Mit Ansage: Ilkay Gündogan wechselt zum BVB

Die Zeiten, in denen BVB-Sportdirektor Michael Zorc Spielertransfers in Ruhe und nahezu unbehelligt von den Medien über die Bühne bringen konnte, sind vorbei. Das ist der Preis des Erfolges, den der Verein gerne bereit ist zu zahlen. Was bereits seit mehreren Wochen diskutiert wurde, steht nun fest: Der 20-jährige Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan vom 1.FC Nürnberg wechselt im Sommer zur Borussia und wird einen Vertrag bis 2015 unterschreiben. Die Basis-Ablösesumme soll vier Millionen Euro betragen und kann sich durch Erfolge des Teams oder des Spielers noch erhöhen. Vermutlich geht es dabei um das Weiterkommen in der Champions League, das erneute Erreichen des Europapokals oder eine bestimmte Anzahl von Einsätzen für Gündogan.

Der BVB hat sich im Werben um den Spieler gegen mehrere Konkurrenten durchgesetzt. Vor allem dem HSV waren zunächst noch gewisse Chancen eingeräumt worden, weil der dortige Trainer Michael Oenning schon in Nürnberg ein Förderer Gündogans war. Es wird jedoch in der momentanen Situation beider interessierten Vereine niemand überraschen, dass sich Ilkay für Schwarz-Gelb entschieden hat – zumal wir mit Jürgen Klopp einen anerkannten Jugendförderer auf der Trainerbank haben.

Ilkay Gündogan ist vom Typ her ein Spielmacher, kann aber flexibel eingesetzt werden. Er könnte die Sahin-Position spielen, aber auch im zentralen offensiven Mittelfeld oder auf der rechten Seite. In der laufenden Rückrunde haben ihn kleinere Verletzungen etwas aus dem Rhythmus gebracht, in den letzten drei Spielen wurde er nur eingewechselt. Man darf von Ilkay sicher nicht erwarten, dass er schon auf dem Niveau von Nuri Sahin ist und ihn im Ernstfall 1:1 ersetzen kann. Wenn man aber sieht, was aus den letzten Spielern geworden ist, für die der BVB über vier Millionen ausgegeben hat, darf man sehr optimistisch sein, was seine Entwicklung angeht. Willkommen in Dortmund, Ilkay!

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2 Kommentare

  1. Feine Sache.. Denke der Junge hat technisch was drauf, macht mir auf jedem Fall Spaß ihm beim spielen zuzusehen..

    Jetzt muss nur noch Nuri verlängern!!! Die im Kicker kolportierten 10Mio. für besagte Ausstiegsklausel wären wirklich ein Witz wenn man überlegt was allein Khedira die Madrilenen gekostet hat..

    bin gespannt wie er sich entscheidet..

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  2. Ich bin auch sehr gespannt auf Nuris Entscheidung und zumindest hier in den Kommentaren sogar zu Kaffeesatzleserei aufgelegt: Lucas Barrios‘ Gequatsche würde ich keine große Bedeutung beimessen. Wenn er wirklich was wüsste, hätte ihn Nuri gebeten, nichts zu sagen. Die Äußerungen von Jürgen Klopp in der gestrigen PK haben mich, ohne dass sie konkret gewesen wären, zumindest nicht zuversichtlicher gestimmt als ich es bisher war.

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