Und jährlich grüßt CR7

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Es reicht nicht, dass Cristiano Ronaldo erneut „Fußballer des Jahres“ geworden ist – er darf dieses Jahr auch wieder gegen Borussia Dortmund antreten. Außer wir erleben noch den spektakulärsten Last-Minute-Transfer seit Menschengedenken, der den von Ousmane Dembelé locker in den Schatten stellen würde.

Bei der Auslosung der Champions League-Gruppenphase in Monaco hat der BVB Real Madrid, Tottenham Hotspur und Apoel Nikosia zugeteilt bekommen. Und damit – so auch der Medientenor – die schwerste Gruppe mit deutscher Beteiligung. Unsere Freunde aus Leipzig, gezogen aus Lostopf 4, bekommen es mit unserem diesjährigen Viertelfinalgegner AS Monaco, dem FC Porto sowie Besiktas zu tun. Für den FC Bayern ist sportlich wohl nur das Duell mit PSG eine echte Herausforderung.

Man kann über die Einteilung der Lostöpfe diskutieren. In Topf 1 kommt man nicht mehr als Verein mit besonders gutem UEFA-Koeffizient, sondern als Meister einer der acht Topligen. Man kann aber auch das System der Lostöpfe insgesamt in Frage stellen. Denn hätten nicht kleinere Mannschaften viel bessere Chancen, wenn es auch mal zu einer wirklichen Hammergruppe kommen könnte? Wäre das nicht die sportlich fairste Lösung?

Jammern braucht also sicher keiner der Klubs in Topf 1 oder 2. Natürlich kann sich die Borussia gegen die Spurs durchsetzen. Auch wenn Dembelé gehen sollte. Das und seine Nachfolge sind derzeit ohnehin die spannenderen Fragen für Schwarz-Gelb.

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London calling again

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Es geht mal wieder in die britische Hauptstadt: Nachdem Borussia Dortmund es in den letzten Jahren im Europapokal mehrmals mit dem FC Arsenal zu tun hatte und in Wembley im Endspiel stand, geht es nun an die White Hart Lane. Im Achtelfinale der Europa League treffen die Schwarz-Gelben auf die Tottenham Hotspurs, den Lokalrivalen der Gunners.

Obwohl Letztere noch Champions League spielen, könnten die Spurs sogar der schwerere Gegner sein. Michael Zorc sprach von der „schwierigsten Aufgabe“, die den BVB treffen konnte. Er hat allen Grund dazu: Das Team von Trainer Mauricio Poccetino ist Zweiter in der Premier League – es wird also ein reizvolles Kräftemessen zwischen der Bundesliga und der vermeintlichen künftigen Überliga.

Ein bisschen Namedropping gefällig? Bei den Spurs steht der neue englische Wunderstürmer Harry Kane unter Vertrag, auf dem auch die Hoffnungen der Three Lions-Fans ruhen. Außerdem in der Offensive tätig: Erik Lamela und der Däne Christian Eriksen, der auch schon in Dortmund im Gespräch war. Das eigentliche Prunkstück ist jedoch die Defensive der Nord-Londoner. Mit nur 20 Gegentreffern ist sie die beste der Liga. Das belgische Duo in der Innenverteidigung ist derzeit aufgrund einer Knieverletzung von Jan Vertonghen allerdings gesprengt.

Auf Thomas Tuchel wartet also jede Menge Arbeit, um einen Weg ins Viertelfinale auszutüfteln. Zumal Dortmund zunächst zu Hause antreten muss. Eine Tatsache könnte die Aufgabe gegenüber der Papierform etwas erleichtern: Zum ersten Mal seit langer Zeit sind die Spurs wieder mitten im Meisterschaftsrennen. Vor ihnen steht nur der große Außenseiter Leicester. Die Premier League zu gewinnen dürfte Tottenham allemal wichtiger sein als die in England nicht übermäßig angesehene Europa League. Ob das im Achtelfinale zum Tragen kommt, ist aber reine Spekulation.

Der Dortmunder Weg

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Freundliche Österreicher. Ein Platz in sehr gutem Zustand. Viel Sonnenschein. Das waren die Themen, die Borussia Dortmund in den letzten Tagen bewegt haben. Dann gab es leider einen Busunfall in Polen, bei dem sich zwei BVB-Fans zum Glück nur leicht verletzten. Der Bus war auf dem Weg ins ehemalige Konzentrationslager Auschwitz, die Fans nahmen an einer Bildungsreise dorthin teil. Eine dramatische Nachricht, die aber nichts daran ändert, dass Borussia Dortmund sein Kerngeschäft auch in diesem Sommer mit bemerkenswerter Ruhe versieht.

Es ist erstaunlich und bewundernswert: Am Mittwoch war Trainingsauftakt beim Deutschen Meister und die Pressekonferenz dazu fand in gelöster Stimmung und ohne echte Neuigkeiten statt. Sie ging unaufgeregt über die Bühne, war aber aufgrund ihrer Lockerheit nicht langweilig. Die sportliche Führung des BVB hat schlicht ihre Hausaufgaben bereits gemacht. Mit Julian Schieber als Barrios-Ersatz wurde schon knapp zwei Wochen vor Start der Saisonvorbereitung der letzte Baustein für den Kader gesetzt. Und wenn Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nun klipp und klar sagt, dass kein Spieler mehr abgegeben wird, gibt es keinen Grund, daran zu zweifeln.

Natürlich wird es Versuche seitens der Medien – vor allem der internationalen – geben, einen Schwarz-Gelben ins Gespräch zu bringen. Robert Lewandowski zu den Spurs, zu Arsenal, für 20, 25, 30 Millionen Euro. Doch selbst wer sich erst seit Beginn der Klopp-Ära mit Borussia Dortmund beschäftigt, wird über derartige Gerüchte nachsichtig lächeln und schauen, was der neue Sportdirektor des FC Bayern gerade so macht.

Man merkt deutlich, dass der Dortmunder Weg viele Medien langweilt. Da hat man einen deutschen Meister, schickt jeden Tag seine Journalisten hin und kann tatsächlich nur über das Training berichten, möglicherweise noch über Taktik und Formationen spekulieren. Es muss doch noch mehr geben. Die Implikationen von Marco Reus‘ hoher Ablöse etwa. Der langjährige BVB-Beobachter Oliver Müller fragt seriös nach einer möglichen Neiddiskussion innerhalb der Mannschaft, mit dem berechtigten Hinweis auf die Dortmunder Vergangenheit. Jürgen Klopp macht eindeutig klar, dass er eine solche Debatte nicht tolerieren würde. Trotzdem würden sich die üblichen Verdächtigen während der Saison auf das Thema stürzen, wenn Reus mal drei Spiele schwächeln sollte.

Das ist keine ganz neue Erkenntnis. Überraschender ist, dass auch manchem Fan im Augenblick des größten Triumphes zu viel Harmonie zu herrschen scheint. Und daher Animositäten gegenüber den Vereinsverantwortlichen geschürt werden, die nur ein Bruchteil der gesamten Fangemeinde teilen dürfte. Bedenkenswerte Kritik wird mit Maximalforderungen überfrachtet, während man die Fans fast pauschal von einer kritischen Beurteilung ausnimmt. Wer ernsthaft über Stadionverbote und Willkür diskutieren will, muss dazu objektive, belastbare Informationen liefern.

Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Im Sommer 2012 sehe ich in der Bundesliga jedenfalls keinen Verein, der mit den Faktoren sportlicher Erfolg und mediale Aufmerksamkeit, Fannähe und kommerziellen Interessen besser umgeht, sie besser ausbalanciert als die Borussia – was sie nicht immun gegen Kritik macht. Ich mag diese schwarz-gelbe Ruhe – the Dortmund way.

Das englische Wochenende

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Die Fußball-lose Zeit neigt sich auch in Deutschland endlich dem Ende entgegen, und man kann bald wieder über das Geschehen auf dem Platz berichten anstatt zu versuchen, bessere Alliterationen zu fabrizieren als Gerhard Delling. An diesem Wochenende bietet sich jedoch dank des DSF noch mal ganz besonders der Blick über den Ärmelkanal an. Der Spartensender fürs Leute vera******, T****n und Bayern München hat mit den Free TV-Rechten für den FA Cup schon seit geraumer Zeit ein echtes Highlight im Programm und zeigt an diesem Wochenende gleich drei Partien live. Wenig überraschend und verständlich ist, dass sie dabei auf drei Top-Teams setzen: Am Samstag gibts Manchester United (zuhause gegen die Spurs), am Sonntag Arsenal (bei Cardiff City) und Liverpool (im Derby gegen Everton).

Nicht mal in England live gezeigt wird West Bromwich Albion v Burnley, Anstoß 16 Uhr MEZ @ The Hawthorns. Vielleicht bereuen die (nicht) übertragenden Sender ihre Entscheidung seit Mittwochabend ein wenig. Da lieferte der Zweitligist Burnley im Rückspiel des Carling Cup-Halbfinals Tottenham einen großartigen Kampf und holte in der regulären Spielzeit das 1:4 von der White Hart Lane auf. Nach den Europapokal-Regeln wären die Gastgeber mit dem 3:0 durch gewesen, im englischen Ligapokal zählt die Auswärtstor-Regel jedoch erst nach 120 Minuten. Und so schaffte der Premier League-Vertreter in der Verlängerung drei Minuten vor Schluss noch mit einem Doppelschlag die Wende…

Für West Brom heißt das natürlich, dass man die Play Off-Kandidaten aus der Championship auf keinen Fall unterschätzen darf (und vermutlich auch nicht wird). Als langjähriger Fußballgucker würde ich zwar eher vermuten, dass Burnley nach dem ‚Heartbreaker‘ am Mittwoch kein ähnlich mitreißender Auftritt mehr gelingt, aber dazu müssen die gastgebenden Baggies ihre Heimform aus den letzten Premier League-Spielen konservieren und dürfen keine größeren Schwächen zeigen. Auf dem Papier könnte es am ehesten in der Abwehr Probleme geben, denn da wird Trainer Tony Mowbray morgen das letzte (Profi-)Aufgebot spielen lassen müssen. Wegen der Verletzungen von Olsson, Meite und Barnett wird die Innenverteidigung von Ryan Donk (über den fälschlicherweise spekuliert wurde, er solle in dieser Transferperiode abgegeben werden) und Pedro Pele gebildet werden, die zusammen auf ganze 12 Einsätze in Pflichtspielen kommen.

Vielversprechend sieht dagegen das neue ‚Leih-Duo‘ im Sturm aus: Jay Simpson von Arsenal und Marc-Antoine Fortuné vom AS Nancy sollten erstmal gesetzt sein; es sei denn, Tony Mowbray entschließt sich, einen von beiden für das Ligaspiel am Dienstag gegen Tabellenführer Manchester United zu schonen.

BVB schlägt doch zu: Boateng ausgeliehen

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Entgegen der ursprünglichen Planung, aber angesichts der drei Abgänge und mehreren Verletzten nicht völlig überraschend, haben die Schwarz-Gelben doch noch mal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Kevin-Prince Boateng von Tottenham zunächst für ein halbes Jahr ausgeliehen. Der BVB hat sich zudem eine Kaufoption gesichert. Entscheidend für die Verpflichtung war nach Angaben von Michael Zorc der Weggang von Marc-Andre Kruska. Damit fehlte im Mittelfeld ein Allrounder, der verschiedene Positionen spielen kann.

Boateng. Als Wahl-Berliner und Nicht-Herthaner hat man natürlich noch die etwas fragwürdigen Umstände seines Weggangs von Hertha zu den Spurs vor 1 1/2 Jahren im Kopf. Sympathisch kam der damals noch sehr junge Kevin während seiner Berliner Zeit auch höchstens bei den Hertha-Fans rüber. Aber warum sollte man dem inzwischen 21-jährigen nicht seine Teenager-Fehler nachsehen? Die Zeit bei den Spurs dürfte ihm eine Lehre gewesen sein. Jürgen Klopp ist darüberhinaus ein Trainer, der mit schwierigen Charakteren umgehen kann, wie das Beispiel Zidan in der Vergangenheit und bis heute gezeigt hat. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass Boateng nicht sofort einen Stammplatz erwartet. Er wird gerade zu Beginn seine Chancen kriegen, aber wenn alle Verletzten zurückkehren, wird es im Mittelfeld wieder eng.

Für Dortmund ist dieses Arrangement komfortabel: Da Boateng unbedingt weg von den Spurs wollte und der Verein das offensichtlich auch für das Beste hielt, ist ein Leihgeschäft mit Kaufoption zustande gekommen. Bedeutet für uns: Wir können, müssen ihn aber nicht verpflichten, zahlen vorerst nur das Gehalt, vielleicht sogar weniger als er bisher verdiente. Boateng muss sich ins Zeug legen um Kloppo, Zorc & Co zu überzeugen. Ich bin gespannt!

Von Stevie G und Big Roman

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Der britische Fußball ist bisher während dieser deutschen Winterpause seinem Ruf gerecht geworden und hat geliefert, was man so von ihm erwartet – auf und neben dem Platz. Sportlich scheint Tabellenführer Liverpool in dieser Saison endlich mal das Zeug zu haben, nach 19 Jahren wieder den Titel an die Merseyside zu holen. Die Führung ist noch knapp, aber die Konstanz scheint vergleichbar mit der von Man United und besser als bei Phil Scolaris Chelsea zu sein. Wenn es da nicht ausgerechnet jetzt die Schlagzeilen ausgerechnet um den Kapitän, das Aushängeschild, Steven Gerrard geben würde. ‚Stevie G‘ wurde am 29. Dezember frühmorgens nach einer Schlägerei in einer Bar in Southport in Polizeigewahrsam genommen. Dort hatte der 28-jährige mit Bekannten den Auswärts-Kantersieg über Newcastle (1-5) gefeiert. Nach Medienberichten sollen er und seine Freunde mit der Musikauswahl des DJs nicht einverstanden gewesen sein, weswegen es für den ein paar auf die Mütze gab.

Wie genau die Auseinandersetzung ablief, ist noch unklar, aber Gerrard muss deswegen am 23. Januar vor Gericht erscheinen. Das ‚Opfer‘ musste kurzzeitig im Krankenhaus behandelt werden, was auch für britische Fußballverhältnisse keine Lappalie ist. Gerrards Arbeitgeber steht natürlich erstmal hinter ihm, was angesichts seiner Stellung für Liverpool, aber auch seiner bisher weißen Weste in Sachen Ausschweifungen kein Wunder ist. Spannend bleibt die Frage, ob der vermutlich anstehende Prozess und der ganze Rummel sich auf die sportlichen Leistungen des Kapitäns auswirken werden. Noch ist davon nichts zu merken: Beim souveränen 2-0 der Reds im FA Cup bei Preston North End wirkte Gerrard voll konzentriert und hellwach. Prinzipiell könnte aber seine Form durchaus die Meisterschaft entscheiden, denn United wartet nur auf Ausrutscher.

In anderen Tabellenregionen bewegt sich West Bromwich Albion. Nach dem zweiten Heimsieg in Folge, am 28. Dezember gegen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Spurs (2-0), beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz jedoch nur noch zwei Punkte – der nächste ‚Great Escape‘ (ein schöner Anglizismus, wie ich finde, doch die Probleme beim deutschen Genus habe ich nicht gelöst ;-) ) ist wieder in greifbare Nähe gerückt. Und hier kommt ‚Big Roman‘ ins Spiel. Nicht Abramowitsch, der nur in finanzieller Hinsicht groß ist. Sondern Roman Bednar, der 1,90 m-Stürmer der Baggies, der gegen die Spurs in der 83.Minute endlich das vernagelte Tor traf. Die Gastgeber hatten zuvor eine knappe Stunde in Überzahl gespielt, weil Tottenhams Assou-Ekotto nach einem Tritt auf den liegenden Zuiverloon vom Platz geflogen war.

Diese Rote Karte war allerdings nicht der Grund, warum sich der neue Spurs-Trainer Harry Redknapp nach dem Spiel so über Schiedsrichter Steve Tanner echauffierte. Sondern vor allem Bednars Kopfballtor, bei dem sich der Tscheche etwas bei seinem Gegenspieler aufstützte. Eine abpfeifbare Situation, aber recht alltäglich im Fußball. Jedenfalls waren Redknapps Kommentare sehr explizit: Er bezeichnete Tanner als schlechten Schiedsrichter, von dem er nichts anderes erwartet habe, da dieser schon zuvor so viele Spiele verpfiffen habe. In Deutschland wäre das sicher ein Fall fürs DFB-Sportgericht. Und auch in England könnte man angesichts der „Respect the Ref“-Kampagne ein Einschreiten der FA erwarten. Aber anscheinend kommt ‚Harry Houdini‘ wieder einmal davon, wie ein FA-Sprecher andeutete. Die Begründung: Der Schiedsrichter wurde nicht mit einem richtigen Schimpfwort beleidigt und seine Unparteilichkeit nicht in Zweifel gezogen. Großbritannien ist eben doch das Land der Meinungsfreiheit… weiterlesen

Kein Vorbereitungsfazit

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Nicht wirklich jedenfalls. Das hat sich ja spätestens seit letzter Saison erübrigt, als der BVB fast alle Testspiele gewann – und den Saisonstart richtig in den Sand setzte. In der diesjährigen Vorbereitung lief es von den Ergebnissen her so richtig gemischt, wie nun auch beim Jubiläumsturnier von Feyenoord Rotterdam, die ihr 100-jähriges feierten. Ein überzeugendes 2:1 gegen die Gastgeber am Freitag und ein vom Ergebnis her etwas zu deutliches 0:3 gegen Tottenham am Sonntag stehen da auf dem Papier. Gegen die Engländer blieben mehrere Chancen ungenutzt und die Sicherheit in der Abwehr fehlte in den entscheidenden Szenen.

Hört sich verdächtig nach letzter Saison an? Mag sein, aber eine Woche ist noch Zeit bis zum Pokalspiel in Essen und Mannschaften von der Qualität der Spurs, die auch in diesem Jahr wieder versuchen wollen, in der Premier League oben anzugreifen, werden uns in der Bundesliga nicht jede Woche begegnen. Außerdem: Kleben wir einfach mal nen fetten ‚Testspiel‘-Sticker auf die Partie. Interessiert nächsten Samstag keinen mehr.

Meine Prognose bleibt ohnehin die gleiche wie auch schon vor der Vorbereitung: Diese Mannschaft wird in der Liga keine Bäume ausreißen, sie wird aber besser auftreten als letzte Saison und kann vielleicht für die eine oder andere Überraschung sorgen – vor allem, wenn die ‚ersten Elf‘ endlich mal weitgehend gesund bleiben. Zur Zeit ist das bekanntlich nicht der Fall: Alexander Frei fehlt ohnehin noch bis voraussichtlich September und auch Tinga wird den Saisonstart versäumen. Für das Pokalspiel am Samstag sieht es immerhin hinten rechts ganz gut aus; vermutlich kann zumindest einer der beiden Kandidaten Owomoyela und Rukavina auflaufen, vielleicht teilen sie sich die Aufgabe auch. Dagegen ist Kuba wegen seines Platzverweises im Pokalfinale gesperrt und Delron Buckley wird wegen einer Oberschenkelzerrung nicht mitwirken können.