Jede Woche geht ein halber Trainer

Genau genommen sogar noch etwas mehr als ein halber. Nach sieben Spieltagen sind in der 1. Bundesliga inzwischen vier Trainer entlassen worden. Gestern erwischte es Lucien Favre von Hertha BSC. Nach der erneuten hohen Niederlage am Sonntag nicht wirklich überraschend, aber an der Weisheit der Entscheidung darf man zweifeln.

Das Märchen konnte nicht wahr werden. Hertha hatte in der letzten Saison einen leicht überdurchschnittlichen Kader und hat dank Lucien Favre und eines veritablen Laufs fast das Optimum rausgeholt. Im Sommer wurden Leistungsträger abgegeben und aufgrund der wirtschaftlichen Lage kein adäquater Ersatz geholt. Das konnte nicht gut gehen. Favre ist kein Zauberkünstler mit einem Wundersystem. Was jedoch überrascht, ist die Heftigkeit des Absturzes.

Bis hierher hört sich diese Zustandsbeschreibung ein wenig nach BVB an? Ich habe gestern Szenen aus dem Spiel der Hertha in Hoffenheim gesehen, die erschreckende Leistungen der Abwehr zeigen. Fast schon teilnahmslos wirkten die zeitweise. So weit wird es in Dortmund nicht kommen, zumal auch das Potenzial höher einzuschätzen ist. Allenfalls die zweite Hälfte gegen Bayern wirkte bei Schwarz-Gelb ähnlich hilflos.

Es ist wie es ist, die Spieler kannst du nur bedingt bestrafen, das wird sonst teuer. Also suchen sie jetzt in Berlin einen neuen Mann für die Trainerbank. Vielleicht finden sie jemand wie Hans Meyer, der die Talfahrt stoppt und den Verein am Ende auf Platz 14 führt. Eine Lösung für die Zukunft ist jedoch nicht in Sicht. Oder gibt es da draußen noch einen großen Unbekannten?

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