Saisonauftakt: Großer Preis statt Ponyhof

Softes Eingrooven in die Bundesliga wird es für den neuen BVB-Trainer Peter Bosz nicht geben: Der Saisonauftakt gehört zu den Schwereren der letzten Jahre. Heute gab die DFL die Spielpläne für Liga 1 und 2 bekannt. Die Borussia startet mit einem Auswärtsspiel in Wolfsburg. Die Wölfe möchten sich sicher von Beginn an anders präsentieren als in der abgelaufenen Spielzeit. Es folgen drei Partien gegen die zuletzt Fünft- bis Siebtplatzierten der Liga. Am 5. Spieltag geht es nach Hamburg, das in den letzten Jahren nur sehr gelegentlich ein guter Punktejagdgrund für die Schwarz-Gelben war. Hier die ersten fünf Spiele im Überblick:

VfL Wolfsburg (A)
Hertha BSC (H)
SC Freiburg (A)
1. FC Köln (H)
Hamburger SV (A)

Der letzte Spieltag bringt noch mal einen richtigen Hammer: Die Borussia muss gegen Julian Nagelsmanns Hoffenheimer ran. Was den Stadiongängern nicht gefallen wird, denn diesmal steht zum Abschluss kein Heimspiel an, sondern die Fahrt ins ungeliebte Sinsheim. Die Topspiele gegen Bayern und Schalke finden am 11. und 13. Spieltag statt. Beide Konkurrenten empfängt der BVB zunächst im Westfalenstadion.

So geht’s los

Am Montag ist Trainingsauftakt bei Borussia Dortmund. Im Juli und August planen die Schwarz-Gelben zehn Testspiele, unter anderem gegen die Premier League-Klubs Manchester United, AFC Sunderland und Manchester City. Doch natürlich warten wir alle auf den Moment, an dem es wieder richtig losgeht. Mit den Pflichtspielen, mit der Bundesliga.

Heute hat die DFL den neuen Spielplan bekanntgegeben. Der BVB hat ein interessantes und nicht zu schweres Auftaktprogramm zu bewältigen. Am 1. Spieltag, am 27. oder 28. August, gibt es ein Heimspiel gegen die mir nach wie vor sympathischen Mainzer. Danach geht es zum nach wie vor äußerst unsympathischen Aufsteiger nach Leipzig – dem man aber gerne so früh begegnet. Ins Westfalenstadion kommen die arg geschwächten Darmstädter und die aufgestiegenen Freiburger. Dazwischen muss die Borussia zum Noch-Schürrle-Klub VfL Wolfsburg. Kein Grund zum Zittern – hier noch mal die Übersicht der ersten fünf Spieltage:

(H) FSV Mainz 05
(A) RB Leipzig
(H) SV Darmstadt 98
(A) VfL Wolfsburg
(H) SC Freiburg

Immer spannend ist natürlich der Gegner am 34. Spieltag. Diesmal kommt Werder Bremen ins Westfalenstadion. Wie 15 Jahre zuvor.

Torwart-Roulette zum Vorbereitungsstart

Die Profis von Borussia Dortmund sind heute mit leistungsdiagnostischen Tests in die Saisonvorbereitung gestartet. Mit dabei: ein älterer Torhüter, mit dem man nicht mehr unbedingt gerechnet hätte. Es fehlte: der langjährige Kronprinz zwischen den Pfosten, der nun sein Glück im Reich der Schwaben sucht. Mitchell Langerak wechselt für eine Ablöse von angeblich drei bis vier Millionen Euro zum VfB Stuttgart.

Diese Personalie kam überraschend, auch wenn mit dem Trainerwechsel in Dortmund manche Gewissheit zu Recht beseitigt wurde. Stuttgarts ebenfalls neuer Trainer hat Mitch über den grünen Klee gelobt: „Ich hab von ihm ein schlechtes Spiel gesehen, das war das im DFB-Pokalfinale“, so Alexander Zorniger, der Langerak außerdem als „richtig, richtig guten Keeper“ bezeichnete. Allerdings haben Robin Dutt und Zorniger auch den Polen Przemyslav Tyton verpflichtet und zumindest öffentlich einen offenen Konkurrenzkampf um die Nummer 1 angekündigt.

Was bewegte Mitch Langerak also dazu, einen unsicheren Stammplatz in Dortmund gegen einen unsicheren Stammplatz beim schwäbischen Fast-Absteiger zu tauschen, der zudem nicht im Europapokal vertreten ist? Natürlich wird sich der Australier gegen Tyton und Nachwuchsmann Vlachodimos bessere Chancen ausrechnen als gegen Roman Bürki. Aber es muss bei seiner Entscheidung auch ein Element der Enttäuschung eine Rolle gespielt haben. Die Verpflichtung Bürkis war objektiv gesehen alles andere als ein Vertrauensbeweis. Einen solchen Mann holt man nicht als dauerhafte Nummer 2. Deshalb muss Langerak klar gewesen sein, dass er entgegen früherer Zusagen nicht die klare Nummer 1 werden würde.

Natürlich: Jeder Spieler muss durch Leistung überzeugen. Aber nun bereits ein abschließendes Urteil über Mitchells Qualitäten zu fällen ist voreilig. Wer über das Pokalfinale redet, muss  auch über das trotz eines kleinen Fehlers starke Halbfinale sprechen. Dass sich Langerak nun nicht noch mal auf die Bank setzen will, ist verständlich. Roman Weidenfeller ist demgegenüber inzwischen in Westfalen verwurzelt und dürfte damit weniger Probleme haben. Was genau hinter den Kulissen besprochen wurde, wird voraussichtlich nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Es spricht aber einiges dafür, dass Mitch gewisse Zusagen der BVB-Verantwortlichen anders interpretierte hat als diese sie heute gemeint haben wollen.

Bevor es morgen für die Dortmunder Jungs auf den Trainingsplatz geht, noch ein kurzer Blick auf den neuen Spielplan. Das Auftaktprogramm in der Bundesliga beschert den Schwarz-Gelben den Kracher zu Hause gegen Mönchengladbach am 1. Spieltag. Es folgen Aufsteiger Ingolstadt (A), Hertha BSC (H), Hannover (A) und noch ein Heimspiel-Hit gegen Leverkusen. Ein ausgewogener Start, mit dem man leben kann – wie auch mit dem letzten Saisonspiel, das gegen die ‚befreundeten‘ Kölner erneut zu Hause zu bestreiten ist.

Topspiel zum Auftakt, Schalke im September

Borussia Dortmund hat für die Saison 2014/15 von der DFL ein sehr ausgewogenes Startprogramm zugewiesen bekommen, das auf dem Papier schwerer ist als im Vorjahr. Am ersten Spieltag, voraussichtlich am Samstag, 22. August, trifft man zu Hause auf Bayer Leverkusen – wie 2010, als der BVB eine Heimniederlage kassierte, am Ende der Saison jedoch Meister wurde.

Die ersten fünf Partien im Überblick: Bayer Leverkusen (H), FC Augsburg (A), SC Freiburg (H), Mainz 05 (A), VfB Stuttgart (H)

Ansonsten geht es zunächst gegen Klubs aus dem oberen Mittelfeld und unteren Tabellenregionen – wobei sich etwa der VfB in der kommenden Spielzeit sicher woanders sieht.

Schon am sechsten Spieltag (26.-28. September) kommt es zum Revierderby beim FC Schalke. Diese Partie nicht in die ganz heiße Phase der Saison zu legen, ist nach den Vorkommnissen von 2013 sicher richtig. Mitten in Hin- und Rückserie, am 10. und 27. Spieltag, wartet der FC Bayern – ebenfalls zunächst auswärts. Und während der letzte Spieltag in diesem Mai für Berliner Borussen denkbar günstig gewählt war, ist es natürlich andererseits schön, 2015 wieder ein potenziell spannendes Abschlussspiel zu Hause gegen Werder Bremen zu haben. Das gab es übrigens auch – mancher wird sich erinnern – 2002.

Die Meistermischung

Wird der Deutsche Meister von der DFL bei der Ausarbeitung des Spielplans besonders ausgewogen behandelt? Etwa um die Spitzenspiele gleichmäßig zu verteilen? Man hatte in der Vergangenheit beim FC Bayern häufig diesen Eindruck, und in dieser Saison ist es bei unserer Borussia so ähnlich. Die Schwarz-Gelben haben einen Spielplan bekommen, bei dem die vermeintlichen Höhepunkte fein säuberlich über die knapp neun Bundesliga-Monate verteilt sind. Schon die ersten fünf Partien zeigen die Sorgfalt, mit der vorgegangen wurde:

Werder Bremen (H), 1.FC Nürnberg (A), Bayer Leverkusen (H), Hamburger SV (A), Eintracht Frankfurt (A)

Das ist schon wegen der drei Auswärtsspiele kein einfacher Auftakt, aber eben ein sehr ausgewogener. Das Eröffnungsspiel gegen Bremen ist ein Klassiker, der in den letzten Jahren häufig packende Begegnungen garantierte.

Die weiteren Highlights der Spielzeit folgen in gebührendem Abstand – das war 2011/12 noch anders. Zwischen den Heimspielen gegen Mönchengladbach (um den 29.9.) und Schalke (um den 20.10.) liegen zwar nur ein Ligaspiel, aber immerhin drei Wochen. Die Partie gegen den Vizemeister haben die Dramaturgen der DFL auf den drittletzten Spieltag gelegt, zunächst Anfang Dezember in München. Und der Saisonabschluss findet wieder im Westfalenstadion statt: Heimspiel gegen Hoffenheim – auch das hat seinen besonderen Reiz. Und bietet wohl besonders vielen Schwarz-Gelben die Chance, den nächsten Meistertitel Erfolg zu feiern.

Der Spielplan ist da: Höhepunkte im November und April

Heute Vormittag hat die DFL den Spielplan für die kommende Bundesliga-Saison auf einer Pressekonferenz vorgestellt und als PDF veröffentlicht. Borussia Dortmund hat im Vergleich zu den letzten Spielzeiten ein ausgewogeneres, aber kein einfaches Auftaktprogramm zugeteilt bekommen. An den ersten sieben Spieltagen müssen die Schwarz-Gelben gegen vier Vereine aus der Top 6 antreten, darunter jedoch drei der Überraschungsmannschaften von 2010/11. Im Auftaktspiel am 5. August geht es nicht völlig unerwartet gegen den Hamburger SV. Die ersten fünf Spieltage im einzelnen:

Hamburger SV (H), 1899 Hoffenheim (A), 1.FC Nürnberg (H), Bayer Leverkusen (A), Hertha BSC Berlin (H)

Die Saisonhöhepunkte – das Derby und das Spiel gegen den Rekordmeister – sind für November und April terminiert und zwar an aufeinanderfolgenden Spieltagen! Am 13. Spieltag muss der BVB zunächst nach München reisen, bevor eine Woche später der FC Schalke zu Gast im Westfalenstadion ist. Unglücklich ist die entsprechende Konstellation im April: Das Heimspiel gegen die Bayern findet unter der Woche statt, nur wenige Tage später folgt die Fahrt nach Gelsenkirchen. Immerhin ist der Weg nicht weit.

Das Saisonende sieht dagegen machbar aus: Heimspiele gegen Gladbach (32.) und Freiburg (34.) und eine sicher nicht zu unterschätzende Auswärtspartie beim FCK (33.). Mit der erwähnten Ausnahme halte ich den Spielplan daher für fair und gelungen. Der HSV ist in vielerlei Hinsicht der richtige Gegner für das erste Spiel und mir geht es wie sicher den Meisten: Ich kann es kaum erwarten!

Erneut Schwerstarbeit zum Auftakt

Ohne Rücksicht auf die Play-Off-Spiele der Europa League hat die DFL Borussia Dortmund einen Auftakt in die neue Bundesliga-Saison beschert, der es in sich hat – mehr noch als letztes Jahr. Hier die ersten fünf Partien der Schwarz-Gelben:

Bayer Leverkusen (H), VFB Stuttgart (A), VFL Wolfsburg (H), FC Schalke (A), 1. FC Kaiserslautern (H)

Maximal drei Tage nach dem Hinspiel der Europa League-Play-Offs bestreitet der BVB den Liga-Auftakt zuhause gegen Leverkusen. Maximal drei Tage nach dem Rückspiel müssen wir zu den Schwaben fahren. Den Spielen gegen unsere beiden Tabellennachbarn der vergangenen Saison folgen das Duell gegen den vorletzten Meister und das Derby in Gelsenkirchen. Erst der fünfte Spieltag sieht auf dem Papier etwas einfacher aus. Am siebten Spieltag kommt allerdings bereits der FC Bayern ins Westfalenstadion. Das Saisonende bietet uns einen gemischten Salat: Nürnberg, Bremen und Frankfurt heißen die letzten drei Gegner, also etwas aus jeder Tabellenregion. Schön ist immerhin, dass sowohl das erste als auch das letzte Spiel daheim stattfinden.

Während der Saison kann man niemand aus dem Weg gehen. Man kann sich aber die Frage stellen, ob es nötig war, in den entscheidenden Auftaktwochen der Europa League dem BVB gleich zwei andere EL-Teilnehmer gegenüberzustellen. Vergleicht man das Startprogramm der ersten sechs der letzten Spielzeit, haben wir mMn das schwierigste erwischt. Gerade in den ersten drei Wochen der Saison wird die Mannschaft unter enormem Druck stehen: DFB-Pokal bei einem Drittligisten (kann immer mal schiefgehen, wer wüsste das besser als wir), EL-Play-Off, Leverkusen, EL-Play-Off, Stuttgart. Im Idealfall sind die Spieler so gleich von Saisonbeginn an hellwach. Aber selbst die beste Saisonvorbereitung kann nicht garantieren, dass gleich alles funktioniert.

Letztendlich müssen wir nehmen, was die DFL uns vorsetzt. Warum ausgerechnet der BVB als einziger Europapokal-Teilnehmer zwei Topspiele zum Auftakt hat und im Falle des Weiterkommens in der Europa League vor dem Derby in die Gruppenphase startet, weiß ich nicht. Es wäre schön, wenn in Zukunft auch mal die Startprogramme der vorangegangenen Spielzeit in die Überlegungen miteinbezogen würden, um das Ganze ein bisschen gerechter zu gestalten – mit der entsprechenden Software sollte das doch kein Problem für die DFL sein.

Zu viel Gemecker? Vielleicht ist es ja nur das Bedürfnis, endlich wieder über den BVB zu schreiben und zu diskutieren. Ich freue mich auf den Saisonauftakt, so oder so. Trotzdem sollte Reinhard Rauball mal ein ernstes Wörtchen mit seinen Spielplanern reden! ;-)

(Den Spielplan zum Download gibt es bei bundesliga.de)

Zurück in Dortmund

Jürgen Klopp hat die RTL-Bühne wieder mit der Bühne des Westfalenstadions getauscht und ist zurück in Dortmund. Gerade rechtzeitig, denn heute war beim BVB Trainingsauftakt, den ungefähr 13.000 Fans im Stadion verfolgten. Die Schwarz-Gelben sind damit später in die Saisonvorbereitung gestartet als manch anderer Bundesligist. Der FC Bayern und der S04 trainieren schon seit 1-2 Wochen wieder, mutmaßlich wegen dem eminent wichtigen Ligapokal, den beide spielen müssen. Ansonsten erschließt sich der Sinn des frühen Urlaubsendes nicht so ganz, zumal gerade die Bayern deutlich mehr Nationalspieler stellen als der BVB. Aber natürlich muss uns das nicht wirklich kümmern.

Neben drei der vier Neuzugänge, den neuen Auswärtstrikots und einem leichten Aufwärmprogramm der Spieler gab es für die Neugierigen im Westfalenstadion drei 20-minütige Testspiele gegen Bezirksligisten aus dem Raum Dortmund und dem Münsterland zu sehen. Die ersten beiden Blitzpartien gegen den Hörder SC und die SF Nette endeten standesgemäß 4:0 und 6:0, gegen Hörde gelang dem lange herbeigesehnten Neu-Dortmunder Robert Lewandowski gleich ein Hattrick. Das Spiel gegen den SC Nordkirchen ging schließlich sehr knapp aus: Mit dem 0:1 werden die Amateure sicher gut leben können.

Die ernsthafte Trainingsarbeit beginnt in den nächsten Tagen. Nach und nach werden die bei der WM eingesetzten oder anwesenden Spieler dazustoßen: Neuzugang Shinji Kagawa stand zwar nicht im Kader, war aber trotzdem auf Abruf mit der japanischen Nationalmannschaft in Südafrika. Er wird am 12. Juli das Training in Dortmund aufnehmen. Zwei Tage später kehrt Neven Subotic zurück, die im Viertelfinale gescheiterten Paraguayaner Nelson Valdez und Lucas Barrios werden am 25. Juli erwartet.

Angebote anderer Vereine für einen der WM-Teilnehmer sind bisher noch nicht eingegangen – auch nicht für Nelson Valdez, wie Michael Zorc verlauten ließ. Florian Kringe, der in den schwarz-gelben Plänen keine Rolle mehr spielen soll, wird natürlich vorerst weiter mit der ersten Mannschaft trainieren – wenn er wieder fit ist. Die Boulevardpresse entblödet sich unterdessen nicht, uns die Suche nach einem weiteren Stürmer anzudichten – dabei wird es eher darum gehen, noch ein oder zwei Spieler abzugeben. Einer der Betreffenden könnte Valdez sein. Sicher ist das aber noch nicht, denn dazu müsste es zunächst Interessenten geben.

Auch morgen lohnt es sich, nicht nur Fußball-Nachrichten aus Südafrika zu beachten: Die DFL gibt den Bundesliga-Spielplan für die kommende Saison bekannt. Traditionellerweise sind dabei das Auftaktprogramm und  die letzten Spieltage von besonderem Interesse. Eine erste Einschätzung aus schwarz-gelber Sicht gibt es morgen an dieser Stelle.

Der neue Spielplan ist da

Heute wurde der Spielplan für die am 7. August beginnende neue Bundesliga-Saison bekannt gegeben. Das Eröffnungsspiel an jenem Freitag bestreitet der Meister VFL Wolfsburg zuhause gegen den VFB Stuttgart – sicher ein würdiger Auftakt und ein echter Leistungstest für beide Mannschaften. Ein weiteres Highlight des Wochenendes ist die Begegnung Hoffenheim v Bayern, vielleicht die erste Samstag, 18:30-Partie?

Der BVB spielt zunächst im Westfalenstadion gegen Poldi (und ein paar andere Kölner). Interessant, aber lösbar und durchaus genehm. Insgesamt erwartet die Schwarz-Gelben jedoch wieder ein schweres Auftaktprogramm. Hier die ersten fünf Spieltage:

1.FC Köln (H), Hamburger SV (A), VFB Stuttgart (H), Frankfurt (A), Bayern München (H)

Wir sind früh gefordert, aber das muss nicht schlecht sein. Wir werden sehen, ob in Hamburg bis Mitte August Ruhe und professionelle Arbeit zurückgekehrt sind und wie die Stuttgarter die Gomez-Millionen investiert haben. Dann geht es noch nach Frankfurt, wo wir letzte Saison sehr gut aussahen und zu den Bayern muss ich nicht viel sagen – wird Zeit für einen Sieg!

Das Derby findet zuerst in Dortmund statt, am 26. September. Am Jubiläumswochenende (19.12.) und am letzten Spieltag haben wir es mit den Freiburgern zu tun. Alles in allem kann man trotz des anspruchsvollen Beginns nicht meckern; es bleibt aber abzuwarten, wie sich in der neuen Saison die Verteilung der Spiele auf Freitag, Samstag und Sonntag gestaltet. Auf zu viele Samstagabend- und Sonntagsspiele können wohl alle Fans verzichten.

Die komplette Spieltagsübersicht gibts hier, für den BVB hier.

Der Spielplan ist da!

Die DFL hat heute die Spielpläne für die kommende Saison der 1. und 2. Bundesliga bekanntgegeben. Im Eröffnungsspiel am Freitag, 15. August, kommt es zum Nord-Süd-Gipfel Bayern München v HSV und damit auch zum Duell zweier Bundesliga-Trainerdebütanten. Jürgen Klinsmann steht mit seinem Team, vermutlich noch ohne Franck Ribery, auf dem Prüfstand gegen Martin Jol, der mit einem Punktgewinn in München gleich auch einen guten Einstand bei den HSV-Fans feiern könnte.

Zwei ’neue‘ Trainer werden sich am ersten Spieltag auch in Leverkusen gegenüberstehen. Dort wird nämlich der BVB zu Gast sein – es kommt also zum Aufeinandertreffen zweier bisheriger Zweitliga-Trainer, die im Gegensatz zu ihren Mannschaften den Aufstieg geschafft haben: Bruno Labbadia v Jürgen Klopp. Wobei Labbadia mit deutlich weniger Vorschußlorbeeren in die neue Saison gehen dürfte – was aber auch ein Vorteil sein kann. Auf jeden Fall ein spannender und nicht einfacher Auftakt für die Schwarz-Gelben; eine interessante Standortbestimmung gegen ein Team, das sich ebenfalls erst wieder finden muss.

Aber das ist noch gar nichts gegen das, was danach kommt. Hier die ersten fünf Spieltage des BVB in der Übersicht:

1-Leverkusen (A)  2-FC Bayern (H)  3-Cottbus (A)  4-Gelsenkirchen (H)  5-Hoffenheim (A)

Drei Auswärtsspiele, Heimspiel gegen die Bazis und Derby in Dortmund. Wenn das keine echte Reifeprüfung für Kloppo und die Mannschaft ist! Ein Vorteil ist sicher, dass man die vermeintlich schwersten Gegner erstmal zuhause hat. Ganz klar, mit einem ordentlichen Start bei diesem Spielplan kann sich Jürgen Klopp gleich in die Herzen der Fans coachen. Aber es wird sicher nicht einfach; z.B. steht ja schon so gut wie fest, dass Alex Frei zum Auftakt ausfallen wird. Der Plan ist also Chance und Risiko zugleich – jetzt daran rumzumeckern, ist überflüssig. Letzte Saison hatten wir ein vermeintlich leichtes Auftaktprogramm, das dann sehr durchwachsen lief.

Das letzte Saisonspiel wird übrigens das Borussen-Duell sein, in (bzw. in der Nähe von) Mönchengladbach. Auch das könnte natürlich ne ‚heiße Kiste‘ werden… Can’t wait for the season to begin!