Reus verpasst Saisonstart

Die Teilentwarnung für Dortmund-Fans ist Vergangenheit: Marco Reus hat sich beim Test-Länderspiel gegen Armenien nicht nur einen Teilriss des vorderen Syndesmosebands, sondern auch einen „knöchernen Bandausriss an der Fersenbein-Vorderseite“ zugezogen. Hört sich mindestens genauso unschön an, ist es auch: Die Ausfall-Zeit für den schwarz-gelben Kreativspieler verdoppelt sich dadurch von sechs Wochen auf etwa drei Monate. Marco wird also mit Sicherheit den Auftakt in Pokal und Liga verpassen. Für den BVB ist das ebenso unglücklich wie für das Nationalteam. In der Findungsphase einer Mannschaft zu Saisonbeginn hätte der formstarke und torgefährliche Reus für Impulse und Stabilität sorgen können.

Die „Erweiterung der Diagnose“ (O-Ton BVB-Homepage) wurde in den vergangenen Tagen im Dortmunder Knappschaftskrankenhaus nach eingehenderen Untersuchungen des Verletzten vorgenommen. Während für Reus persönlich das Verpassen der WM in Brasilien sicher der schwerere Schlag war, dürfte ihn die mit der neuen Diagnose gestiegene Unsicherheit über den Zeitpunkt seines Comebacks nicht gerade beruhigt haben. Immerhin sind mit dem jetzigen Befund der Ärzte die ohnehin unglaubwürdigen Gerüchte über einen baldigen Transfer von Reus vom Tisch. Gute Besserung, Marco!

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