90 Minuten Kehl

Der Kapitän ist zurück. Jedoch erstmal nur in der zweiten Mannschaft. Beim 1:0-Sieg von Borussia Dortmund II über die Zweitauswahl der anderen Borussia am Dienstagabend in der Roten Erde spielte Sebastian Kehl 90 Minuten durch. Das war nicht so geplant gewesen, ergab sich aber aus der Verletzung von Innenverteidiger Lasse Sobiech. Nachdem Kehl in der ersten Hälfte auf der üblichen Position im defensiven Mittelfeld gespielt hatte, rückte er nach der Auswechslung von Sobiech nach hinten. Beide Aufgaben scheint er zur vollen Zufriedenheit erfüllt zu haben.

Mit Kehls Rückkehr zu voller Match-Fitness hat der BVB ein schönes Luxusproblem. In der ersten Mannschaft hat zurzeit Sven Bender seinen Platz sicher, aber man muss den Kapitän deshalb nicht als Auslaufmodell sehen. Entgegen der vergleichbaren Situation von Michael Ballack bei Leverkusen wird Jürgen Klopp zwar nicht sein System ändern, es kann jedoch immer zu Verletzungen, Sperren und Formschwankungen kommen. Alle Schwarz-Gelben sollten sich freuen, einen solchen Spieler auf der Bank zu haben. Kehl hat bereits zu Saisonbeginn angedeutet, dass er annähernd an alte Leistungen anknüpfen kann. Ob ihm das erneut gelingt, weiß noch niemand. Dass er zu alt für das Kloppsche System sei, ist jedoch ein leichtfertiges Pauschalurteil.

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