WM-Parallelen

Das erste verlängerte WM-Wochenende ist vorbei und ich werde nichts über Vuvuzelas schreiben. Mir sind vielmehr einige Parallelen zum letzten Turnier in Deutschland aufgefallen. Damals wurde genauso wie in den letzten Wochen über den offiziellen WM-Ball gemeckert. Bei den ersten Spielen in Südafrika war dieser wirklich nicht der Freund der Torhüter. Aber haben Englands Robert Green und Algeriens Chaouchi harmlose Schüsse durchrutschen lassen, weil der Ball irgendwie komisch geflogen ist? Mit dem bloßen Auge und vor dem Fernseher lässt sich das leider nicht erkennen. Da müssen wir wohl noch etwas abwarten, ob es zu einer Häufung von Torwartpatzern kommt.

Das Niveau in den ersten WM-Spielen war überschaubar, ähnlich wie in Deutschland. Allgemeine defensive Stabilität und lahmendes Flügelspiel scheinen die Hauptgründe zu sein. Die Defensiven fast aller bisher zu sehenden Teilnehmer sind taktisch ordentlich geschult und verschieben gut. Wie 2006 war es die deutsche Mannschaft, die in ihrem ersten Spiel am besten zu gefallen wusste und dazu noch defensivstärker als vor vier Jahren auftrat. Eine recht souveräne Vorstellung lieferten noch die Argentinier ab und gespannt sein darf man auf die nächsten Partien der Südkoreaner. Die zeigten gegen schwache Griechen technisch ansprechenden Fußball, auch wenn nicht alles funktionierte. Für das Achtelfinale könnte das reichen.

Heute Abend haben Lucas Barrios und eventuell Nelson Valdez mit Paraguay ihren ersten Auftritt – gegen den amtierenden Weltmeister. Mehr dazu morgen an dieser Stelle.

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