Unken raus: Dembelé kommt zum BVB

In den letzten Tagen schien es um die Position von Borussia Dortmund auf dem Transfermarkt nicht zum Besten bestellt. Mats Hummels weg, der nervige Berater von Miki überpräsent, Ilkay Gündogan schwer verletzt – scheinbar alles lief gegen die Schwarz-Gelben. Plötzlich wurde spekuliert, dass von den drei fraglichen Topstars ausgerechnet der Wechselwilligste dem BVB als Einziger erhalten bleiben könnte.

Im Werben um das französische Riesentalent Ousmane Dembelé berichtete der „Guardian“ noch heute ausgerechnet vom Interesse des FC Liverpool und Jürgen Klopp. Doch das bange Warten hat sich gelohnt: Der nach allem was man hört extrem gefragte, knapp 19-jährige Außenstürmer wechselt nach Dortmund. In Frankreich wird er bereits mit Thierry Henry oder dem jungen Christiano Ronaldo verglichen. Letzteres sagt immerhin Ex-Nationalspieler Mickael Silvestre, der für den abgebenden Klub Stade Rennes tätig ist.

Sollte dieser Transfer wirklich, wie vom „Kicker“ berichtet, für 15 Millionen Euro über die Bühne gegangen sein, könnte sich das wieder als ganz großer Coup der Borussia herausstellen. Selbst wenn Dembelé noch kein fertiges Paket darstellt und selbst wenn noch Erfolgsprämien vereinbart worden sein sollten. Die Gründe, warum der BVB im Werben um den Offensivmann die Nase vorn gehabt haben könnte, klingen gut. Auf der Vereinswebseite wird Dembelé mit folgenden Worten zitiert:

Der BVB hat sich sehr früh um mich bemüht und immer engen Kontakt zu mir gehalten – dieses Verhalten hat mir wirklich imponiert.

Natürlich wissen wir nicht, was letztendlich den Ausschlag gegeben hat. Aber es deutet angesichts der kolportierten Interessenten einiges darauf hin, dass die Borussia mit gründlichem Scouting und einer geduldigen Transferpolitik zum Ziel gekommen ist – nicht zum ersten Mal. Dembelé und sein Umfeld wiederum scheinen so bodenständig zu sein, dass sie die Perspektiven beim BVB höher einschätzen als die Ungewissheit bei einem der ganz großen Vereine.

Die Daten aus der Ligue 1 – 12 Tore in 25 Spielen – sprechen eine schöne Sprache. Natürlich hat Ousmane noch Schwächen, aber trotzdem ist mein Gefühl ausgesprochen positiv. Denn ein dribbelstarker Außenstürmer ist definitiv jemand, der die Offensive der Schwarz-Gelben variabler und noch weniger ausrechenbar machen kann. Zu der Verpflichtung würde nun noch bestens ein offensiv- wie defensivstarker Außenverteidiger passen. Hoffen wir außerdem auf einen französischsprachigen Sturm mit Aubameyang als Lehrmeister! Bienvenue, Ousmane!

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