DFB-Pokal, 1. Runde / Wacker Burghausen 0 BVB 3

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Es gibt nur einen Super Mario.

Die Aufstellung: Weidenfeller – Schmelzer, Hummels, Subotic, Owomoyela – Sahin (67. Bender), Kehl – Großkreutz, Kagawa, Kuba (46. Götze) – Barrios (56. Lewandowski). Tore: Barrios, Subotic, Großkreutz

Es ist vollbracht. Der BVB hat das erste Pflichtspiel der Saison 2010/11 erfolgreich bestritten und dem Drittligisten Burghausen beim 3:0 keine Chance gelassen. Jürgen Klopp machte alles richtig: Er ließ den weit gereisten Lucas Barrios eine knappe Stunde spielen – der machte das 1:0. In der Halbzeit wechselte er Götze für den ordentlichen Kuba ein und nicht für Großkreutz, was ich zu dem Zeitpunkt nicht ganz verstand. Aber Großkreutz war in der 48. Minute zur Stelle, um den Ball zum 3:0 über die Linie zu drücken.

In den ersten gut 30 Minuten waren die Schwarz-Gelben sehr präsent, spielten starkes Pressing und ließen Wacker überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Es gab flüssige Kombinationen zu sehen und zwei frühe Tore, die uns natürlich in die Karten spielten. Dass Shinji Kagawa doch flanken kann, bewies er schon in der vierten Minute. Von rechts bediente er Lucas Barrios, der per Kopf das 1:0 erzielte. In der 13. Minute war es nach einer präzisen Sahin-Ecke Neven Subotic, den die Burghauser am Fünf-Meter-Raum nicht am Kopfball hindern konnten. Schon nach einer Viertelstunde hatte man so viel gesehen, dass ich das Gefühl hatte, das Spiel liefe schon viel länger.

Der BVB hatte das Spiel weiterhin im Griff und noch mehrere Chancen. Die Akzente, die Basler in den letzten drei Tagen sicherlich setzen wollte, waren bei den Gastgebern zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht zu sehen – nach vorne kam da gar nichts. Zumindest bis die Schwarz-Gelben etwas nachließen, weniger dicht am Mann standen. Ein paar Minuten vor der Pause war der erste Torschuss der Burghauser zu verzeichnen, der aber deutlich drüber ging.

In der zweiten Hälfte war die Partie schnell entschieden – durch eine Kombination, wie man sie in den nächsten Wochen gerne noch häufiger sehen würde. Schmelzer passt auf unseren Super Mario, der legt quer auf Barrios. Der muss das Tor eigentlich schon machen, trifft den Ball aber nicht voll, so dass es Kevin Großkreutz vorbehalten bleibt, den nach rechts driftenden Ball mit gestrecktem Bein reinzuschieben. Im Anschluss ließ der BVB es deutlich ruhiger angehen, manche Mitgucker meinten: zu ruhig. Letztendlich war Burghausen trotz einer Art Drangphase aber zu ungefährlich, um uns ernsthaft Schwierigkeiten zu machen. Die Schwarz-Gelben hatten noch die ein oder andere Konterszene, es fehlte aber nach der Herausnahme von Sahin an Kreativität. Trotzdem muss man insgesamt dem neuen offensiven Mittelfeld mit Kagawa und später auch Götze ein Kompliment machen. Beide bestätigten heute ihre gute Vorbereitung.

Noch etwas Arbeit vor sich haben Sebastian Kehl und Robert Lewandowski. Der Kapitän war defensiv gegen ungefährliche Gastgeber sicher, spielte aber den ein oder anderen Fehlpass und setzte kaum Impulse nach vorne. Wie Lewandowski braucht er noch Spielpraxis. Sonst konnten alle eingesetzten Spieler durchaus überzeugen, trotz des reduzierten Tempos in Hälfte 2. Der eigentliche Härtetest kommt jedoch am Sonntag, nach der auch nicht unbedeutenden Europa League-Partie am Donnerstag: Bayer Leverkusen hat sich heute schon mal warm geschossen und kommt mit der Empfehlung von elf Toren nach Dortmund.

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