Abschlussball in Frankfurt

Standard

Am Ende einer glänzenden Hinrunde erwartet Borussia Dortmund morgen ein frostiger Abschluss in Frankfurt. Jürgen Klopp und die schwarz-gelben Jungs wollen dafür sorgen, dass sich das nur auf die Temperatur bezieht. Nach dem Aus in der Europa League geht es immerhin noch um einen fantastischen neuen Hinrunden-Punkterekord, vor allem aber darum, den Vorsprung vor dem Spitzenspiel in Leverkusen zu halten und nicht mit einem Negativerlebnis in die Winterpause zu gehen.

Eintracht Frankfurt hat ebenfalls einen guten Saisonstart hingelegt, sich inzwischen aber wieder im Mittelfeld einsortiert. Von den letzten fünf Spielen konnte nur eines gewonnen werden, unter den Gegnern waren jedoch Bayern, Hoffenheim und Bremen. Der Rückstand auf Platz 5 beträgt zwar nur vier Punkte, aber man weiß in Frankfurt mal wieder nicht so richtig, was man von dieser Saison halten soll. Ein Erfolgserlebnis gegen den Spitzenreiter wäre das ersehnte positive Signal.

Für die Borussia spricht neben der Saisonstatistik die Tatsache, dass auch diesem Gegner, wie der falschen Borussia, einige Abwehrspieler fehlen. Chris, Mike Franz und Marco Russ sind verletzt und letzterer obendrein noch gesperrt. Für Michael Skibbe wird vor allem die Besetzung der Innenverteidigung knifflig. Der Trainer hat entschieden, dass der freie Platz neben Vasoski nicht mit einem Spieler aus der U23-Mannschaft besetzt wird. In Frage kommen der Jugendspieler Kevin Kraus und der defensive Mittelfeldspieler Ricardo Clark, der seit Januar in Frankfurt ist, aber bisher nicht überzeugt hat. Trotzdem dürfte die größere Routine den Ausschlag zu seinen Gunsten geben.

Trotz der geschwächten Defensive des Gegners sollte der Borussia etwas mehr einfallen als vorgestern in Sevilla. Bisher schien das Selbstvertrauen in der Liga immer größer zu sein als im Europapokal – hoffentlich bleibt das so. Beim BVB sind erneut die eminent wichtigen Nuri Sahin und Sven Bender angeschlagen, Jürgen Klopp geht aber davon aus, dass beide noch einmal auf die Zähne beißen. Es sieht also so aus, dass der Trainer die gleichen personellen Möglichkeiten haben wird wie in Andalusien.

In Frankfurt werden wieder bis zu 10.000 Dortmunder Fans erwartet und das Stadion ist ausverkauft. Da die Anhänger der SGE bekanntlich zu den lautesten der Liga gehören, sollte es also ein stimmungsvoller Abschlussball werden. Da sollten die Schwarz-Gelben doch wirklich noch mal alles „raushauen, was da ist“, wie Jürgen Klopp unnachahmlich fordert. Und nicht vergessen, auf Gekas aufzupassen!

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