Die Form der kommenden Dinge

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Die Sommerpause ist vorbei. Komisch, dieses Jahr kam sie mir gar nicht so lang vor. Morgen startet die neue Bundesliga-Saison und wir werden eine Menge neue Gesichter sehen. Sowie bekannte Gesichter an neuen Plätzen. Und sogar manch altbekanntes Gesicht, das schon fast in Vergessenheit geraten war. Die umfangreichen Personal-Rochaden bescheren uns einen Auftakt, der so spannend ist wie schon lange nicht mehr. Weil so vieles unabwägbar ist. Weil sich vielerorts ein neuer Trainer und neue Spieler finden müssen. Trotzdem gehört das Orakeln zu dieser Auftaktwoche dazu und ich will auch gar nicht abseits stehen.

Die Meisterschaft erscheint mir offener als manche angesichts einiger großer Namen schon wieder denken. Zu den Favoriten zählt auch der FC Bayern. Daneben aber der amtierende Meister – die Mannschaft ist fast komplett zusammengeblieben und Veh ist ebenfalls Meistertrainer. Denkt man an die letzten Verpflichtungen, sollte man besser auch den VFB in Betracht ziehen. Eine Rückkehr ins Meisterrennen traue ich Bremen zu. MMn sind die Strukturen dort intakt, die Neuverpflichtungen vernünftig (und vielleicht kommt da noch was) und Özil hat Potenzial, das er noch nicht vollständig gezeigt hat.

Dahinter wird es eine größere Gruppe von Mannschaften geben, die um die Europa League-Plätze kämpfen. Dem HSV traue ich nicht mehr zu aufgrund des Trainers, der Hertha aufgrund des schwächeren Kaders. Natürlich werden die vom Ex-Meistertrainer mitmischen. Sowie Hoffenheim und hoffentlich auch der BVB. Leverkusen und Heynckes werden eine ganze Weile Anschluss halten können, aber letztendlich nicht unter die ersten fünf kommen.

Relativ sicher im Mittelfeld werden Köln und Frankfurt landen. Ganz sicher wird es aber auch zwei bis drei Vereine erwischen . Die müssen dann absteigen. Richtig schwer wird es, wenn man die Kader von heute betrachtet, für Mainz. Nicht ganz überraschend vermutlich auch meine beiden anderen Tipps: Bochum und Freiburg. In keiner bestimmten Reihenfolge. Mehr als Außenseiter-Chancen, da reinzurutschen, haben noch Hannover und Gladbach.

Gewagte und genaue Prognosen sind das alles nicht. Da kann man nach den berühmten zehn Spielen noch mal schauen. Eine Festlegung gibt es nur bei Schwarz-Gelb. Ich denke, es wird in derselben Region enden wie in diesem Jahr. Nur diesmal klappts mit Platz 5. Aber wird es Platz 6, sollte niemand undankbar sein.

Mehr von mir zum BVB vor der neuen Saison gibt es im Interview mit dem Rasenschachmagazin. Und ja, ich weiß eigentlich, was „Positivismus“ ist.

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