Was als Nächstes geschehen könnte

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Tag 2 nach dem verlorenen Champions League-Finale und dem Blick zurück folgt der in die Zukunft. Jürgen Klopp peilt trotz aller Enttäuschung bereits neue Ziele an. 2015 findet das Endspiel im Berliner Olympiastadion statt und spätestens dann soll ein neuer Anlauf in Richtung Europas Fußball-Krone erfolgen.

Man muss die Niederlage vom Samstag nicht dramatisieren, man braucht sie aber auch nicht schönzureden. Ob der BVB in den nächsten Jahren erneut die Chance haben wird, ganz am Ende um den Henkelpott mitzuspielen, ist ungewiss; Roman Weidenfellers Gedanken sind daher nachvollziehbar:

Man bekommt nicht jedes Jahr die Möglichkeit, dieses Endspiel zu bestreiten. Mir war nach dem Abpfiff bewusst, dass es vielleicht meine letzte Chance war, diesen Pott zu gewinnen.

Der springende Punkt ist: Die Borussia steht vor einem größeren personellen und möglicherweise taktischen Umbruch als in den letzten Sommern. Wie sich dieser auswirken wird, kann man nicht seriös vorhersagen.

Mario Götzes Abschied ist ein Einschnitt. Er war an guten Tagen der Mann für die genialen Momente, die das schwarz-gelbe Offensivspiel so schwer beherrschbar machten. Möglicherweise hätte sein Mitwirken in Wembley kombiniert mit dem intensiven Druck der Borussia zu einem anderen Spielausgang geführt. Sein Bekenntnis zum BVB nach seiner Vertragsverlängerung hätte sich Mario im nachhinein besser gespart, wenn er eigentlich Bayern-Fan ist. Ansonsten ist er einfach dem Geld und der größtmöglichen Erfolgswahrscheinlichkeit gefolgt – wie schon unzählige Fußballprofis vor ihm. Wir Fans müssen uns wohl mit dem Ende der romantischen Wohlfühl-Ära in Dortmund abfinden.

Dass diese Ära zu Ende gehen würde, war vorauszusehen, ja nahezu unweigerlich. Dass die Bayern bei ihrem Ende eine Rolle spielen würden, ebenso. Jetzt zeichnet sich ab, dass diese Rolle größer ausfallen wird als erwartet. Lewandowski-Berater Cezary Kucharski hat – erneut im polnischen Fernsehen – bestätigt, dass sich der polnische Stürmer und Beinahe-Torschützenkönig mit dem FCB einig sei. Kucharski geht davon aus, dass der Wechsel in diesem Sommer erfolgen wird – wenn sich die Borussia an ein angeblich Robert gegebenes Wort halte.

Auf Dortmunder Seite wurde dieses Thema bisher so dargestellt, dass man Lewandowski zugesagt habe, über einen Wechsel zu sprechen, wenn bis 15. Mai ein verbindliches Angebot eingehe, das den eigenen Erwartungen entspricht. Laut Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist das bis heute nicht geschehen. Watzke hat bisher außerdem immer nahegelegt, dass ein Transfer des Stürmers zu den Bayern vor Ablauf der Vertragslaufzeit nicht in Frage käme. Interessant wäre es nun zu erfahren, ob bei dem ‚Versprechen‘ an Lewandowski die Bayern als Interessenten ausdrücklich ausgeschlossen wurden. Obwohl der Rekordmeister derzeit auch Meister in Sachen Geheimdiplomatie ist, hat man leider das Gefühl, dass die BVB-Verantwortlichen ebenfalls nicht mehr komplett ehrlich gegenüber den eigenen Fans auftreten. Was ist aus der bewährten Alternative zur Irreführung geworden: einfach keinen Kommentar abgeben?

Beim FC Bayern braucht sich allerdings auch kein Fan zu wundern, woher die anhaltende Abneigung eines Großteils der anderen Fans gegen den Rekordmeister kommt. Am Unerträglichsten ist und bleibt für mich die Heuchelei von Uli Hoeneß beim Thema Dominanz.

Der Borussia stehen in jedem Fall Veränderungen bevor. Neben Götze und eventuell Lewandowski wird Felipe Santana den Verein verlassen. Allgemein gehen Medien und Fans von einem Wechsel zum Lokalrivalen FC Schalke aus. Das wäre vor allem angesichts des ‚Schnäppchenpreises‘ von einer Million Euro schon bitter, doch kann ich mich darüber weniger aufregen als manch Anderer. Tatsache ist, dass ‚Tele‘ in Dortmund mit vollem Herzen bei der Sache war und es ihm einfach nicht gelungen ist, dauerhaft an Hummels oder Subotic vorbei in die Startelf zu gelangen. Er hatte Geduld – deshalb würde ich ihm auch den Transfer zu einem potenziellen CL-Teilnehmer verzeihen, selbst wenn es die Blauen sind.

Als Ersatz für den Innenverteidiger und auch als Alternative zum vor einer Hüft-OP stehenden Lukasz Piszczek steht der Grieche Sokratis Papastathopoulos von Werder Bremen vor der Tür. Das eine oder andere Medium hat den Wechsel schon als fix gemeldet, was er nach Angaben von Sportdirektor Zorc noch nicht ist. Für einen weiteren starken, jungen und in der Viererkette vielseitig einsetzbaren Abwehrspieler könnte man aber schon acht bis zehn Millionen Euro ausgeben.

Schaut man sich die weiteren Namen an, die teilweise bereits seit Wochen als BVB-Verstärkungen gehandelt werden, lässt sich erst mal feststellen, dass der Borussia-Kader 2013/14 vermutlich internationaler sein wird als der jetzige. Das muss sich nicht als Problem erweisen. Sicherlich helfen gute Deutsch-Kenntnisse bei der Integration, aber trotz des vermutlich guten Klimas in der Mannschaft hat es Mario Götze zu den Bayern gezogen. Und bei den Spielern nicht-deutscher Herkunft, die in den letzten Jahren zum BVB gewechselt sind, hat die Integration in den meisten Fällen sehr gut geklappt.

Welcher Name wird ein bloßes Gerücht bleiben und wer könnte wirklich bald im Westfalenstadion auflaufen? Weil es spannend und in diesen Tagen motivierend ist, möchte ich doch mal ein wenig spekulieren. Als recht vielseitiger Götze-Ersatz ist Kevin de Bruyne im Gespräch, der in dieser Saison vom FC Chelsea an Bremen ausgeliehen war und als einer der wenigen dort überzeugen konnte. Während de Bruyne ein großes Talent ist und sein vorheriges Engagement in Deutschland von Vorteil wäre, bin ich mir nicht sicher, ob man für ihn eine ähnlich hohe Summe wie für Marco Reus bezahlen sollte. Darüber hinaus sieht es derzeit so aus, dass ihn die Londoner nicht verkaufen möchten und sich mit einem neuen Trainer Mourinho de Bruynes Status im Chelsea-Kader ändern könnte. Und der 21-jährige Belgier hat sich nun dahingehend geäußert, dass ihm ein Verbleib bei den Blues am liebsten wäre.

Eine gut vorstellbare Alternative wäre der Däne Christian Eriksen von Ajax Amsterdam. Der ebenfalls 21-jährige offensive Mittelfeldspieler hat sich offen für einen Wechsel nach Dortmund gezeigt und auch sein jetziger Trainer Frank De Boer gab zu verstehen, dass eine Vertragsverlängerung mit Eriksen unwahrscheinlich und Dortmund eine gute Alternative sei. Dieser Transfer könnte für den BVB bezahlbar sein; allerdings hat man seit zwei Wochen nichts mehr Neues davon gehört und der Spieler schloss damals auch andere Ziele nicht aus.

Der „Kicker“ berichtete vor gut zwei Wochen über ein Dortmunder Interesse am 57 Kilo leichten Mittelfeldspieler Bernard von Atletico Mineiro aus Brasilien. Der ist so gut, dass er in Brasiliens Kader für den Confed Cup berufen wurde. Allerdings passen Gewicht und Größe (1,62 m) so überhaupt nicht zur von Jürgen Klopp angekündigten stärkeren Fokussierung auf das Spiel gegen den Ball – also verstärkte Defensivarbeit. Und da durch Bernards Einzug in die Selecao auch sein Preis eher bei nahe 20 als bei zwölf Millionen liegen wird, ist dieser Transfer schwer vorstellbar. Zum im Kicker-Artikel ebenfalls genannten Argentinier Luciano Vietto gibt es keine Informationen, die ein BVB-Interesse erhärten.

Bei den Kandidaten für den Angriff möchte ich mich auf fünf Namen beschränken. Am häufigsten wurde zuletzt der Kolumbianer Jackson Martinez in Diensten des FC Porto genannt. Der ist 26 und hat in der portugiesischen Liga ausgesprochen regelmäßig getroffen. Doch inzwischen ist klar, dass sein Verein die festgeschriebene Ablösesumme von 40 Millionen Euro für ihn fordert. Auch wenn ihn das Dortmunder Führungstrio anscheinend vor Ort beobachtet hat – einen solchen Mega-Transfer hat man an der Strobelallee bisher stets abgelehnt und es gibt keinen Grund, von dieser Politik abzuweichen.

Als Alternative wird der Belgier Christian Benteke vom Premier League-Klub Aston Villa genannt, der 12 bis 15 Millionen kosten soll sowie 1,91 Meter groß ist. Bei dem Verein aus Birmingham war er einer der Lichtblicke einer schwachen Spielzeit. Dieser Transfer würde in meinen Augen absolut Sinn machen, doch bin ich skeptisch, dass es bei der kolportierten Ablösesumme bleibt. Die englischen Klubs schlagen oft später auf dem Transfermarkt zu und Benteke könnte nach nur einem Jahr Premier League einen Wechsel innerhalb des Landes bevorzugen. Dass er wechseln möchte, hat er allerdings überdeutlich gemacht.

Eine Alternative aus der Premier League wäre der 20-jährige Romelu Lukaku, ebenfalls Belgier und zuletzt von Chelsea an meinen Lieblingsverein in der höchsten englischen Spielklasse, West Bromwich Albion ausgeliehen. Dort gelang ihm im letzten Spiel von Sir Alex Ferguson als Man United-Trainer ein Hattrick gegen dessen Team. Die Partie im Stadion „The Hawthorns“ endete 5:5! Leider ist diese Option eher unwahrscheinlich, obwohl sich Lukaku nicht abgeneigt äußerte. Im Prinzip gilt Ähnliches wie für de Bruyne: Chelsea möchte den Spieler dem Vernehmen nach nur ausleihen – dafür hat sich mit dem Lokalrivalen West Ham auch ein Interessent gefunden.

Und dann haben wir noch zwei Kandidaten aus der Bundesliga. Der neueste Name ist Claudio Pizarro vom FC Bayern. Der 34-jährige könnte für ein oder zwei Jahre den Back-Up für einen jungen, noch aufzubauenden Sturmkollegen geben. Größter Vorteil: Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Doch der Peruaner hat sich bisher positiv zu einer Verlängerung bei den Bayern geäußert – was sich natürlich durch die Verpflichtung eines weiteren Hochkaräters ändern könnte. Allerdings widerspräche dieser Transfer auch der Philosophie des BVB und im Sturm ist die Notwendigkeit, einen erfahrenen Mann als Übergangslösung zu holen, am wenigsten ersichtlich.

Schließlich gibt es noch Heung-Min Son vom HSV. Der junge Koreaner hat in dieser Saison ausgerechnet gegen die Borussia zweimal brilliert und wäre wegen der düsteren finanziellen Lage der Hamburger wohl für einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag zu haben. Manche würden ihm sogar die Götze-Position zutrauen, doch sind Zweifel an der Konstanz des Stürmers angesichts der abgelaufenen Saison nicht ganz auszuräumen. Würde Lewandowski noch ein Jahr bleiben, hielte ich einen Wechsel von Son für sehr wahrscheinlich. Er würde ins Konzept von Klopp passen. Doch ob man das Risiko eingeht, ihn als ersten Stürmer zu holen, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht gibt es ja einen Doppelschlag mit ihm und einem anderen bezahlbaren Mann.

Am Ende meines vermutlich längsten Beitrags in diesem Blog bleibt also vieles offen. Das Schöne ist: Es wird ein spannender Sommer und eine spannende Zukunft für Borussia Dortmund. Wir werden 2013/14 neue Gesichter auf dem Platz sehen. Sie könnten überzeugen oder enttäuschen. Generell war die Transferpolitik des BVB in den letzten Jahren vorzüglich und deshalb sollte man sich derzeit nicht zu viele Sorgen machen. Dennoch kann man trotz voller Kassen nicht erwarten, dass die Borussia erneut automatisch erster Bayern-Verfolger sein wird. Werksvereine wie Leverkusen und Wolfsburg könnten auf dem Transfermarkt ebenfalls zuschlagen, wenn die Konzernverantwortlichen der Ansicht sind, dass es mal wieder Zeit für eine Offensive ist. Und auch der FC Schalke hat trotz regelmäßig auftretender Inkompetenz nach wie vor großes Potenzial.

So langsam überwiegen Stolz einerseits und Vorfreude andererseits schon wieder die Enttäuschung vom Samstag. Ich hoffe, vielen von euch geht es genauso. Any Given Weekend macht jedenfalls keine Sommerpause.

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4 Gedanken zu “Was als Nächstes geschehen könnte

  1. Andy

    Bei mir wechseln sich Spannung und Skepsis für die bevorstehenden Transfers ab. Halten wir zunächst fest, nach Watzkes Aussage wird der BVB in der kommenden Saison eine mindestens genauso gute Mannschaft wie in der letzten stellen. Alle Verantwortlichen sind sich zudem einig das der Kader in der Breite verstärkt werden muss und das eingenommene Geld sollte ja sowieso zu einem großen Teil in die Mannschaft investiert werden.
    Wenn ich aber lese das nur 4-5 neue Spieler kommen sollen, geht die Rechnung für mich nicht ganz auf.

    Auf der Seite der Abgänge stehen Götze, Santana, Owomoyela, höchstwahrscheinlich Lewandowski, Leitner (wohl für 2 Jahre nach Stuttgart verliehen) , Koch( 4 Jahre in Mainz unterschrieben), sowie vermutlich Sobiech und Bittencourt (an dem H96 interessiert ist)

    Als Zugang präsentierte man jetzt Sokratis, den ich für einen ordentlichen Einkauf halte, wenngleich er für mich eindeutig zu viel gekostet hat. Als rechten Verteidiger der die Linie entlang läuft und flankt sehe ich ihn leider nicht. Auch Fürths Prib, der Schmelzer entlasten soll ist evtl. eine gute Alternative. Doch ob dieser in der CL bestehen kann, halte ich für sehr gewagt. Ich hoffe das für die Außen und Innenverteidiger positionen noch nachgebessert wird. Im defensiven Mittelfeld halte ich uns für gut besetzt, und auf den offensiven Positionen ist ja scheinbar alles möglich..

    Jedoch sind wir weit davon entfernt das jede Position doppelt und nahezu gleich stark besetzt ist. Aber das kann ja vielleicht noch werden.

    Ach ja, Santanas Wechsel kann ich nicht ganz nachvollziehen. Er hat von allen drei IV die meisten Spiele gemacht und erhofft sich mehr Spielanteile bei den Blauen, wo die Kunkurrenz Höwedes, Papadoupoulus und Matip heißt. Bin gespannt ob die Rechnung für ihn aufgeht. Im Gegensatz zum Götze Transfer hat mich dieser aber weniger emotional bewegt, obwohl ich mir natürlich einen anderen Verein gewünscht hätte..

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  2. Es ist ein Balanceakt. Grundsätzlich geht es ja nicht darum, mehr Spieler zu haben als bisher, die dann wieder nur auf der Bank sitzen, sondern mehr Spieler auf einem ähnlichen Niveau wie das der Startelf. Die Mehrzahl der von dir Genannten möglichen Abgänge hat das ja nicht erfüllt. Insofern könnten fünf starke Neuzugänge schon reichen. Aufgrund der letzten Jahre bin ich recht zuversichtlich, dass Zorc und Klopp nicht völlig daneben liegen werden. Wobei es auch wichtig sein wird, wie in der Vergangenheit den Charakter der Spieler, ihre Mannschaftsdienlichkeit, in die Überlegungen einzubeziehen.

    Außerdem finde ich es gut, dass Jonas Hofmann in die erste Mannschaft aufrücken wird. Wir sollten unbedingt versuchen, unseren Nachwuchs nicht aus den Augen zu verlieren und mehr einzubinden. Dafür kann man auch mal ein überschaubares Risiko eingehen. In dieser Richtung ist in den letzten Jahren bei unseren beiden großen Rivalen eher mehr passiert als beim BVB.

    Wie sich Santana bei den Blauen schlägt wird sicher interessant. Mit Matip kann er sicher mithalten und bei Papadopoulos ist ein Wechsel zumindest noch nicht völlig ausgeschlossen.

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  3. Andy

    Ja darauf wollte ich auch hinaus. Mir fehlt bei den bisherigen Überlegungen z.b. Prib oder Sokratis auf rechts, ein bißchen die Gleichwertigkeit qualitativ gesehen. Das Ganze erinnert mich zu sehr an Löwe letztes Jahr. Was nützt uns ein Back up für links und rechts außen wenn im endeffekt wieder nur Manni oder Kevin dort spielen. Ich sehe durch diese beiden Transfers die Stammpositionen unserer beiden Stammspieler außen nicht gefährdet, und ein guter Konkurrenzkampf wie z.b. jetzt bei den kommenden 3 IV kann ja auch leistungsfördernd sein. Ist natürlich auch schwierig diesen Spagat zu bewerkstelligen, man kann ja auch nicht für jede Position jetzt Spieler im zweistelligen mio. bereich verpflichten. Deshalb bin ich aufgrund der Namen die defensiv gehandelt werden ein wenig skeptisch, gerade weil im letzten Jahr die Qualität der Bank doch sehr niedrig war. Das weiterhin grpßen Wert auf den Nachwuchs gelegt wird finde ich natürlich toll, deswegen war ich auch froh als ich las das man Leitner nur ausleihen will und sich für Koch ein Rückkaufrecht eingeräumt hat.

    Bin auf jeden Fall gespannt auf die nächsten Wochen was sich auf dem Transfermarkt so tut. Übrigens wäre ich nicht gerade erfreut wenn man jetzt anfängt mit dem FCB die Spieler zu tauschen, siehe Shaquiri und Mandzukic. Denke aber das werden eher Gerüchte bleiben.

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  4. Es bleibt spannend und es werden ja fast jeden Tag neue Namen gehandelt. Aber das ist vor allem das Geschäft der Sportmedien über den Sommer. Diese Tauschgerüchte mit Shaqiri und Mandzukic habe ich nicht ernst genommen. Die einschlägigen Medien bauen da immer mal wieder abenteuerliche Konstruktionen, aber am Ende kommt es ganz selten zu so einem Spielertausch.

    Bei der Defensive muss man abwarten. Prib ist ja auch bei Frankfurt im Gespräch und hätte dort bessere Chancen auf einen Stammplatz. Sokratis kann sich nach jetzigem Stand monatelang auf rechts empfehlen und hat dadurch alle Chancen. Und selbst Prib ist auf dem Papier eher mit Piszczek als mit Löwe vergleichbar: Wie Lukasz würde er von einem Bundesliga-Absteiger kommen, nicht von einem Viertliga-Aufsteiger. Aber ganz klar: Wir brauchen echte Alternativen für die Außenpositionen.

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