Zehn laufen wieder – Neven auch

Naturgemäß ist der Trainingsauftakt bei Borussia Dortmund wie bei den anderen Bundesligisten dank der Ereignisse in Brasilien medial ein wenig untergegangen. Nicht bei uns Fans natürlich. Bei den Schwarz-Gelben ging es am Samstag los – mit zehn Profis. Bekanntermaßen gibt es eine Reihe von Spielern, die noch bei der WM beschäftigt sind oder waren und deshalb erst später zum Kader stoßen werden. Und Jürgen Klopp muss auf die Verletzten Marco Reus, Ilkay Gündogan und Marian Sarr verzichten.

Die erfreulichste Nachricht nicht nur für den Trainer dürfte daher gewesen sein, dass unter den zehn Trainingsteilnehmern Neven Subotic war. Der beliebteste Autofahrer Dortmunds hat seinen Kreuzbandriss überwunden und die Chancen stehen gut, dass er zu Saisonbeginn im August wieder voll einsatzfähig, wenn auch vielleicht qualitativ noch nicht bei 100 Prozent ist. Zunächst steht für die per Medizin- und Laktattest Gemusterten das erste Trainingslager in den Kitzbühler Alpen an. Das erste Testspiel bestreitet der BVB erst danach, am 15. Juli bei Hessen Kassel.

Im Gegensatz zu den letzten Turnieren bekommen die involvierten Borussen in diesem Sommer länger frei – bis zu vier Wochen. Dadurch soll eine ausreichende Regeneration gewährleistet werden, obwohl der späte Einstieg ins Mannschaftstraining natürlich Abstimmungsschwierigkeiten mit sich bringen könnte. Auch das „mentale Tief“, von dem Mats Hummels nach der EM 2012 gesprochen hat, dürfte bei der veränderten Einschätzung der Urlaubsbedürftigkeit eine Rolle gespielt haben. Ob die Vor- letztendlich die Nachteile überwiegen, wird sich im Lauf der Saison zeigen. Das frühe Ausscheiden Italiens könnte immerhin für die Eingliederung von Ciro Immobile nützlich sein.

Ob in Matthias Ginter ein weiterer Nationalspieler zu Borussia Dortmund stoßen wird, ist unterdessen weiterhin unklar. Nach der vermeintlichen Absage des SC Freiburg haben die Schwarz-Gelben nun laut Michael Zorc ein finales Angebot abgegeben. Was man als Big Player in der Bundesliga vermutlich nicht machen würde, wenn die Sache absolut chancenlos wäre. Der Trainer des Sportclubs Christian Streich sagte dem „Kicker“, er sei „gewappnet für Dinge, die sich verändern können“.

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