Ärger in Berlin

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Das „Duo Infernale“ hat wieder zugeschlagen. So nennen die Berliner aufgrund der alten gemeinsamen Zeiten Patrick Ebert, bekanntlich immer noch bei der Hertha, und Kevin Prince Boateng, bekanntlich über Umwege inzwischen Dortmunder geworden. Die beiden Jungprofis sollen letzte Nacht zur Feier von Eberts 22. Geburtstag in Berlin Autos beschädigt haben. Der Klassiker: Lack zerkratzt, Spiegel abgetreten. Ein Objektschützer hat die beiden angeblich dabei beobachtet; unzweifelhaft ist, dass Ebert und Boateng um drei Uhr in Wilmersdorf von einer Polizeistreife angehalten und mit den Vorwürfen konfrontiert wurden.

Die Spieler bestreiten, etwas mit der Sache zu tun zu haben. Das überrascht erstmal nicht. Welchen Grund sollte aber der Zeuge haben, ihnen das anzuhängen? Ist er vielleicht Schalke-Fan? Oder Unioner? Selbstverständlich muss man jetzt die Ermittlungen abwarten, bei denen es darauf ankommen wird, ob sich noch weitere Zeugen finden, die Ebert und Boateng be- oder entlasten. Beide haben sich inzwischen einen Anwalt genommen. Während Ebert von seinem Klub auf jeden Fall eine Geldstrafe zu erwarten hat, da er in Sachen nächtliche Kneipentouren ein Wiederholungstäter ist, hört man vom BVB noch nichts in dieser Richtung. Ein mildernder Umstand könnte für Boateng sein, dass er zur Zeit ohnehin verletzt ist.

Sollten sich die Vorwürfe aber erhärten, wird ein Verbleib von Kevin beim BVB noch unwahrscheinlicher. Die Ressourcen sind ohnehin knapp und soeben hat der Verein eine andere Verpflichtung fürs Mittelfeld bekannt gegeben, von der der nächste Beitrag handelt…

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