Gegner mit neuem Trainer

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Vom Gefühl her ist das Pokalspiel des BVB in Burghausen eine Art Aufgalopp für den wirklich heißen Bundesliga-Auftakt und die Europa League-Play-Offs. Dass das aber mal niemand den Spielern sagt. Der Gastgeber hat wie erwartet Mario Basler zum Nachfolger des am Dienstag entlassenen Trainers Jürgen Press gemacht. Jürgen Klopp sagt völlig zu Recht, dass „kein Mensch einschätzen [kann], was da auf uns zukommt.“ Basler wird selbstverständlich alles tun, um seine Spieler voll zu motivieren und ihnen den Glauben an ihre Stärken zurückzugeben, der ihnen durch den schlechten Saisonstart abhandengekommen sein könnte. Dafür mag die Zeit reichen – jedoch nicht dafür, viele taktische Vorgaben oder spielerische Abläufe so einstudieren zu lassen, dass die Spieler sie bereits verinnerlicht haben.

Für die Borussia kommt es wie häufig im Pokal darauf an, sich nicht durch Leichtsinnsfehler kalt erwischen zu lassen. Basler bleiben nur zwei Chancen: Entweder die Schwarz-Gelben mit von Beginn an sehr offensivem Spiel zu überraschen und Standardsituationen in Tornähe zu provozieren oder mit sehr defensivem Spiel zu frustrieren und auf Konter zu lauern. Wenn es uns gelingt, die Disziplin zu wahren, werden beide Herangehensweisen keinen Erfolg haben.

13 BVB-Spieler waren unter der Woche mit ihren nationalen Auswahlteams unterwegs. Zum Glück hat sich niemand verletzt. Lucas Barrios befindet sich allerdings gerade auf der sehr langen Rückreise aus Paraguay und wird nicht topfit in Salzburg ankommen. Jürgen Klopp wird sich wohl erst am Samstag entscheiden, ob Barrios oder Robert Lewandowski auf der Stürmerposition spielt. Mit Sicherheit fehlen dem BVB nur Dede, Zidan und Kringe. Lukasz Piszczek wird wahrscheinlich auf der Bank sitzen und im Notfall für einen der Außenverteidiger einspringen können. Mit Spannung erwarte ich die Entscheidung, wer im offensiven Mittelfeld eingesetzt wird. Mein Tipp lautet Götze – Kagawa – Kuba. Wenn sich allerdings Kevin Großkreutz nach dem U21-Debakel in Island 100%ig fit fühlt, könnte er doch den Vorzug vor Götze kriegen – immerhin war er am Mittwoch einer der Wenigen, der mit dem Tor positiv auf sich aufmerksam gemacht hat. Wirklich wichtig ist jedoch vor allem eins: Es geht wieder los!

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