Zweite Liga – Dortmund ist dabei

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(Updated) So langsam bekommt man das Gefühl, die halbe zweite Liga bestünde aus Ex-Dortmundern. Es gibt diejenigen, die sich in unserer ersten Mannschaft nicht durchsetzen konnten und diejenigen, denen die Zweite zu wenig Herausforderung bot. Oder eben beides. Martin Amedick ist gerade mit dem FCK aufgestiegen und wurde in Kaiserslautern soeben zum zweiten Mal zum Spieler des Jahres gewählt. Marc Kruska und Markus Brzenska sind von der BVB-Ersatzbank über Umwege inzwischen nach Cottbus gelangt.

Aus unserer zweiten Mannschaft hat Christopher Nöthe den Sprung zu Greuther Fürth geschafft. Er ist dort Stammspieler und mit 15 Toren absoluter Leistungsträger. Ebenfalls den Weg von der zweiten Mannschaft in die zweite Liga ging Daniel Gordon. Er blieb allerdings im Ruhrgebiet und ist jetzt Stammspieler bei Rot-Weiß Oberhausen.

Es gibt noch weitere ehemalige Schwarz-Gelbe und in der nächsten Saison wird sich das ‚Dortmunder Kontingent‘ nochmals erhöhen. Der Wechsel von Torwart Marcel Höttecke zu Union Berlin steht bereits seit einigen Wochen fest. In diesen Tagen wurde außerdem bekannt, dass Rechtsverteidiger Julian Koch für ein Jahr an den MSV Duisburg ausgeliehen wird. Der Wechsel steht natürlich in Zusammenhang mit der Verpflichtung von Lukasz Piszczek. Der 19-jährige Koch hätte in der kommenden Saison wohl keine Chance auf einen Stammplatz beim BVB gehabt und will sich nun am Vorbild Sahin orientieren: Bei einem anderen ambitionierten Verein Spielpraxis sammeln, mit dem festen Vorsatz, sich danach in Dortmund durchzusetzen.

Sebastian Tyrala hat sich dagegen ganz aus Dortmund verabschiedet. Nach dem Abstieg der zweiten Mannschaft aus der Dritten Liga wechselt der seit 1998 für den BVB auflaufende Spieler zum Zweitliga-Aufsteiger VFL Osnabrück.

Was sagt uns diese Häufung von Schwarz-Gelben in der Zweiten Liga? Sie spricht für die gute Jugendarbeit der Borussia, zeigt aber auch, dass es bei uns wie bei anderen Erstligisten schwer ist, sich direkt in die Mannschaft zu spielen. Dass es sich lohnt, weiterhin ein Auge auf die Ex-Borussen zu haben, sieht man am Fall Großkreutz. Und mit einer Ausleihe wie bei Julian Koch kann man ohnehin wenig falsch machen.

UPDATE: Und noch einer. Der „Kicker“ berichtet, dass Ahmed Madouni vom französischen Zweitligisten Clermont Foot zum deutschen Zweitligisten Union Berlin wechselt. Madouni? Ja genau, der ehemalige Innenverteidiger-Kollege von Christoph Metzelder, den Union-Trainer Neuhaus noch aus seiner Zeit als Co-Trainer beim BVB kennt. Lange ist es her.

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