The Long Goodbye of Pep Guardiola

Jetzt ist es endlich raus: Pep Guardiola verlässt den FC Bayern nach drei Jahren im Sommer. Und natürlich gehört es zum Selbstverständnis des Rekordmeisters, auch medial keine Sekunde ohne Trainer dazustehen: Mit Carlo Ancelotti steht der Nachfolger bereits fest. Und im nächsten Halbjahr dreht Pep seine Abschiedsrückrunde, die, so das Bayern-Skript, mit dem Champions League-Sieg enden soll.

Nun sagen manche Medienvertreter – womöglich, weil sie keinen bevorzugten Zugang zu Guardiola bekamen – der Drei-Jahres-Trainer habe keine Ära geprägt, weil er bisher nicht die CL mit dem FCB gewonnen hat. Andere trauern gleich, dass die Bundesliga einen Verlust erleide, wenn Bayern ohne Pep daherkommt. Beides ist natürlich Quatsch. Guardiola hat dem FC Bayern gut getan. Die Liga verliert mit seinem Abgang zwar einen echten Fußball-Typen, aber unattraktiver wird sie sicher nicht.

Zum einen kommt Ancelotti, zum anderen mit ihm auch ein Hoffnungsschimmer, dass es für die Bayern ein wenig weniger souverän zugeht in der Meisterschaft. Denn auch wenn die Liga 18 Vereine hat, entscheidet doch der Kampf um die Meisterschaft zu einem wesentlichen Teil darüber, als wie attraktiv der Wettbewerb wahrgenommen wird.

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