BVB setzt Siegesserie gegen Lieblingsgegner fort

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1. Bundesliga, 13. Spieltag / Bayern München 0 BVB 1

6:1 Tore, neun Punkte aus den letzten drei Partien gegen den FC Bayern. Das ist das, was zählt. Das kann man mitnehmen aus einem Spitzenspiel, das vor allem aufgrund der Spannung und der Tabellenkonstellation ’spitze‘ war. Spielerisch war es über weite Strecken kein Leckerbissen. Das war jedoch auch nicht zu erwarten. Es war klar, dass Jürgen Klopps BVB in München nicht naiv agieren und den Gastgebern Räume geben würde. Es war richtig, nach der Verletzung von Subotic und dem Fragezeichen hinter Schmelzer den Schwerpunkt auf defensive Stabilität zu legen. Es kam so, wie der Trainer es unter der Woche angedacht hatte: Die Schwarz-Gelben konnten die Roten auf ihr Niveau herunterziehen, die individuelle Klasse der Bayern zeigte sich nur selten.

Die Statistik-Datenbanken sind heutzutage nach einem Fußballspiel prall gefüllt. Es verwundert daher nicht, dass Sportportale und Fernseh-Redaktionen eine wichtige Tatsache erkannt haben: Der BVB hat eine beeindruckende Laufleistung gezeigt und eine deutlich längere ‚Strecke‘ zurückgelegt als die Bayern. Nur so war es möglich, die Außen Ribery und Robben weitgehend aus dem Spiel zu nehmen. Nicht nur Piszczek und Schmelzer kümmerten sich um die Topstars – sie wurden entweder von ihren Vorderleuten oder aus der Innenverteidigung prima unterstützt. Da zudem das defensive Mittelfeld sehr aufmerksam, vorausschauend und zweikampfstark agierte, gab es für die Gastgeber kaum ein Durchkommen durch die Zentrale. Gerade Müller stand dort auf verlorenem Posten, so wie in der Konsequenz Gomez. Es war ein riesiger Unterschied zwischen dem spritzigen Müller auf der rechten Seite, wie im Holland-Spiel, und dem hilflosen Müller von gestern auf der ’10‘ zu erkennen.

Der BVB fand schnell ins Spiel, auch Subotic-Ersatz Felipe Santana. Ins Spiel finden hieß gestern, die Bayern mit Offensivpressing früh zu stören, um sie nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Es hieß nicht, ein spielerisches Feuerwerk abzubrennen. Die Schwarz-Gelben wirkten über 65-70 Minuten sehr souverän im Mittelfeld und nicht wie eine verängstigte Auswärtsmannschaft. Dass die Bayern mehr Ballbesitz hatten, ist bei ihren Heimspielen nichts Neues. Echte Chancen gab es in der ersten Hälfte zwei. Ribery schoss aus guter zentraler Position deutlich über das Tor. Auf der anderen Seite tunnelte Lewandowski in einer sehenswerten Szene Badstuber und lupfte den Ball Richtung Tor, wo ihn Neuer verfehlte und Rafinha vor Großkreutz zur Ecke klärte. Lewandowski überzeugte gestern, obwohl ihm kein Tor gelang, mit technisch feinem Fußball und großem Einsatz auch im Mittelfeld. Er war an der Entstehung des Treffers durch Götze beteiligt.

In der zweiten Hälfte häuften sich langsam die Torgelegenheiten. Lewandowski und Gomez vergaben, Neuer rettete gegen Kagawa und hatte Glück, dass der Nachschuss von Götze aus größerer Entfernung am Tor vorbeiging. Die 65. Minute brachte die Entscheidung und mir blaue Flecken. Lewandowski passt den Ball von halblinks in die Mitte zu Götze, der spielt Doppelpass mit Kagawa und kommt auch deshalb zum Schuss, weil der Bayern-Abwehr etwas die Orientierung fehlt. Das kurze Eck ist frei, Götze trifft, Riesenjubel in der vollen Kneipe, da stößt man sich schon mal die Knie.

Kurz nach dem Tor brachte Heynckes Alaba und Olic für die schwachen Robben und Müller und natürlich gaben die Bayern in den letzten 20 Minuten mehr Gas. Ribery oder Gomez, Petersen oder Badstuber per Freistoß hätten treffen können, taten es aber nicht. Zweimal rettete Weidenfeller stark. Für eine Gästemannschaft ist es in München eine starke Leistung, nur 20 Minuten unter echtem Druck zu stehen. Bis auf wenige Ausnahmen zeigten Santana und vor allem Hummels in der Innenverteidigung ein starkes Spiel. Noch mehr hat mich überrascht, wie gut Piszczek und der gerade genesene Schmelzer Ribery und Robben im Griff hatten. Natürlich war das, wie schon erwähnt, auch der Teamleistung geschuldet.

Ribery und Robben. Leider muss man auf die beiden noch mal gesondert eingehen. Obwohl sie Weltklassespieler sind, haben sie es scheinbar nötig, immer wieder Schwalben und Schauspieleinlagen einzubauen. Ribery hätte in der ersten Hälfte für einen Täuschungsversuch im Strafraum Gelb sehen müssen. Robben wälzte sich nach einem Kopfballduell mit Schmelzer in der zweiten Hälfte mit den Händen vor dem Gesicht auf dem Boden. Dabei hatte ihn Schmelle nur leicht am Rücken touchiert – eigentlich war selbst der verhängte Freistoß zu hart.

Gerade angesichts des Suizidversuchs von Babak Rafati in Köln noch einige Worte zum Schiedsrichter des gestrigen Spiels und zu den Referees allgemein. Peter Gagelmann, in der Vergangenheit kein Liebling dieses Blogs, hat das gestern weitgehend gut gemacht. Er ließ die Partie angenehm laufen und war in dieser Hinsicht stringent in seinen Entscheidungen. In ein paar Szenen war er möglicherweise zu großzügig, aber grobe Fehler waren bis auf die ungeahndete Schwalbe von Ribery nicht dabei.

Johannes B. Kerner sagte heute Vormittag im Sport 1-Doppelpass, dass man nicht über Rafatis Motive spekulieren solle. Er hat recht. Es war insgesamt ein starker Auftritt von Kerner – dass ich das noch mal sagen würde. Was für Gründe Rafati auch gehabt haben mag, wir Blogger sollten in unserer Kritik an den Schiedsrichtern sachlich bleiben. Fans und Journalisten sollten das auch. Ich versuche, das hier umzusetzen. Zu kritisieren, wenn es etwas zu kritisieren gibt, ohne persönlich zu werden. Manchmal fällt es schwer, wie in der letzten Saison bei Wolfgang Stark. Trotzdem sollten wir uns das als Ziel setzen.

Zum Abschluss mögen manche Leser erwarten, dass ich etwas zu den kommenden Aufgaben sage. Champions League in London, Derby in Dortmund. Das wäre in meinen Augen mindestens einen Tag zu früh. Ich möchte heute inne- und den Augenblick festhalten. Wir haben zum dritten Mal hintereinander gegen Bayern gewonnen. Verdient. Für mich ist das einer der schönsten Erfolge meiner ‚Fankarriere‘. Die ist seit den frühen 1990ern bestimmt von der Zuneigung zum BVB und noch länger von der Abneigung gegen die Bayern. Insofern war das gestern für mich ein historischer Tag.

Die Aufstellung: Weidenfeller (8) – Piszczek (8), Santana (7), Hummels (9), Schmelzer (8) – Bender (8), Kehl (8) (79. Leitner) – Götze (7), Kagawa (7) (89. Perisic), Großkreutz (6) – Lewandowski (8) (90. Barrios). Gelbe Karte: Kehl. Tor: Götze.

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7 Gedanken zu “BVB setzt Siegesserie gegen Lieblingsgegner fort

  1. Ich teile Deine Meinung, dass Hummels gestern Neuner-würdig war, auch wenn Reif ständig behaupten musste, dass Robert unser bester Mann war.
    Was mir gerade noch auffällt: Hatte Schmelle nicht auch ne gelbe Karte bekommen?

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  2. Nicht dass ich wüsste. Das hätten die Bayern-Fans zwar gerne gesehen, weil Schmelle Robben so zugesetzt hat, aber mMn hat er zurecht keine bekommen. Dazu waren die Fouls, sofern es überhaupt welche waren, zu harmlos.

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  3. Was der kicker auch sagt. Komisch, ich hätte schwöre können, er wurde verwarnt und spielte danach (so Mitte 2. Halbzeit) auch etwas vorsichtiger. Aber da war ich dank des Führungstreffers schon neben der Spur. ;-)

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  4. Andy

    Ein wunderbarer abend, den ich so niemals erwartet hätte.. Wahnsinn, wie gut das Defensivverhalten und das Pressing funktionierten.. mit dieser Leistung sind wir auch in der Lage in London zu bestehen..

    Für Barrios wird es wirklich sauschwer Lewandowski zu verdrängen, und auch Tele Santana hat gestern gespielt als würde er regelmäßig zur Stammformation gehören..

    Ich sehe den nächsten beiden Partien positiv entgegen, obwohl ich nicht glaube das wir das Triple (Sieg gegen Bayern, Arsenal, S04) holen..

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  5. le karl

    So kompakt und „unangreifbar“ wie am Samstag haben die Bienen imho in dieser Saison noch nicht auf dem Platz gestanden. Spielerisch war es, fand ich, wohl ein Leckerbissen, allerdings einer, den man eher in der CL findet, wenn zwei gleich starke Teams gegeneinander spielen und sich „neutralisieren“.

    Und, ganz wichtig für diese Saison: der BVB macht aus 3-4 Chancen 2 Tore (eines Abseits). Ganz wunderbar.

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  6. Mensch Nick, du als Fußballliebhaber sprichst von einem Spitzenspiel welches blos aufgrund der Tabelle und der Spannung eines war? Ich habe das ganz anders gesehen, es war eine taktische Weltklasseleistung des BvB. Dieses Spiel habe ich, obwohl ich extrem am Zittern war dabei, einfach genossen. Auch wenn ich mich für sowas wie Abwehrarbeit und Taktik sehr interessiere, ich könnte schwören, dass am Samstag jeder Zuschauer sehen konnte, wie unsere Jungs gelaufen sind um Räume zuzustellen. Besser konnte man das kaum machen. Mich hat dieses Spiel begeistert und es war auch das Spiel was ich erwartet habe. Okay, nach den Ergebnissen des Nachmittags hat sich mein Optimismus etwas verringert.

    Zunächst mal glaube ich, dass Heynckes einen Fehler gemacht hat. Nein, zwei Fehler sogar. Robben aufzustellen war für Borussia Gold wert. Der Typ ist berechenbar und dementsprechend „leicht“ aus dem Spiel zu nehmen. Und der zweite Fehler resultiert daraus. Normalerweise halte ich Spieler der Bayern nicht geeignet für den BvB zu spielen, aber bei einem ist dies momentan anders. Thomas Müller ist ein großartiger Spieler. Zuletzt hat er starke Leistungen auf der rechten Seite gebracht, ihn in die Mitte zu ziehen, das war Fehler Nummer 2.

    Bei Schmelle hatte ich am Anfang echt Angst. Mich ärgert es etwas, dass er immer direkt nach Genesung wieder zurück in die Startformation kommt, um kurz darauf wieder auszufallen. Wie er Robben dann zugesetzt hat, das war am Rande der Legalität und er hätte sich keinesfalls über die gelbe Karte beschweren dürfen. Vielleicht nicht wegen der Schwere seiner Fouls, aber die Häufigkeit spielt da ja auch eine Rolle (häufige Fouls = taktische Fouls). Letztlich kam aber auch er immer besser in die Partie. Ganz toll fand ich, wie Reif und Lehmann den Manni lobten. Direkt nach diesem Lob gab es 3 Szenen in denen er irgendwo auftauchte und den Ball, der noch bei den Bayern war, eroberte. Irgendwo habe ich es aufgeschnappt, der Manni wächst gefühlt immer da aus dem Boden wo der Ball grad ist. Hummels war natürlich gut, Lewandowski schien alles zu gelingen, Roman hielt alles was auf seinen Kasten kam und Mario liefert kein Offensivfeuerwerk ab, ist sich aber für Defensivarbeit nicht zu schade und erzielt am Ende das Tor. Wie Mario sich in den Dienst der Mannschaft gestellt hat, bei all den nervigen Fragen und Diskussionen zu seiner Person, das spiegelt die geschlossene Mannschaftsleistung vielleicht am besten wieder.

    Peter Gagelmann hat seinen Job mMn richtig gut gemacht. Wie du sagst, er hat nicht kleinlich gepfiffen sondern eine klare Linie gehabt die den Spielern viel Freiräume lies um Situationen unter sich zu klären. Aber er hat auch klargemacht, wenn das nicht funktioniert, gibt es den Karton. Er blieb unauffällig und das ist das größte Lob für den Schiri. Was Robben und Ribery angeht, die brauche ich nicht beim BvB, egal wie toll sie doch sind. Die haben gegen uns nicht nur die von dir genannten Schwalben (oder nennen wir es „leicht gefallen“) produziert, sie haben auch gezeigt, dass sie genervt waren. Sie hatten keine Chance gegen den BvB und man hat es ihnen angemerkt. Da war kein Biss.

    Zum Thema Rafati: Die Berichterstattung am Wochenende war zum kotzen. Höhepunkt wohl der Beitrag im Aktuellen Sportstudio mit diesen Herztönen oder was das war. Spannung aufbauen… Zwanziger hat in meinen Augen auch ein skandalöses Verhalten an den tag gelegt. Es gehört sich nicht darüber zu berichten. Auch wenn er eine öffentliche Person ist und mit dem Zeitpunkt tausende Menschen getroffen hat, mehr als eine Zeile wird der Situation nicht gerecht. Das hat was mit Respekt vor dem Menschen Babak Rafati zu tun, aber auch etwas mit Nachahmern. Da ich selbst psychische Probleme habe, kann ich zu dem Thema einiges sagen, aber ich finde auch die Schlussfolgerung, Depressionen und Burn-Out total daneben. Mal ab vom Fall Rafati, es gibt so viele Gründe für einen Suizid. Ein Mensch kann körperlich erkranken, seelisch oder, und dies wird gar nicht in Betracht gezogen (denn dann hätte man diese Spekulationen unterlassen müssen), eine Straftat begangen haben. Mögen die Grenzen teilweise auch fließend sein, so müssen sich die Medien da einfach zurücknehmen. Vielmehr möchte ich nun auch (erstmal) nicht sagen. Rafati hat bei mir in den vergangenen Jahren keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich habe lediglich ständig gelesen, er wäre der schlechteste Schiri. Dementsprechend habe ich mir das Spiel gegen Augsburg(?) besonders angeschaut. Rafati hat zwar Fehlerentscheidungen getroffen, aber die Art wie er das Spiel geleitet hat, fand ich äußerst angenehm.

    Und was Fehler angeht: Wieviele Fehler machen denn Spieler in 90 Minuten? Okay, ich habe auch schon als Schiedsrichter gepfiffen und weiß daher genau, wie schwer diese Aufgabe ist, allerdings sollte es doch jeder in seiner Bewertung schaffen, sich in den Mann mit der Pfeife zu versetzen. Dieser muss nicht nur in Sekunden sehen was passiert, er muss dann auch in Sekunden abwägen und dann pfeifen. Vor 30.000-80.000 Menschen! Nicht nur wir Blogger sondern alle Fußballfans sollten sich das immer vor Augen halten und den Schiri als Teil des Spiels ansehen. Der macht auch Fehler, wie die Mannschaften, Trainer und Vereine. Die Fehler sollten wir nicht kritisieren, die sind Teil des Fußballs. Die Art wie sich ein Spielleiter verhält, die kann man kritisieren. Der Rest ist Aufgabe des DFB. Dieser Absatz ist aber völlig losgelöst vom Fall Rafati zu sehen. Das ist was ich denke und wie ich das Thema sehe. Eine Frage die ich mir auch seit geraumer Zeit stelle: Warum gibt es keine PK mit dem Schiedsrichtergespann oder die normale PK mit Schiri? Hier böte man den Jungs eine Plattform sich zu äußern und zu erklären. Es kann doch nicht so schwer sein…

    Wie du es gewohnt bist, schreibe ich Kommentare die die Länge deines Beitrags sprengen. Dieser wird jetzt beendet.

    Glück Auf!
    Pilstim

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  7. @Pilstim, Le Karl: „Spielerischer Leckerbissen“ ist eine Definitionsfrage. Das Spiel war taktisch und läuferisch sensationell von uns. Wir haben genau das gemacht, was wir machen mussten, um in München zu gewinnen und deshalb fand ich das Spiel genial. Ich hatte es von der Ausrichtung auch so erwartet, aber natürlich nicht, dass wir es so gut und erfolgreich machen würden. Deshalb finde ich es auch nicht schlimm, dass es nicht so viele Torszenen gab, sondern freue mich über die Flexibilität unserer Mannschaft. Was mir der Sieg bedeutet, habe ich ja im letzten Absatz erklärt.

    Ich fand wirklich alle von unseren Jungs insofern stark, dass sie nicht nur das gemacht haben, was ihre unmittelbare Position verlangt, sondern mehr, nämlich alles was nötig war, um gegen die Bayern zu gewinnen. Gagelmann hat gut gepfiffen, mMn mit der Ausnahme, dass er die Schauspielereien nicht bestraft hat.

    Du hast recht, was Rafati angeht. Man sollte nicht spekulieren, sondern die Geduld haben, bis er oder die Polizei die Gründe für den Suizidversuch öffentlich machen. Natürlich hat die Öffentlichkeit an diesem Fall Interesse, ich schließe mich da gar nicht aus, aber es gibt keine Rechtfertigung für die Medien oder irgendjemanden, da wild zu spekulieren, nachzubohren oder Schlussfolgerungen zu ziehen. Ich kann auch wirklich nicht verstehen, warum sich Zwanziger so in den Vordergrund drängen musste.
    Eine PK mit den Schiris wäre eine gute Idee, wobei das nicht den Druck auf sie verringert. Es könnte aber dem Ansehen von Schiedsrichtern und DFB nutzen, wenn sie sich dazu bereit erklärten.

    Zum Schluss: Auf ein gutes Spiel in London heute Abend!

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