Besinnliche Worte

Abwechslung an den Feiertagen gesucht? Es gibt sicher weniger lohnenswerte Möglichkeiten als das ausführliche Interview von Freddie Röckenhaus mit Jürgen Klopp in der „SZ“ zu lesen. Da gibt es ein paar witzige Details, aber man erfährt auch viel Ernsthaftes über die interne Arbeit des BVB-Trainers und über die Gedanken, die sich Klopp zum Fußballgeschäft macht. Was mich nicht überrascht, sondern viel mehr bestätigt und gefreut hat, sind seine differenzierten Töne zum Verhältnis zu den Fans, insbesondere den Ultras. Klopp grenzt sich ab, wo es nötig ist und geht auf die Fans zu, wo es möglich ist:

Slogans wie ,Wenn ihr absteigt, bringen wir euch um!‘ gehen überhaupt nicht. Totschlag-Drohungen sind völlig inakzeptabel. […] Ich habe Ultras kennengelernt, die zum Beispiel an dieser Fan-Choreographie bei Borussia am letzten Hinrunden-Spieltag gearbeitet haben. Das sind alles nette junge Leute. […] Wir nehmen Fans immer nur als Masse wahr, als Gruppe, weil sie sich natürlich auch als Gruppe inszenieren. Im Schutz so einer Menge gibt es immer welche, die das Umfeld nutzen, um sich zu verstecken und dann ihren Frust abzubauen.


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