes Trainer-Talent, aber kommt der Schritt in die volle Verantwortung der ersten Liga nicht zu früh? Es wird interessant sein zu beobachten, was passiert, wenn die Mainzer in der Rückrunde tief im Abstiegskampf stecken – ein recht wahrscheinliches Szenario. Haben die Herren Heidel und Strutz den möglichen Neuaufbau in Liga 2 schon einkalkuliert? Oder kommt dann doch ein starker, arrivierter Mann, und Tuchel rückt wieder ins zweite Glied, z.B. als Co-Trainer?

Der Hauptgrund für die Trennung von Andersen und die Beförderung von Tuchel scheint die unterschiedliche Kommunikationsbereitschaft der beiden zu sein. Mit Sicherheit entspricht letzterer mehr dem Typ des Spaß-orientierten, familienfreundlichen Trainers, den sich der Verein wünscht. Ich bin natürlich nicht der Einzige, der da Parallelen zum Vor-Vorgänger erkennt.

Die Frage bleibt, ob Tuchel der Beste ist, um einen bisher kaum Bundesliga-tauglichen Kader zum Klassenerhalt zu führen. Vielleicht war der Wechsel notwendig – in der Außenwirkung kommt er trotzdem unprofessionell rüber; man könnte ihn sowohl als verfrüht wie auch als verspätet bezeichnen. Für mich ist ja ohnehin Nürnberg das neue Mainz.

Kategorien:Marktplatz, Zirkus

Der Adler ist gelandet

28. Juli 2009 Nick Kommentieren

Etwas mehr als eine Woche wurde spekuliert, wer nach dem Abgang von Alex Frei der neue Topstürmer beim BVB werden würde. Kurz vor meiner Rückkehr aus einem kurzen, aber schönen Griechenland-Urlaub stand es dann fest: Der argentinische ‘Welttorjäger’ Lucas Ramon Barrios vom chilenischen Top-Klub CSD Colo-Colo wechselt für eine Summe zwischen 4,2 und 4,5 Millionen Euro nach Dortmund. Angeblich soll er weniger als Frei verdienen, so dass unter dem Strich rein finanziell ein Plus für den BVB bleibt.

Gerüchten zufolge sollen beide Serie A-Vereine aus Rom Interesse an Barrios gehabt haben; gesichert ist das Interesse von Hertha BSC, bis feststand, dass der Transfer ihre finanziellen Möglichkeiten überstieg. Meine erste Reaktion auf die Meldung, als ich davon noch am Flughafen in der Zeitung las, war: Geil, hey! Wieder ein Transfer, der absolut Sinn zu machen scheint, auch finanziell, und der von Ausdauer und guter Arbeit von Michael Zorc zeugt. Natürlich hat sich der Verein schon länger mit einem möglichen Wechsel von Alex Frei beschäftigt – und nun mit dem 24-jährigen Barrios anscheinend einen richtig guten Ersatz geholt.

Natürlich, wie bei vielen neu aus Südamerika verpflichteten Spielern muss man mit einer Eingewöhnungsphase und eventuell mit Schwierigkeiten rechnen. Andererseits sind die Referenzen von Barrios (49 Tore in 53 Spielen für Colo Colo) beeindruckend und er kommt mitten aus der Saison. Er wird nicht jedes Spiel machen können, aber sicher bald oder gleich seine Chance bekommen. Und Erfolg erleichtert die Eingewöhnung – einfach, aber wahr. Barrios behauptet nicht, viel über Deutschland oder gar Dortmund zu wissen; von den Erfolgen des BVB in den 90ern hat er jedoch scheinbar schon gehört.

In diesem Transfer steckt ein gewisses Risiko, aber auch viel Fantasie, und man hat das Gefühl, dass Zorc und Klopp mit scharfen Augen das Bestmögliche gemacht haben. Einen sicheren Hit kann man bei den schwarz-gelben Finanzen sowieso nicht landen.

Ob Lucas Barrios im Pokal am Samstag in Weiden schon dabei sein wird, werden wir sehen. Negative Nachrichten gab es heute von Sebastian Kehl. Der Kapitän leidet an einem Muskelfaserriss und wird mindestens für dieses Wochenende ausfallen. Ärgerlicher wäre sicher sein Ausfallen gegen Köln zum Liga-Auftakt, was durchaus nicht auszuschließen ist.

Alex Frei wechselt zum FC Basel

17. Juli 2009 Nick 2 Kommentare

Es ging dann doch recht schnell. Zumindest für die Öffentlichkeit, und das ist gut so. Es existiert nun eine mündliche Vereinbarung über einen Wechsel von Alexander Frei zum FC Basel, und sollte dieser den obligatorischen Medizin-Check bestehen, wovon auszugehen ist, wird der Wechsel vollzogen. Ob 4,25 Millionen Euro eine angemessene Ablöse für den treffsicheren Torjäger sind, wird davon abhängen, wie der BVB das Geld reinvestiert.

Grundsätzlich halte ich den Abgang für schade und den Transfererlös für eher niedrig, aber vermutlich hätte man für einen wechselwilligen 30-jährigen mit noch einem Jahr Vertrag nicht viel mehr kriegen können. Zu 100% verstehe ich die (öffentliche) Haltung des Vereins trotzdem nicht. Hans-Joachim Watzke sagt: „Wir haben alles versucht, ihn umzustimmen, aber leider ohne Erfolg.“ Andererseits wurde nicht mit Frei über eine vorzeitige Vertragsverlängerung gesprochen. Hinter den Kulissen wird es vermutlich diverse Schachzüge und Gespräche gegeben haben, vielleicht auch Verwerfungen, aber wir werden davon wohl nichts erfahren.

In der Tat war Alex Frei eine ‘Type’, ein Charakter, der auch mal seine Meinung sagt. Man sollte das jetzt aber nicht allen anderen Schwarz-Gelben absprechen. Es gibt noch einen Roman Weidenfeller, einen Sebastian Kehl, einen Florian Kringe, einen Dede – ich würde in nicht allzu ferner Zukunft auch einen Mats Hummels dazu zählen. Es ist schade, dass Frei geht, aber wie für so viele andere Vereine heißt es abwarten, wer der Neue sein wird. Der „Kicker“ berichtet, dass kein Interesse mehr an Robert Lewandowski bestehen soll. Wenn der Wechsel nur einen Vorteil hat, dann ist es der, dass der Saisonstart nun noch spannender wird als sowieso. Alles Gute, Alex!