Transferfieber: Jojic da, Günter weg, Mitroglu geht woanders hin

Bis zur letzten Minute hat es zum Glück nicht gedauert: Am letzten Tag der Transferphase hat Borussia Dortmund die hier schon vorgestern Nacht angekündigte Verpflichtung von Milos Jojic bekannt gegeben. Der serbische Mittelfeldspieler unterschrieb wie berichtet einen Vertrag bis Sommer 2018 und ist natürlich total glücklich: „Ich bin froh, für einen so großartigen Verein wie Borussia Dortmund spielen zu können und freue mich auf die Bundesliga und auf die Champions League.“ Heute Abend in Braunschweig wird Jojic noch nicht zum Kader gehören; am Montag soll er ins Training einsteigen und nac Michael Zorcs Worten langsam herangeführt werden.

Etwas überraschend war der gestern vollzogene Wechsel von Innenverteidiger Koray Günter. Den deutschen Junioren-Nationalspieler zieht es für bis zu vier Jahre zu Galatasaray nach Istanbul. Der BVB erhält angeblich 2,5 Millionen Euro und ein Rückkaufrecht für sieben Millionen, was 2016 gültig sein soll. Warum Günter im Gegensatz zu Manuel Friedrich und Manuel Sarr nach der Hummels-Verletzung keine Bewährungschance in der ersten Mannschaft erhielt, ist aus der Distanz nicht ganz einsichtig, aber Jürgen Klopp wird sich etwas dabei gedacht haben.

Eine vormals heiße Spur bei der Stürmersuche des BVB für die Nach-Lewandowski-Zeit ist außerdem heute komplett erkaltet. Olympiakos-Torjäger Konstantinos Mitroglu, früher in Duisburg tätig, wechselt für rund 14 Millionen Euro zu Fulham nach London. Die ‚Cottagers‘ bemühen sich nach Kräften, den Abstieg aus der Premier League zu verhindern – für die Borussia scheint ein Transfer nach der Vertragsverlängerung Mitroglus in Piräus nicht mehr aktuell gewesen zu sein. Momentan gilt in den Medien Adrian Ramos von Hertha BSC als Favorit auf die Lewa-Nachfolge, doch Offizielles gibt es dazu noch nicht und die Berliner haben heute den Einstieg eines potenten Investoren bekannt gegeben.

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2 Gedanken zu “Transferfieber: Jojic da, Günter weg, Mitroglu geht woanders hin

  1. Ich hoffe mal sehr das es nicht unbedingt Ramos wird.. Aber er ist vermutlich von allen gehandelten Kandidaten der kostengünstigste.

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  2. Wer weiß, welche Auswirkungen da der amerikanische Investor bei der Hertha hat. Angesichts der derzeitigen Probleme bei der Chancenverwertung wird der neue Stürmer vermutlich der Königstransfer von Zorc und Klopp, da wird sicher intensiv drüber nachgedacht. Bei Ramos wäre vor allem die Frage, ob er zur mannschaftlichen Geschlossenheit beiträgt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass auch bei dieser Personalie am Ende nicht der derzeitige Medienfavorit bei uns landet.

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