Klopp zu den Perspektiven der Neuen
In einem sehr interessanten Artikel bei den „Ruhr Nachrichten“ stellt Jürgen Klopp die Neuzugänge des BVB vor. Spannend daran ist vor allem, dass man aus seinen Worten durchaus Schlüsse auf den Stellenwert und die möglichen Positionen der Neuen ziehen kann – daran kann die Saisonvorbereitung natürlich noch etwas ändern.
Der junge Sven Bender ist eine Option für das defensive Mittelfeld und die Halbpositionen in einer Raute, kann aber auch Innenverteidigung spielen. Klopp zu seinen Perspektiven:
Bender soll spielen! Auf welcher der drei Positionen, das entscheiden wir noch. Wichtig ist, dass wir interne Drucksituationen schaffen!
Diese Aussage lässt den Schluss zu, dass Bender, wenn er sich in der Vorbereitung ins Zeug legt, knapp hinter den ersten Elf steht und durchaus Chancen hat, punktuell und bei entsprechender Leistung öfter in die Mannschaft zu kommen.
Einer seiner Konkurrenten wird der aus Mainz gekommene Markus Feulner sein. Jürgen Klopp lobt ausführlich die Fortschritte des 27-jährigen, der beim FSV zuletzt vor allem im zentralen Mittelfeld spielte. Zu seiner Positionierung in Dortmund meint Klopp:
Er kann in unserer Raute alle vier Positionen spielen. Am stärksten ist er aus meiner Sicht allerdings auf den beiden Halbpositionen.
Damit bestätigt Klopp, dass Feulner höchstens im Verletzungsfall für Sebastian Kehl oder Tamas Hajnal einspringen wird. Auf den Halbpositionen kann er sich aber gute Chancen ausrechnen – bei einer möglichen (temporären) System-Umstellung auf ein klassisches 4-4-2 käme er natürlich für die zweite zentrale Mittelfeld-Position in Frage. Mehr …
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