Schön war die Zeit

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Nun ist es so gekommen, wie alle Beobachter vermutet haben: Shinji Kagawa verlässt Borussia Dortmund und wechselt zum englischen Vizemeister Manchester United. Wenn der 23-jährige Japaner eine Arbeitserlaubnis für England bekommt, wovon auszugehen ist. Die Ablösesumme bleibt offiziell geheim, doch die meisten Spekulationen gehen in Richtung 15 Millionen Euro plus Zuschläge. Diese sind in der Regel von der Zahl der Einsätze des Spielers oder der Platzierung des Clubs abhängig. Der BVB scheint seriös verhandelt zu haben – gemessen an der einst für Kagawa gezahlten Summe ist es ohnehin ein glänzendes Geschäft. Ob mit zäherer Feilscherei eine höhere Summe hätte erzielt werden können und ob es das wert gewesen wäre, mag jeder für sich selbst entscheiden.

Shinji Kagawa hinterlässt eine Lücke. Er ist einer der Spieler, die immer untrennbar mit den beiden Meisterjahren verbunden sein werden. Er war das Gesicht des Derbysiegs 2010 in Gelsenkirchen. Und nach allem, was man weiß, war und bleibt er ein sehr sympathischer Zeitgenosse. Dass es einen Ort gibt, der Shinji für seine Berufsausübung noch attraktiver erscheint als Dortmund, muss man akzeptieren und bis zu einem gewissen Grad auch verstehen. Es gibt jedenfalls viele gute Gründe, ihm für seine Zukunft alles Gute zu wünschen. Auf Wiedersehen in Manchester?

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