Savoir vaincre

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Borussia Dortmund bereitet sich auf den dritten Spieltag in der Gruppenphase der Europa League vor. Werden wir gegen PSG einen weiteren ‚Nägelkauer‘ erleben? Die ersten beiden Begegnungen haben die Latte jedenfalls hoch gelegt. In der Bundesliga sind die Schwarz-Gelben in Hochform und bester Laune. In der Europa League könnten wir am Donnerstag einen Sieg gebrauchen. So wie es aussieht, muss der BVB entweder die Franzosen oder den FC Sevilla hinter sich lassen, um die nächste Runde zu erreichen.

Das Rezept zum Sieg muss jedoch erst mal gefunden werden. Die Hauptstädter haben ihren schwachen Saisonstart vergessen gemacht und stehen mittlerweile punktgleich vor Meister Marseille auf Platz 3. Am Wochenende gelang ein 2:0-Auswärtssieg beim zuvor besser platzierten FC Toulouse. Die BVB-Website hebt die gefährlichen Offensivkräfte Nené und Hoarau hervor, die bisher die meisten Tore erzielt haben. Letzterer war bekanntlich, wie so viele andere, vor der Saison ein interessanter Spieler für Felix Magath. Nicht außer Acht lassen sollte man den türkischstämmigen Stürmer Mevlut Erdinc, der in Toulouse sein zweites Saisontor erzielt hat. Wie der BVB werden die Franzosen also mit Rückenwind in die Partie am Donnerstag gehen.

Bei den Schwarz-Gelben wird es ein Comeback geben, über das sich viele freuen. Bei aller Wertschätzung für Marcel Schmelzer ist es schön, dass Dede gegen PSG mal wieder ein Spiel machen darf. Marcel ist gesperrt, Dede wieder fit – daher wird Letzterer übermorgen links hinten alles geben, wie immer in seiner Dortmunder Zeit. Sein Motto dafür: „Einfach spielen, keine verrückten Sachen machen“. Ansonsten spricht in diesem wichtigen Spiel wenig für weitere Änderungen. Sollte Klopp doch ein bisschen rotieren wollen, könnten Götze oder Lewandowski in die Mannschaft rücken und ein oder zwei aus dem offensiven Mittelfeld bekämen eine Pause. Patrick Owomoyela sollte in den Kader zurückkehren können – letzte Infos stehen noch aus – aber hinten rechts wird vermutlich erst mal Lukasz Piszczek beginnen.

Ob es am Donnerstag erneut ein Drama wie in Lviv oder gegen Sevilla gibt, ist natürlich schwer zu sagen. Wir können aber von einem enorm spannenden Spiel ausgehen. PSG ist in der momentanen Verfassung vielleicht sogar stärker als Sevilla – umso wichtiger wäre ein Heimsieg und sei es auch mit Glück. Der Statistik der letzten Spiele nach hat auch die Defensive der Franzosen einen guten Job gemacht. Der BVB muss einen Weg da durch finden, z.B. durch intelligente Pässe in die Tiefe, denn PSG führt die Gruppe an und hat keinen Grund, übermäßig offensiv zu spielen. Eine echte Herausforderung!

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