Die Nummer 1 im Pott bleibt hier

Roman Weidenfeller hat seinen Vertrag bei Borussia Dortmund bis 2016 verlängert. Die Entscheidung des langjährigen BVB-Torhüters war erwartet worden; Roman selber hatte wiederholt betont, bei den Schwarz-Gelben bleiben zu wollen. Nun äußerte sich unsere Nummer 1 nochmals wie folgt zu den Gründen:

Was beim BVB in den vergangenen Jahren entstanden und gewachsen ist, ist eine einzigartig positive Fußball-Geschichte, an der ich auch in Zukunft maßgeblich mitschreiben will.

Ganz offensichtlich weiß Weidenfeller auch, wem er in seiner Karriere am meisten zu verdanken hat. Von den Nationaltrainern konsequent ignoriert, hatte er lange Zeit nur in Dortmund echten Rückhalt. Und während er auf den Anruf von Joachim Löw weiter und wahrscheinlich umsonst wartet, hat er sich inzwischen bei Fans und Experten deutschlandweit Anerkennung erarbeitet – auch wenn ihn nicht jeder persönlich mag. Jedenfalls ist Roman weit mehr als nur die beste Nummer 1 im Pott – das hat er spätestens mit seinen sensationellen Champions League-Leistungen bewiesen.

Gleichzeitig ist er auch der Spieler, der am meisten in Dortmund ‚gesettlet‘ wirkt – vielleicht neben Marcel Schmelzer, dessen Karriere ähnlich stark vom Rückhalt des Vereins geprägt wurde. Hoffentlich ist Romans Verlängerung ein Zeichen an andere, die der bevorstehende Götze-Wechsel nervös gemacht hat.

Einen gegensätzlichen Effekt könnte sein Bleiben allerdings auf Mitch Langerak, den jungen Mann dahinter, haben. Schon bei Weidenfellers letzter Verlängerung war klar, dass es keine einfache Zeit für den Australier werden würde – als klare Nummer 2. Mitch hat seither ein paar Einsätze gehabt und kann eine erstaunliche Statistik vorweisen – keins der Pflichtspiele mit ihm in der Startelf ging verloren. Dennoch zweifelt weniger denn je irgendjemand an Weidenfellers Status. Dessen Leistungen waren einfach zu stark. Nun hat Roman einen Vertrag bis 2016 und sollte er wie zuletzt nahezu verletzungsfrei bleiben, werden Langeraks Auftritte weiterhin sehr unregelmäßig sein. Mal sehen, ob er trotzdem noch ein oder zwei Jahre abwartet.

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