Surreales Ende einer surrealen Serie

Die wunderbare und zum Glück manchmal immer noch unerklärliche Welt des Fußballs ist um eine schöne Geschichte reicher. Wie passend war es bitte, dass die schwarze Serie des Vizemeisters Borussia Dortmund, die die Schwarz-Gelben bis auf Platz 18 geführt hatte, ausgerechnet durch das Eigentor des Jahrzehnts beendet wurde? Da mühte sich der BVB trotz streckenweise großartigem Spiel vergeblich, selbst ein Tor gegen die andere Borussia zu erzielen – und dann kam Christoph Kramer.

Die weiteren Lehren des Spiels vom Sonntag? Wir haben sehr viele tolle Fans, eine Mannschaft, der es nie wirklich an Willen gemangelt hat und mit Marco Reus einen Topspieler, der von seiner Konstanz her die Kollegen Kagawa oder Mkhitaryan zurzeit deutlich übertrifft. Man darf sich deshalb schon mal Sorgen um die Zukunft machen, kann das Ganze aber auch noch verschieben.

Platz 15 ist nun schon wieder erreicht, aber wie schnell geht es weiter nach oben? Aufgrund der gezeigten Leistung gegen Gladbach kann man durchaus optimistisch in Auswärtsspiele gegen Paderborn, Frankfurt und Berlin gehen. Die Heimspiele gegen die spielfreudigen Teams aus Hoffenheim und Wolfsburg scheinen auch nicht aussichtslos. Man könnte also durchaus noch eine Menge Punkte bis Weihnachten sammeln, wenn die schwarz-gelben Jungs mal wieder das Tor treffen. Aber die andere Borussia kann auch ein Lied davon singen, wie das mit Erwartungen so ist.

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