Es ist grün-weiß, nicht blau-weiß

Tja, knapp daneben. Heimspiel für den BVB im Achtelfinale des DFB-Pokals. Gegen Werder Bremen. Sicherlich eins der schwersten Lose, aber positiv daran ist der Heimvorteil, und dass das Spiel klar als Topspiel dieser Runde gelten kann und somit live im Fernsehen laufen dürfte. Zumal ab dem Achtelfinale sowieso immer zwei Spiele gezeigt werden soweit ich weiß.

Ansonsten muss der S04 nach Wolfsburg, m.E. auch eine sehr spannende Geschichte, Hertha-Bezwinger Wuppertal hat die Bazis gezogen und darf sich wohl, so wie ich ARD und ZDF kenne, ebenfalls auf Livespiel-Einnahmen freuen. Der HSV muss ins Georg-Melches-Stadion zu Rot-Weiß Essen, eine lösbare Aufgabe, und für nach der Winterpause erholte Stuttgarter sollte die zweite Mannschaft von Werder Bremen keinen Stolperstein darstellen.

Pokalgesetze

Eins der sprichwörtlichen Gesetze des DFB-Pokals war es in den letzten Jahren, dass Hertha BSC und der BVB äußerst selten über die zweite Runde hinauskommen. Zum Glück haben sich in dieser Saison nur die Berliner gesetzestreu verhalten. Sang- und klanglos 0:2 beim Wuppertaler SV, Aufstiegsaspirant in der Regionalliga Nord. Und zur Tragik gehört dazu, dass sich die Hertha mal wieder zum guten Teil selbst geschlagen hat: Josip Simunic flog wegen einer Tätlichkeit vom Platz, erst danach machte der WSV alles klar. Nun kann man wohl getrost davon ausgehen, dass in der Winterpause nochmal kräftig investiert wird.

Der BVB steht dagegen im Achtelfinale. Verfolgt habe ich die Partie im vereinseigenen Netradio – sehr zu empfehlen für alle, die mal nicht schauen können, aber einen Computer zur Hand haben. Als die Eintracht nach elf Minuten durch Amanatidis in Führung ging, dachte ich schon, es läuft wie immer. Aber wieder konnte sich der BVB in der zweiten Halbzeit noch steigern. Erst gelang nach einem Eckball mit Glück Brzenska das Billard-Tor. Und dann übernahm wieder mal Mladen Petric: Sololauf aus dem Mittelfeld, mit tollem Abschluss aus etwa 20 Metern. War ja später noch im ZDF zu bewundern. Mehr und mehr stellt sich Petric für den Sturm als absoluter Topeinkauf heraus: 3,5 Mio. ist er allemal wert. Ein bisschen Glück hatte der BVB bei einer Szene im eigenen Strafraum, als Brzenska Kyrgiakos umzuzerren schien.

Der Pokalsieger verabschiedete sich bei Hans Meyers früherem Verein CZ Jena im Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb, der Meister musste nach einer 2:0-Führung gegen den Tabellenletzten der 2. Liga, Paderborn, noch in die Verlängerung und erzielte erst zwei Minuten vor Schluss noch den Siegtreffer durch Gomez. Und die Bayern taten sich gegen Gladbach lange Zeit schwer; setzten sich dann in der zweiten Hälfte allein aufgrund ihrer Topstürmer Toni und Klose noch standesgemäß 3:1 durch.

Nachher im ZDF (gegen 19.25 Uhr) also die Achtelfinal-Auslosung und der BVB ist noch dabei. Thomas Doll wünscht sich einen Zweitligisten zu Hause oder einen Drittligisten auswärts. Kann ich verstehen, aber ich tippe mal, dass uns da ein blau-weißes Küken aus der Loskugel schlüpft! 😉

Tag 0

Der Starttermin steht! Am 1. November geht es hier los mit meinem neuen Blog, das sich mit dem Auf und Ab von Borussia Dortmund beschäftigen wird, in dem ich aber auch regelmäßig die Geschehnisse in der Bundesliga und der restlichen Fußballwelt kritisch und aus Fanperspektive kommentieren werde. Der erste Beitrag wird sich mit dem Pokalspiel BVB v Eintracht Frankfurt befassen, der zweite wird (gegebenenfalls) eine Einschätzung der Achtelfinal-Auslosung, die am Rande des Frauen-Länderspiels gegen Holland am Donnerstag durchgeführt wird, sein.

Bis es soweit ist (und auch danach), empfehle ich einen Blick auf mein Vorgänger-Blog: BVBlog

Für Lob, Kritik und Anregungen zu meiner neuen Kreation bin ich natürlich stets offen und dankbar. Genaueres zum neuen Namen gibts auf der About-Seite.