Die Meistermischung

Wird der Deutsche Meister von der DFL bei der Ausarbeitung des Spielplans besonders ausgewogen behandelt? Etwa um die Spitzenspiele gleichmäßig zu verteilen? Man hatte in der Vergangenheit beim FC Bayern häufig diesen Eindruck, und in dieser Saison ist es bei unserer Borussia so ähnlich. Die Schwarz-Gelben haben einen Spielplan bekommen, bei dem die vermeintlichen Höhepunkte fein säuberlich über die knapp neun Bundesliga-Monate verteilt sind. Schon die ersten fünf Partien zeigen die Sorgfalt, mit der vorgegangen wurde:

Werder Bremen (H), 1.FC Nürnberg (A), Bayer Leverkusen (H), Hamburger SV (A), Eintracht Frankfurt (A)

Das ist schon wegen der drei Auswärtsspiele kein einfacher Auftakt, aber eben ein sehr ausgewogener. Das Eröffnungsspiel gegen Bremen ist ein Klassiker, der in den letzten Jahren häufig packende Begegnungen garantierte.

Die weiteren Highlights der Spielzeit folgen in gebührendem Abstand – das war 2011/12 noch anders. Zwischen den Heimspielen gegen Mönchengladbach (um den 29.9.) und Schalke (um den 20.10.) liegen zwar nur ein Ligaspiel, aber immerhin drei Wochen. Die Partie gegen den Vizemeister haben die Dramaturgen der DFL auf den drittletzten Spieltag gelegt, zunächst Anfang Dezember in München. Und der Saisonabschluss findet wieder im Westfalenstadion statt: Heimspiel gegen Hoffenheim – auch das hat seinen besonderen Reiz. Und bietet wohl besonders vielen Schwarz-Gelben die Chance, den nächsten Meistertitel Erfolg zu feiern.

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3 Gedanken zu “Die Meistermischung

  1. Na komm, von ausgewogenem Auftakt kann man da kaum sprechen. Das ist schon eine sehr spielbare Vorlage. Bremen ist allenfalls vom Namen her groß, Klassiker und packende Begegnungen hab ich da zuletzt nicht gesehen.
    Dazu Auswärtsspiele bei einem der schwächsten Heimteams der letzten Saison (Nürnberg), einer Mannschaft die aufgrund ihrer Leistung wohl in jeder anderen Saison abgestiegen wäre (HSV) und einem Aufsteiger.
    Wie soll es denn noch einfacher gemacht werden?
    Dazu außer gegen Bayern und Hannover gegen jeden der oberen Hälfte der letzten Saison zuerst daheim.

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  2. Es gab schon schwerere Starts, aber man sollte auch nicht davon ausgehen, dass jetzt nur noch die zwei, drei ärgsten Verfolger von letzter Saison mit dem BVB auf Augenhöhe sind. Bremen hat mindestens den Ehrgeiz, oben wieder ranzukommen. Der HSV wird die vergangene Katastrophensaison nicht wiederholen und es ist immerhin ein Auswärtsspiel. Und Leverkusen hast du gar nicht erwähnt.

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