Von Marktwert, Solidarität und deren Fehlen

Nach Karl-Heinz Rummenigge und Hans-Joachim Watzke haben nun auch Vertreter von sechs sogenannten Traditionsvereinen eine Änderung der Fernsehgeld-Verteilung im deutschen Profifußball gefordert. Hertha BSC, der VfB Stuttgart, Werder Bremen, Hamburger SV, Eintracht Frankfurt und der 1. FC Köln setzen sich für eine Berücksichtigung von ‚weichen‘ Kriterien, zusammengefasst unter dem Schlagwort „Marktwert“, ein. Konkret gemeint sind TV-Einschaltquoten, die Anzahl von Mitgliedern oder Auswärtsfans.

Doch die Argumente werden nicht besser, wenn sie von weiteren Vereinen aufgegriffen werden. Auch nicht, wenn deren Vertreter auf angewandte weiche Kriterien im Ausland verweisen. Warum eine Reform in der geforderten Form unsolidarisch und unsportlich wäre, habe ich bereits beim letzten BVB-Vorstoß in diese Richtung dargelegt.

Hier ist aus gegebenem Anlass noch mal der Text.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s