Zwei Schweizer fürs Tor, zwei Tore für Mainz – und jetzt?

Wie oft hat man sich selber bei dem Gedanken ertappt, wie oft hat man es andere BVB-Fans sagen hören: Zum Glück ist diese Bundesligasaison bald vorbei. Auch am letzten Samstag enttäuschten die schwarz-gelben Jungs wieder all jene, die einen Aufschwung, eine positive Entwicklung in dieser Spielzeit noch für möglich hielten. Nach gerade mal einem starken und einem ordentlichen Spiel. Ich konnte die Partie nicht sehen. Aber nach allem was man hört, muss es grausig gewesen sein.

Das Problem mit dieser Saison ist ja, dass niemand, der sich Borussia Dortmund mit klarem Kopf anschaut, genau sagen kann, was los war. Die Einschätzungen selbst zwischen den Fans gehen weit auseinander. Natürlich gibt es die Polemiker aus dem eigenen und vor allem den anderen Lagern, aber die lasse ich mal außen vor.

Ich persönlich bin etwa der Meinung, dass uns Marcel Schmelzer nicht mehr weiterhilft. Ich sage das nach jahrelangem Anschauungsunterricht. Meiner Meinung nach ist er kein guter, sondern ein durchschnittlicher Außenverteidiger. In dieser Saison hat sich auch gezeigt, dass er dem Team als Kapitän keine Impulse geben konnte. Für manche ist Schmelle allerdings eine Identifikationsfigur – eine der letzten. Ich kann den Gedanken nachvollziehen – aber darf das allein entscheidend sein?

Sieht die Borussia Lichtsteiner am Ende des Tunnels?

Es wird also auch nach Samstag viel diskutiert werden im schwarz-gelben Umfeld. Einiges wird passieren. Derzeit sieht es ganz danach aus, dass es deutlich schweizerischer zugehen wird in Dortmund. Marwin Hitz kommt vom FC Augsburg, um sich wie in der „Nati“ hinter Roman Bürki einzureihen. Oder doch mehr? Für die Borussia ist das eine komfortable Situation, derer sich Hitz bewusst war, als er zusagte.

Spekuliert wird außerdem über eine Verpflichtung von Stephan Lichtsteiner, 34- jähriger Rechtsverteidiger, ebenfalls Schweizer und zuletzt bei Juventus tätig. Kommt es zu diesem Transfer, dann darf wohl als gesichtert gelten, dass der nächste BVB-Trainer Lucien Favre heißt. Denn Michael Zorc wäre auf diesen Namen mit Sicherheit nicht gekommen.

Tuchel, Bosz, Stöger und jetzt also Favre? Was sagt uns das? Auch das wird zu diskutieren sein, aber noch nicht jetzt. Denn da kommt ja noch ein Spiel, das dank schwarz-gelber Unfähigkeit doch wichtig ist. In Hoffenheim darf man nun höchstens knapp verlieren, um sicher in der Champions League zu sein. Klingt machbar, aber das haben wir in dieser Saison schon öfter gedacht. Vermutlich wird Peter Stöger wieder einige Wechsel vornehmen. Sokratis ist ja schon mal gesperrt, Toprak droht verletzt auszufallen. Vermutlich wird man sich irgendwie durchwürgen, bevor es dann endlich wirklich vorbei ist. Dann wird geredet und hoffentlich auch gehandelt.

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Ein Gedanke zu “Zwei Schweizer fürs Tor, zwei Tore für Mainz – und jetzt?

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