Der nächste Trainer geht in die zweite Liga

Borussia Dortmund bleibt ein guter Weidegrund für Zweitliga-Vereine. Nach einer Reihe von Spielern ist heute der zweite schwarz-gelbe Trainer ins Unterhaus der DFL abgewandert. Theo Schneider, bisher verantwortlich für die Dortmunder Zweite in der Regionalliga West, wechselt mit sofortiger Wirkung zu Rot-Weiß Oberhausen. Der Reviernachbar hatte zuvor Hans-Günter Bruns wegen der sportlichen Talfahrt auf Platz 16 entlassen. Im letzten Sommer war bereits Erfolgstrainer Peter Hyballa, der die Dortmunder A-Junioren unter anderem ins Pokalfinale geführt hatte, zu Alemannia Aachen gewechselt.

Michael Zorc sagt, man habe dem Wunsch von Schneider entsprochen und die Freigabe erteilt. Leichter gemacht wird das den BVB-Verantwortlichen dadurch, dass für die Zweite der Wiederaufstieg in weite Ferne gerückt ist. Als Siebter hat man bei einem Spiel weniger als Spitzenreiter Münster 12 Punkte Rückstand – es sind allerdings noch 15 Spieltage zu bestreiten. Selbstverständlich honoriert der Verein mit der Freigabe aber auch die Verdienste von Schneider, der seit 1998 im Verein tätig war und früher sowohl für Schwarz-Gelb als auch für RWO auf dem Platz stand. Der Neue bei der U 23 ist der Nachfolger von Hyballa bei der U 19: Der 29-jährige Hannes Wolf wird die Mannschaft bis Saisonende übernehmen. Entweder er bringt frischen Wind und schafft eine unwahrscheinliche Aufholjagd. Oder ein neuer Trainer nimmt im Sommer einen neuen Anlauf.

Unterdessen hat sich die Aufregung um den Torhüter der ersten Mannschaft als unnötig herausgestellt. Roman Weidenfeller wird nach einem Zusammenprall mit Mats Hummels im Training nicht wochenlang ausfallen. Die Kernspintomographie hat keinen Innenbandriss, sondern nur eine Dehnung und einen kleinen Kapseleinriss im Knie gezeigt. Am Freitag entscheidet sich, ob Weide in München spielen kann. Zur Erinnerung: Kuba musste wegen eines Kapseleinrisses im Knie zuletzt zweimal pausieren. Sollte unserer Nummer 1 Ähnliches blühen, habe ich volles Vertrauen in Mitch Langerak. Wir haben ihn nicht aus Australien geholt, damit er für immer auf der Bank sitzt, sondern für den nun möglicherweise eintretenden Fall der Fälle.

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