Der Adler bleibt im Horst

Nun gehts also wieder los. Mit der Liga und mit solchen Überschriften. Bei den BVB-Fans wird sich das Bedauern in Grenzen halten, dass sich die vielleicht baldige Nummer 1 im deutschen Tor, Rene Adler, hauptberuflich bei Bayer Leverkusen, an der Schulter geprellt hat und zum Ligaauftakt am Samstag fehlen wird. Zumal sich „Prellung“ nicht so gravierend anhört. Gegen Dortmund wird Adler nun vom unerfahrenen Benedikt Fernandez vertreten, der in der letzten Saison nur zweimal im UEFA Cup und einmal in der Liga ran durfte. Könnte schon ein Vorteil für Schwarz-Gelb sein.

Beim BVB werden neben Frei und Tinga auch Delron Buckley und Patrick Owomoyela wie erwartet fehlen („Owo“ könnte allerdings bis zum Bayern-Spiel wieder fit sein). Kuba wird in die Mannschaft zurückkehren, nachdem er ja im Pokal gesperrt war. Gebangt wird zur Zeit noch um einen Einsatz des in Essen starken Nelson Valdez, es sieht aber gut aus. Sollte der Paraguayaner jedoch ausfallen, sind verschiedene personelle Alternativen möglich, die auch zu taktischen Umstellungen führen könnten: Der klassische Mittelstürmer Diego Klimowicz, Tamas Hajnal als hängende Spitze oder der quirlige, aber noch unerfahrene Bajram Sadrijai als Valdez-Kopie. Ich denke aber, dass Nelson alles dran setzen wird, beim Ligaauftakt dabei zu sein und sein momentan gutes Standing zu untermauern – gleich mit noch einem Tor?

Ansonsten ist es natürlich auch das Duell der ’neuen‘ Trainer am Samstag. Wer schafft den besseren Start, Labbadia oder Klopp? Die Leverkusener haben sich im Pokal deutlich schwerer getan als der BVB, mussten in die Verlängerung gehen, allerdings auch gegen Zweitliga-Aufsteiger RW Oberhausen. Ich habe ja in der Saisonvorschau geschrieben, dass ich den Leverkusenern keine große Steigerung zur Vorsaison zutraue – was wiederum bedeutet, dass ich sie mit dem BVB ungefähr auf Augenhöhe sehe. Umso spannender wirds übermorgen; wichtig wird sein, welcher Trainer seine positive, offensive Einstellung besser auf die Mannschaft übertragen kann. Auf dem Papier sind beide Teams offensiv gut besetzt; die zweite Schlüsselfrage wird deshalb sein, welche der Abwehrreihen sich zum Auftakt wacher präsentiert. Hoffen wir, dass die kleinen Schwächen, die die junge Dortmunder Hintermannschaft in den letzten Wochen noch zeigte, am Samstag nicht mehr (so stark) ins Gewicht fallen. Come on, Dortmund!

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