Kuba bleibt in Dortmund

Diese Nachricht übertrifft fast jeden Transfer: BVB-Mittelfeldspieler Jakub ‚Kuba‘ Blaszczykowski hat seinen Vertrag bis Juni 2018 verlängert! Gemäß der ’neuen‘ Vereinspolitik soll das Arbeitspapier keine Ausstiegsklausel enthalten. Kommt es zu keinem vorzeitigen Wechsel, hätte Kuba 2018 elf Jahre in schwarz-gelb hinter sich.

Nach einer etwas längeren Anlaufzeit zahlte sich die Geduld des damals noch neuen BVB-Trainers Jürgen Klopp mit Jakub aus: Stück für Stück entwickelte sich der Pole zu einem unverzichtbaren Teil der meisterlichen Borussia. Seine Dynamik, seine Schnelligkeit und sein Wille stehen exemplarisch für die Spielweise, die Klopp seinem Team beigebracht hat. Da verzeiht man doch gerne gelegentliche spektakuläre Fehlschüsse. Ruhe, Bescheidenheit und Geradlinigkeit kommen als positive Eigenschaften noch hinzu – das Bekenntnis zum BVB hätte nicht eindeutiger ausfallen können.

Kurz gesagt: Ein Supertyp. Nicht umsonst dürfte Jakub inzwischen in der Gunst der Fans ganz weit oben stehen. Eine großartige Nachricht und ein mehr als gelungener Auftakt für das, was die Borussia in den nächsten drei Monaten noch so vermelden wird.

Zeitgleich mit Kubas Vertragsverlängerung gab Borussia Dortmund heute den dauerhaften Wechsel von Daniel Ginczek bekannt. Der 22-jährige Stürmer, der in der abgelaufenen Saison an den FC St. Pauli ausgeliehen war und auf Zweitliga-Niveau mehr als überzeugen konnte, schließt sich bis 2016 dem 1. FC Nürnberg an. Die Ablösesumme soll etwa 1,5 Millionen Euro betragen.

Der Schritt dürfte sich für alle Beteiligten als die richtige Entscheidung herausstellen. So sehr es zu wünschen ist, dass bei der Borussia an anderer Stelle auch auf den eigenen Nachwuchs gesetzt wird, hätte es für die Lewandowski-Nachfolge bei Ginczek nicht gereicht. Im Gegensatz zu Bald-Mainzer Julian Koch, für den sich der BVB möglicherweise ein Rückkaufsrecht vorbehält, ist der Transfer des Stürmers endgültig. Alles Gute in Franken, Daniel!

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4 Gedanken zu “Kuba bleibt in Dortmund

  1. Kuba hat sich großartig entwickelt, ruft endlich konstant sein hohes Leistungsvermögen ab. Das liegt aber auch daran, dass er mit Lukasz Piszczek einen kongenialen Partner auf seiner Seite ab. Die beiden verstehen sich blind, machen eigentlich immer das Richtige.

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  2. Ich finds trotzdem nicht schön das man Ginczek verkauft.. Auf die 1,5 mio ist man wohl nicht angewiesen und so einen großen qualitativen Unterschied zu Schieber sehe ich auch nicht.. Daher hätte man ihn entweder gut als Ersatzstürmer für Lewandowski oder für den „neuen“ Lewandowski einsetzen können oder eben nach Nürnberg verliehen. Nach dem Jahr Bundesliga hätte man ihn ja immer noch verkaufen können.

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