Einen im Tee gehabt?

Oder einfach nur schamlose Vorwärtsverteidigung? Felix Magath zur Leistung von Schiedsrichter Wolfgang Stark im Derby:

Er war überragend, hat das Spiel immer im Griff gehabt, alles korrekt gepfiffen und war auch in hektischen Phasen souverän. (Quelle: Spox.com)

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3 Kommentare

  1. „Er hat das Spiel im Griff gehabt“ und „auch in hektischen Phasen souverän“ kann man doch sicherlich so sehen: „alles korrekt gepfiffen“ ist Ansichtssache, aber keine, die man nur betrunken äußern kann. Oder wollen wir dazu doch lieber Kevin G. fragen, der ist ja nunmehr eine aufrichtige Auskunftsquelle ersten Ranges.

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  2. Magaths Interviews finde ich herrlich. Vorwärtsverteidigung kann man es nennen. Allerdings weniger aus der Sicht, seine Mannschaft vor dem Urteil einer Bevorteilung verteidigen zu müssen, sondern mehr als Verteidigung vor allzu offensichtlichen Suggestivfragen.
    Tatsächlich hat Stark doch alle wichtigen Entscheidungen gut getroffen. Der Barrios‘ Ding war auf der Linie und das Borussen-Tor war Abseits. Das man die Szene um Farfan/Schmelzer vor dem Tor so und so entscheiden kann, beweist ein Blick in den Kicker. Unter dem Schiri-Urteil steht:

    Falsch [lag er] dann aber, vor dem Schalker Siegtreffer Farfans Foul an Schmelzer zu ignorieren

    .. nachdem die Szene im Spielbericht noch ganz anders dargestellt wird ..

    Santana verpasste, Schmelzer kam zu spät, und Farfan netzte aus fünf Metern ein – 0:1 (31.)

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  3. Stark hatte das Spiel insoweit im Griff, als dass es erst nach dem Schlusspfiff eskalierte.
    Die unterschiedlichen „Kicker“-Aussagen dürften dadurch zustandegekommen sein, dass der Spielbericht immer unmittelbar nach dem Spiel ohne genaues Studium der Zeitlupen verfasst wird. Ich bin ja der Meinung, um dem Schiedsrichter nicht zu große Einseitigkeit vorwerfen zu müssen, hat der „Kicker“ die nicht gegebenen Elfmeter als „noch vertretbar“ gewertet. Das Foul an Großkreutz war offensichtlich, er wird von Pliatsikas voll am Knöchel getroffen.

    Ich muss zugeben, Magaths Interviews haben etwas. Er hat inzwischen einen Status, dank dem er es schafft, seine Interpretation der Ereignisse als Realität zu verkaufen. Man nimmt ihm vieles ab. Dann sollte er aber nicht so kleinlich mit Großkreutz sein, wenn der die offensichtliche Kopf- und Ausholbewegung von Neuer in seine Richtung etwas überinterpretiert.

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