In Leipzig ist der Rasen rot

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Der bekannte Energy Drink-Hersteller „Red Bull“ steigt jetzt doch in den Leipziger Fußball ein und will dafür sorgen, dass künftig wieder ein Leipziger Verein im Profibereich vertreten ist und das Zentralstadion wieder eine würdige Kulisse darstellt. Nachdem ein Engagement beim Traditionsklub Sachsen (ehemals Chemie) Leipzig vor zwei Jahren gescheitert war, wird jetzt einfach ein neuer Verein gegründet, der die Spielberechtigung des Oberligisten SSV Markranstädt übertragen kriegt.

Red Bull und Fußball, das muss man nicht gut finden. Bei der Übernahme von Austria Salzburg wurde nicht nur der Name des Klubs in FC Red Bull Salzburg geändert (was in Deutschland so nicht möglich wäre), sondern es wurden auch die Vereinsfarben violett-weiß weitgehend aus der öffentlichen Wahrnehmung verbannt (Trikots, Publikationen etc.). In Deutschland ist in der abgelaufenen Saison Red Bull-Werbepartner Mario Gomez durch schleichwerbe-verdächtigen Torjubel aufgefallen. Nun versucht man offensichtlichst, das Modell Hoffenheim zu kopieren: Einer fußballerisch darbenden Region soll der Profifußball zurückgeschenkt werden.

Der neue Verein wird übrigens „Rasenballsport Leipzig“ heißen. Wie man das wohl abkürzt?

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