Keine Geschenke zu Freis Abschied

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Borussia Dortmund hat das zweite und letzte Testspiel vor Rückrundenbeginn beim Schweizer CL-Teilnehmer FC Basel mit 4:0 gewonnen. Nebenbei war die Partie auch das verspätete Abschiedsspiel von Alexander Frei, der bekanntlich vor 1 1/2 Jahren zurück in die Schweiz gewechselt ist. Diese Funktion der Begegnung dürfte allerdings nicht im Vordergrund gestanden haben, obwohl Frei trotz leichter Verletzungsprobleme auflief. Für den BVB (und die Gastgeber) war es eine Standortbestimmung, was sich unter anderem an den gegenüber dem Lens-Spiel späteren Wechseln zeigte.

Jürgen Klopp konnte gegen eine gute Mannschaft den Ernstfall Leverkusen testen und das Ergebnis beim Tabellenzweiten der Super League ist absolut überzeugend. Das Spiel war zwar weniger eindeutig als das Resultat suggeriert, aber die Schwarz-Gelben sollen mehr vom Spiel und mehr Chancen gehabt haben. Lewandowski traf kurz vor der Pause aus der Distanz und Sahin nach einer Stunde von der Strafraumgrenze. Erst im letzten Viertel der Partie wechselte der Trainer nach und nach alle Feldspieler aus – mit Erfolg. Kaum auf dem Platz trafen da Silva und Ginczek zum 4:0-Endstand. Nur Roman Weidenfeller spielte 90 Minuten durch und muss mehrfach brillant reagiert haben. Auf Fehler von ihm aufgrund der ungeklärten Zukunft kann die Konkurrenz vermutlich lange warten.

Vor dem Leverkusen-Spiel muss den Schwarz-Gelben also nicht bange sein. Dem Gegner jedoch auch nicht. Der Werksclub gewann beim Zweitligisten VFL Osnabrück mit 3:0 und wird sich für Freitag ebenfalls einiges ausrechnen. Viel spannender geht es zum Auftakt wohl kaum. Aufstellungstechnisch kann und will sich Jürgen Klopp selbstverständlich nicht in die Karten schauen lassen. Ob Lucas Barrios spielen kann, ist ohnehin noch ungewiss. Er wird ab morgen am normalen Mannschaftstraining teilnehmen und sollte nach menschlichem Ermessen in fünf Tagen wieder fit zu kriegen sein. Robert Lewandowski hat allerdings den Berichten nach in Basel ein Traumtor erzielt und sollte schon bei leisen Zweifeln an Barrios‘ Zustand den Vorzug kriegen.

Überall wird natürlich die Frage nach dem Kagawa-Ersatz gestellt. Mario Götze wurde wegen einer kleinen Blessur gegen den FCB nicht eingesetzt, Mohamed Zidan machte seine Sache gut und bereitete das Lewandowski-Tor vor. Tamas Hajnal bekam ebenfalls noch gut 25 Minuten und soll nicht enttäuscht haben. Ihm wird jedoch höchstwahrscheinlich nur der Platz auf der Bank bleiben. Zidan dürfte näher herangerückt sein und die Variante mit ihm zentral und Götze rechts ist schließlich auch möglich. Weniger wahrscheinlich ist der Einsatz von Lewandowski als hängende Spitze oder Zehner – obwohl es immer ein Härtefall ist, ihn nicht aufzustellen. Für Sebastian Kehl und Patrick Owomoyela kommt die Partie am Freitag unterdessen noch zu früh.

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